ISA (International Surfing Association) kauft Anteile bei der APP (Association of Paddelsurf Professionals)
Jetzt wird’s interessant, eben bekamen wir die Meldung, das die ISA bei der ehemaligen Stand Up World Series (watermen league) als Teilhaber mit einsteigt. Aus der PR geht hervor, dass man von nun an gemeinsame Sachen machen will und die ISA die Rennen der APP anerkennt.
Die APP begründet die Partnerschaft mit ihrer Unterstützung der ISA als alleinige Organisation des weltweit organisierten SUP Sportes anzuerkennen.
Die Partnerschaft beginnt offiziell am Mercedes SUP World Cup in Scharbeutz am 30. Juni 2017. Von dann an wird die APP die ISA in deren Kommunikationskanälen bewerben und anerkennen. Die ISA wird auf ihrer Seite das gleiche tun.
Wir bezweifeln jedoch, das die Rennen der APP nun in ein gemeinsames Wertungssystem gehen mit der ISA. Umgekehrt müsste dann ja zu Folge die ISA Weltmeisterschaften auch in die APP Wertung gehen. Das ist momentan eher unwahrscheinlich.
Was eher auf der Hand liegt ist, das die ISA und die APP so eine geschlossene Front gegen den ICF (International Canoe Federation) bilden. Insider wissen es schon lange: Hinter den Kulissen tobt ein harter Kampf um den Sport zwischen dem Internationalen Kanu Verband und der ISA. Ein Teil dieses andauernden Seilziehens zwischen der ISA und dem ICF drang kürzlich an die Oberfläche in einem Artikel auf SUPracer. Dazu auch brandaktuell das Interview mit Casper Steinfath in unserer neusten Ausgabe des Printmagazins.
Worum es hier geht, ist zu zeigen, dass die ISA und die Watermen League sich seit Jahren um dem Sport kümmern und mit der Kooperation auch das gemeinsame Ziel der Olympiaden verfolgen.
In wie Fern sich das ganze auf den Organisierten SUP Sport in Deutschland auswirken wird ist aber noch fraglich. Denn jetzt in 2017 haben sich DWV, DKV und die SUPAG zusammengerauft und machen gemeinsame Sache, sprich es wird einheitliche Meisterschaften geben. Der weg an die ISA Weltmeisterschaften durch den DWV wird somit aber sicherlich weiter zementiert.
Wer die ganze PR in Englisch lesen will kann das direkt bei der ISA tun.
Während in Deutschland die SUP Saison langsam zur neige geht, heizt sich die Situation im Sonnenstaat Kalifornien gerade auf: Die Stand Up Worldseries waren auf Tourstopp in Huntington Beach. Dabei waren es Connor Baxter und Candice Appleby welche gleich an beiden Tagen gewannen.
Auch Casper Steinfath, Eric Terrien und Arthur Arutkin sahen sehr gut aus. Im Sprint wurde Casper sogar dritter und Eric wurde Siebter. Kai Lenny sicher etwas entäuschend auf Platz Fünf hinter Casper und Mo.
Connor Baxter ist Weltmeister
Mit seinem Doppelsieg in Huntington, konnte sich Connor Baxter von seinem Verfolgerfeld, oder hauptsächlich Kai Lenny, absetzen und sich den Weltmeistertitel sichern vor dem grossen Finale in Turtle Bay. Connor Baxter hat somit ein grosses Jahr hinter sich gebracht in dem er gewann wo er antrat um das Jahr noch komplett zu machen fehlt ihm nur noch der Sieg am Battle of the Paddle in 2 Wochen. Wir sind mit dem Stand Up Magazin live dabei am neuen Austragungsort.
Nicht einfache Bedingungen am Rennen von Huntington:
Herren Sprint Finale
1. Connor Baxter
2. Mo Freitas
3. Casper Steinfath
4. Zane Scwheitzer
5. Kai Lenny
6. Arthur Arutkin
7. Eric Terrien
8. Riggs Napoleon
9. Jake Jensen
10. Michael Booth
Viele haben sich gefragt, warum Connor Baxter nicht bei den ICF SUP World Championships in Sarasota dabei war. Immerhin war er der Titelverteidiger im Sprint und viele von uns hätten ihn gerne in einem Kopf-an-Kopf-Rennen mit Andri Kraitor gesehen. Es hatte sich zwar schon herumgesprochen, aber jetzt ist es offiziell: Connor Baxter hat gerade seinen Abschluss an der Maui Fire Academy gemacht. Zane Schweitzer, einer seiner besten Freunde und langjähriger Starboard-Teamkollege, war dabei und freute sich riesig über die Leistung seines Freundes:
Connor ist ein Weltklasse-Athlet und ein echter Kämpfer. Er ist der schnellste Paddler der Welt und hat mehrere Weltmeistertitel errungen. Und jetzt setzt er sich für unsere Gemeinde ein.
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Wir vom Stand Up Magazin gratulieren Connor Baxter zu seinen Erfolgen im Sport und zu seinem neuen Kapitel im Leben. Obwohl Connor Baxter jetzt einen Vollzeitjob hat, sind wir sicher, dass er weiterhin im Sport und auf dem Wasser aktiv sein wird. Er ist Teil des kürzlich von der ISA eingesetzten Rates für den SUP-Sport und wird auch weiterhin Inhalte für Starboard erstellen.
Wir erinnern uns an einen jungen Connor in den Anfängen von SUP the Battle of the Paddle:
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Keiner hat den SUP Sport so dominiert wie Connor Baxter. Er war als Teenager ganz am Anfang im Sport dabei, damals als SUP praktisch nur aus Downwind Rennen und Wellenreiten bestand. Connor wurde in di Windsurfszene Mauis hineingeboren. Genauso wie Zane Schweitzer und Kai Lenny. Die drei sind praktisch Hand i Hand zusammen aufgewachsen. Genau wie Annabel Anderson wurde Connor vom SUP Racer zum SUP Athleten der Dekade erkohren. Wie hat Connor die letzten zehn Jahre erlebt, was für Erinnerungen sind ihm geblieben und welche Lehren hat er gezogen? Ich habe Connor gefragt, ob er mir etwas schreiben möchte und da wir alle mehr oder weniger Zuhause bleiben müssen, hat er spontan „ja“ gesagt und ein paar Zeilen für das Magazin geschrieben.
CONNORS PERSÖNLICHER RÜCKBLICK
Maui2Molokai 2013 (Foto: Karen Baxter)
„Die letzten zehn Jahre waren ein Wirbelsturm! Hätte mir einer, als ich 14 Jahre alt war, gesagt, dass ich in zehn Jahren mehrfacher Weltmeister sein werde, ich die Welt bereisen würde und viele, viele neue Leute treffe, dazu noch die Liebe meines Lebens heiraten und Vater sein werde, ich hätte einfach nur laut raus gelacht. Ich habe das Gefühl, ich hätte ein ganzes Leben in nur zehn Jahren durchlebt und alles nur, weil ich mich als Junge ins Meer verliebt habe.
Der größte Grund, warum ich heute auf dem Niveau bin und Wettkampfsport betreibe, ist, dass ich auf Maui aufgewachsen bin. Die Bedingungen auf Maui ändern sich dauernd und das ist der Grund, warum hier so viele Wassersport Athleten leben. Ich hatte das enorme Glück, Leute wie Laird Hamilton, Dava Kalama, Robby Naish und viele andere als Vorbilder zu haben. Es war auch ein enormes Glück, mit talentierten
Freunden wie Zane Schweitzer und Kai Lenny aufzuwachsen. Wir versuchten dauernd besser zu sein als der andere und „pushten“ uns gegenseitig immer wieder zum nächsten Level. So wurden wir zu den Athleten, die wir heute sind. Ganz ehrlich, Zane ist einer der bescheidensten, positivsten und verrücktesten Freunde, die ich habe. Unsere Eltern waren damals Windsurf Pros und wir waren immer an den gleichen Windsurf Events. Als wir uns zum ersten Mal trafen, wurden wir auf der Stelle beste Freunde. Wir haben sogar den gleichen Geburtstag, was uns praktisch zu Brüdern macht. Als wir nur elf und zwölf Jahre alt waren, reisten wir an verschiedene Windsurf Contests. Hauptsächlich in Japan, Europa und das amerikanische Festland. Wir hatten eine echt gute Zeit. Wir gewannen Contest, surften mitten in der Stadt auf Flusswellen, wir waren an SUP Rennen in Patagonien zwischen den Eisbergen und waren an einem SUP Surf Contest in Abu Dabi mitten in der Wüste. Natürlich gab es auch ab und zu mal Probleme: Einmal saßen wir am Flughafen von Puerto Rico wegen eines Sturmes fest. Wir waren unbeaufsichtigte Minderjährige und Zane versuchte aus dem Raum auszubrechen, wo man uns unterbrachte. Nach ein paar Tagen konnten wir endlich weiter nach Bonaire fliegen, um an einem Windsurf Contest dabei zu sein. Bis heute reisen, trainieren und konkurrieren wir. Wir sind Freunde fürs Leben und dafür bin ich sehr dankbar.
Als ich mit Paddeln anfing, gab es eigentlich nur Downwind Rennen und die Leute, die es zu schlagen gab, waren Leute wie Dave Kalama, Mark Raaphorst, Ekolu Kalama und Livio Menelau. Ich war noch ein Kind und war hinter den älteren her und lernte so von den besten im Sport damals. Mein Schlüsselerlebnis war, als ich 14 Jahre alt war und das Maui2Molokai Downwind Rennen gewann.
v. L. n. R: Dave Kalama – Livio Menelau – Mark Raaphorst – Ekolu Kalama – Connor Baxter (Foto: Karen Baxter)
Als ich mit Paddeln anfing, gab es eigentlich nur Downwind Rennen und die Leute, die es zu schlagen gab, waren Leute wie Dave Kalama, Mark Raaphorst, Ekolu Kalama und Livio Menelau. Ich war noch ein Kind und war hinter den älteren her und lernte so von den besten im Sport damals. Mein Schlüsselerlebnis war, als ich 14 Jahre alt war und das Maui2Molokai Downwind Rennen gewann. Jetzt war ich süchtig. Mein Sieg hat mir gezeigt, zu was ich alles fähig sein kann. Nun war die Flamme in mir entbrannt und ich wollte diesen neuen Sport ausleben. Von dem Punkt an wird alles etwas neblig, Reise um Reise, Rennen um Rennen, viele Siege und Niederlagen – alles kam sehr schnell. Nach dem bekannten Foto von mir auf dem Podium mit Ekolu und Dave begannen sich die Dinge zu überschlagen. Das erste grosse Rennen au.erhalb von Hawai‘i, wo ich hin ging, war das Battle of the Paddle in Kalifornien 2009. Das war ein großer Wegweiser für unseren Sport. SUP Rennen durch brechende Wellen war etwas ganz Neues und wurde zu meiner Lieblingsdisziplin. Das zweite Battle of the Paddle in Dana Point war für mich wohl das aufregendste Event, an dem ich je war. Die Wellen waren groß und wir mussten sechs Meilen rein und raus aus den Wellen paddeln. Zwischen jeder Runde musste man noch den Strand hoch laufen. Der Strand war voll mit Zuschauern und Wettkämpfern. Jede SUP Marke war mit einem Stand mit am Strand. Ich wurde von den anderen komplett zerhackt und wurde Neunzehnter. Das aber goss nur mehr Benzin ins Feuer, das in mir brannte. Später in dem Jahr überquerte ich den Kaiwi Channel (von Molokai nach Oahu) zum ersten Mal und stellte den Rekord, als jüngster Stand Up Paddler die Strecke gepaddelt zu haben, auf. Das war eines der härtesten Dinge, die ich jemals machte, aber dank der Hilfe meiner Familie schaffte ich es. Ich legte die Strecke mit einer Zeit von sechs Stunden und 56 Minuten zurück. Ich kam auf Platz 89. Das war ein Jahr der Niederlagen, aber auch ein großes Lehrjahr. Es war ebenfalls ein Jahr, in dem ein zukünftiger Champion geboren wurde.
Nachdem ich die Luft auf so großen Bühnen geschnuppert hatte, wusste ich genau, was ich wollte und tun musste. An der ersten SUP 11 City Tour hatten Zane und ich eine gute Gelegenheit, unsere physischen und psy psychischen Stärken zu testen. Ehrlicherweise erinnere ich mich nicht mehr an viel, außer an die warmen Malzeiten nach den täglichen fünf Stunden Paddeln, die Massagen, die es gab und den verrückten Holländer (Bart DeZwart). Ich ging in dieses Rennen mit dem Gedanken, das der Sieg ein Einfaches sein wird, lernte aber schnell, dass ich noch einiges an Arbeit vor mir hatte. Als ich wieder Zuhause war, begann ich mit Bart im Hafenbecken von Kahului zu trainieren. Ich machte nur Downwinder vorher. Bart wartete jeden Morgen am Hafen auf mich. Meine Mutter fuhr mich hin, wir trainierten eine Stunde oder mehr und ich fuhr mit dem Bus wieder nach Haus für meine Online-Hausaufgaben. Mein Training mit Bart war ein großer Wendepunkt in meiner Karriere und ein großer Faktor für meine Erfolge.
SUP Showdown 2014 (Foto: Mike Jucker) v.L.n.R: Danny Ching, Kai Lenny, Connor Baxter, schönes Local Mädel.
Ich muss hier auch klarstellen, dass der bekannte „choke stroke“ von Bart stammt. Ich beobachtete Bart, wie er an den windigeren Tagen sein Paddel kürzer griff, um den Windwiderstand zu reduzieren. (Anm. d. Red.: Die obere Hand am Paddel ist nicht am Griff, sondern darunter. Connor wurde bekannt mit diesem Griff. Er wird vor allem im Endspurt angewendet und wenn man Gegenwind hat.) Damals galt die Faustregel, dass ein Rennpaddel einen „Doppelshaka“ länger als die Körpergröße sein muss. Damals, als ich 14 Jahre war, benutzte ich längere Paddel als heute mit 25. Der „choke stroke“ fühlte sich einfach sehr natürlich an und ich gewann einige meiner größten Rennen damit. Zwei Jahre später gewann ich mein erstes Molokai2Oahu und kurz danach das Battle of the Paddle im Kampf gegen Jamie Mitchell und Danny Ching. Die Konkurrenz wurde immer stärker und so musste ich mein Training, meine Reisegewohnheiten und mein Wettkampfverhalten anpassen. Die Geburt einer eigenen Rennserie war im Jahr 2012 auf Fiji mit der „Stand Up World Series“. Das war ein krasses Event mit ein paar wenigen Athleten. Das war auch der Moment, wo meine Rivalität mit Kai größer wurde. Kai gewann ein Rennen und dann gewann ich ein Rennen. So ging das vor und zurück für die nächsten fünf Jahre. Die „Stand Up World Series“ war ganz klar DIE Tour, bei der man dabei sein musste und es gab auch richtig gutes Geld zu gewinnen.
Alle großen Athleten waren dabei. Ich habe die Tour seit dem ersten Rennen unterstützt und tue es auch heute noch. In den letzten Jahren hat sich einiges geändert und seit dem Namenswechsel zu „APP“ entwickelte sich das Ganze in die richtige Richtung. Es war ein unglaubliches Gefühl, in Städten wie New York, London, Osaka oder Paris an SUP Rennen dabei zu sein. Stand Up Paddling bekam damit eine größere Bühne. Ganz klar, es gab, wie in jedem neuen Sport, immer wieder Konflikte (Paddletics – Paddling Politics).
Bild links: Connor gewinnt das Olukai auf Maui zig Mal und macht sein Sprung über die Zielline zur Tradition. (2016Foto: Karin Jucker)
Zwei Organisationen haben entschieden, dass sie diejenigen sind, die den Sport verwalten sollten. Letztenendes verstehe ich deren Argumente und Standpunkte, aber es sind immer die Athleten, die unter diesem sinnlosen Hin und Her leiden. Grundsätzlich war die ISA als erste Organisation dabei und organisiert ein paar wirklich tolle Weltmeisterschaften. Es ist auch der ISA zu verdanken, dass wir SUP an der wohl größten Veranstaltung mit dabei hatten, an der es SUP jemals gab: Die Pan American Games. Die ICF ist definitiv neuer im Sport und hatte nur eine Handvoll Meisterschaften. Meisterschaften in einem eher traditionellen Format, mit Sprints, Marathon und einem technischen Rennen. Die Veranstaltung des ICF war sehr gut organisiert und die Athleten wurden sehr gut behandelt.
Spässchen am Lost Mills 2015: Bekommt Rami Zur das Bier über den Kopf? (Foto: Mike Jucker)
Der
Konkurrenzkampf an verschiedenen Events wird immer größer und Athleten fangen
an, sich auf eine Disziplin zu konzentrieren. In den letzten zwölf Jahren wurde
es immer schwerer und der Druck, gut zu sein, wurde immer größer für mich.
Gerade weil ich so viele verschiedene Rennen gewonnen habe, fühle ich den
Druck, jedes Rennen gewinnen zu müssen – egal, ob Longdistance, Sprint oder
technisches Rennen. Diese Realität hat mich in den letzten zwei Jahren etwas
eingeholt und meine Motivation in Mitleidenschaft gezogen. Meine Motivation
kommt oft erst dann zurück, wenn ich an der Startlinie stehe. Flat Water
Races, bei denen es nur um Kondition geht, waren noch nie meine bevorzugten
Rennen. Dazu habe ich meine Motivation komplett verloren. Rennen wie die Pan
American Games, die ICF 200 Meter Sprint Meisterschaften und die APP
Technischen Sprints in Paris hingegen machen mir enorm viel Spaß und ich kann
es kaum erwarten, an den Start zu gehen. Nun habe ich meine Prioritäten neu
gesetzt und gehe nur noch an Rennen, die mir auch Spaß machen. Damit ist auch
meine Motivation zurück gekommen und ich freue mich darauf wie ich mich auf
alle Rennen gefreut habe, als ich mit Wettkämpfen angefangen habe. So hatte ich
mir meine Saison für dieses Jahr vorgestellt, aber leider hat sich nun alles
geändert. Die Welt ist nicht mehr die gleiche wie Anfang des Jahres. Mit dem
Coronavirus und der Geburt meines Sohnes wurde 2020 ein echt verrücktes, aber
auch erfüllendes Jahr für mich. Ein Rennen gewinnen ist eine super Erfahrung,
aber sein eigenes Kind in den Armen zu halten, kann von nichts übertroffen
werden. Ich verbringe jetzt mehr Zeit zu Hause und das hat mich daran erinnert,
was wichtig im Leben ist und was ich noch erreichen will.
Ich freue mich darauf, mich nächstes Jahr auf die APP Tour zu konzentrieren und will den Sport wieder zurück nach Hawaii holen und eine Downwind Serie starten. Dazu wäre es auch toll, wenn der Gerichtsfall zwischen der ISA und dem ICF endlich zu einem Entscheid kommen würde. Stand Up Paddling ist einer der wenigen Wassersportarten, wo sich Salzwasser und Süßwasser Athleten treffen. Ich glaube fest daran, dass unser Sport speziell und attraktiv genug ist, um an die Olympiaden zu kommen. Das wichtigste aber ist, dass ich ein guter Vater für meinen Sohn, Trestle, bin und ich ihn an alle Events mit- so wie es mein Vater getan hat, als ich ein Kind war.
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Es ist nicht die Politik, sondern der Kurswechsel bei der ISA: Im wahrsten Sinne des Wortes änderte die ISA den SUP Race Course im Sprint und im Longdistance Rennen auf Fiji in letzter Minute. Dies erhitzt momentan die Gemüter einiger Leute und löste eine Diskussion aus auf dem Internet aus.
Sprint Race wird zu Surfrace
Die von der ISA veröffentlichte Karte zeigt das Sprintrace nun direkt im Line up von Cloudbreak. Dabei sollen die Racer mit den Wellen zur Boje 4 surfen um von dort leicht außerhalb oder gleich durch die Wellen zur Boje 1 zu paddeln. Die ISA rät in einem E-Mail allen Paddlern Helme zu tragen zur Sicherheit.
Londistance Race mit Wellen
Auch die Strecke im Longdistance soll bei Surfspots vorbei gehen oder sogar gleich hin durch. Nämlich von Cloudbreak nach Tavarua und hinten um die Insel herum nach Restaurants und von dort nach Namotu.
Das ganze hat nun eine Debatte, angeführt von Marko Notar, auf Facebook ausgelöst. Dabei stellen sich ein paar Logistische Fragen und auch über Sinn und Unsinn dieser Streckenwahl.
Wo sollen sich die Paddler aufwärmen?
Laut ISA gibt es ein Mutterschiff auch welchem die Athleten jeweils zu den Spots gefahren werden. Ob dies reicht muss jeder für sich entscheiden.
Sind Helme Teil einer regulären SUP Ausrüstung?
Wir finden nicht, außer Whitewater SUP.
Wieviele SUP Renne wurden dieses Jahr ausgetragen in denen Helme getragen wurden?
Unseres Wissens keine, ausser Whitewater SUP.
Seid ihr bereit einen Helm auf einem 18km langem SUP Rennen zu tragen?
Nein Danke, das ist viel zu heiss.
Was für eine Leash soll man benutzen?
Wir schlagen eine normale Leash für Longboars vor.
Wurden Nationale Qualifikationen unter gleichen Bedingungen ausgetragen?
Kommt wahrscheinlich auf das Land drauf an. Wohl aber eher nein.
Ob das ganze Sinn macht oder nicht kommt dann in den Kommentaren bei Marko Notar zur Sprache. Interessanterweise sind alle Kommentare von Leuten die nicht nach Fiji fahren. Bis jetzt hat sich noch kein Teilnehmer dazu gemeldet .
Die Frage die wohl am meisten brennt, ist warum die ISA so spät den Austragungsort der Sprint Races ändert und die Rennstrecke im Longdistance Race verlegt. Darüber kann man momentan nur spekulieren denn die ISA hat sich noch nicht gemeldet.
Wir spekulieren:
Sprintrennen mit Wellen sind sehr medienwirksam und spektakulär. Man will den Medien und Zuschauern etwas bieten. Die Chancen das man über ein Rennen spricht in welchem auch das Glück etwas mitspielt und es Karambolagen gibt sind grösser als in bei einem Flatwaterrennen.
Medienwirksam: Wendboye in den Wellen – SUWS 2014 Turtle Bay
Im Longdistance sehen wir den gleichen Grund: Die Wellen sollen wohl das Feld etwas aufmischen. Ein Drafttrain von Cloudbreak nach Musket Grove währe wohl etwas langweilig. Chase Kosterlitz spekuliert in seinem Kommentar ob die Entscheidung auch etwas mit dem Touristen Büro von Fiji zu tun hat. Man will ja schließlich auch die Inseln vor einem internationalen Publikum präsentieren. Immerhin bezahlt wohl Fiji Tourism für den Event, da soll das ganze auch eine PR Aktion für Fiji sein.
Dies scheinen für uns die naheliegenden Gründe. Aber warum so spät? Wir können uns vorstellen das den Organisatoren eventuell ein Licht aufgegangen ist als sie gesehen haben wie erfolgreich die PPGs sind oder sie haben unser Video vom Finale der Stand Up World Series in Hookipa gesehen und das damit einhergehende Spektakel und haben entschieden, das sie so etwas auch in Fiji wollen.
Die Argumente dagegen liegen für viele auf der Hand. Spektakel hin oder her. Es geht hier um die Sicherheit jener Athleten die nicht auf dem Meer trainieren. Es geht darum, dass sich viele nach dem gerichtet haben was die ISA als erstes Veröffentlichte und das waren Sprintrennen vor Denarau. Damit sollte die ISA eigentlich auch bei dem bleiben was vor Wochen entschieden wurde. Die ISA kann nicht erwarten, dass Nationen die nicht am Meer sind sich flux auf so etwas einstellen können. Dabei muss man auch beachten, dass ein grosser Teil der Paddler nicht an den Stränden von Kalifornien, Hawaii, Australien, Brasilien, Frankreich oder Spanien aufgewachsen ist. Viele Paddler kennen sich mit Wellen nicht aus und dem muss Rechnung getragen werden.
Wo ist der Mittelweg?
Müssen internationalen Rennen auf Seen stattfinden damit sich jeder man dabei wohlfühlt? Soll man die Sicherheit jener Paddler gefährden die sich auf dem Meer nicht auskennen und somit den Elite Paddlern in die Hände spielen zu Gunsten des Spektakels?
Wie machen es die Winterolympiaden: Werden Abfahrtsstecken gewählt für Anfänger oder Vollprofis?
An Events wie dem der ISA muss dafür einen Mittelweg gefunden werden. Wenn Wellen dann bitte nur kleine Wellen und nicht auf untiefem Riff. Die ISA versteht sich als Olympiade der Surfer und SUPler, das ist kein Elite-Only Event.
Aber eigentlich müssen wir uns keine grossen Sorgen machen denn im November ist auf Fiji keine Wellensaison, die Chancen auf grosse Wellen sind also sehr klein und… wenn die Wellen gross sind wird wohl erst der Surf Contest stattfinden und nicht das Sprintrace.
Wir sind also gespannt wie sich das ganze in weniger als 4 Wochen präsentieren wird.
Der Mercedes-Benz SUP World Cup ein wahres Highlight zu werden. Zumindest, wenn man die breite Dichte an Weltklassesportlern als Grundlage nimmt. Vizeweltmeister Connor Baxter sind ebenso dabei wie der Sieger vom ersten Stop der Stand Up World Series Casper „The Viking“ Steinfath, der damit aktuell die Führung der Weltrangliste innehat, Jake Jensen, der 2013 WM-Bronze holen konnte und Mo Freitas Aus Hawaii. Gerade das Duell Connor/Steinfath ist es jedoch, auf das wir voller Spannung blicken. „Ein Däne und ein Hawaiianer im Kampf um die Welt“.
Bei den Damen ist die amtierende Weltmeisterin Candice Appleby genauso dabei, wie Vizeweltmeisterin Fiona Wylde und die Gewinnerin des ersten Events des Jahres, Angela Jackson. Viel mehr geht nicht!
Neben den internationalen Superstars sind natürlich auch die deutschen Champions den Ruf in die Lübecker Bucht gefolgt, wie etwa der amtierende Champion Kai-Nicolas Steimer, die deutsche Meisterin und wahrscheinlich klare Favoritin Noelani Sach und die Sylterin Sonni Hönscheid und natürlich auch viele viele andere Profis und Amateure, die wir jetzt schon mal voller Vorfreude beim Mercedes-Benz SUP World Cup begrüßen!
Was die sportliche Qualität der Wettkämpfe angeht, kann in Scharbeutz also nichts schiefgehen.
Hier die Starterliste der Internationalen:
Connor Baxter (HI)
Casper Steinfath (DK)
Arthur Arutkin (FR)
Leonard Nika (IT)
Mo Freitas (HI)
Jake Jensen (AUS)
Vinnicius Martins (BRA)
Eric Terrien (FR)
Michael Booth (AUS)
Jayden Jensen (AUS)
Daniel Hasulyo (HUN)
Bruno Hasulyo (HUN)
Roman Frejo (SP)
Claudio Nika (IT)
Martin Letourneur (FR)
Davide Codotto (IT)
TBC
Titouan Puyo (NC)
Paolo Marconi (IT)
Davide Ionico (IT)
Damen
Candice Appleby – (USA)
Fiona Wylde (USA)
Angela Jackson (AUS)
Manca Notar (SLOV)
Celine Guesdon (FR)
Ana Zulaika Aranburu (SP)
Susak Molinero (SP)
Sonni Honscheid (GER)
Laura Quetglas (SP)
Susanne Lier (AUT)
Olivia Piana (warten auf Bestätigung)
Die von SUPracer und Belar Diaz ausgerufene EURO TOUR ist seit ein paar Wochen beendet und wir haben seit 2 Tagendie Resultate. Unser Verdacht hat sich bei den Damen bestätigt: Sonni Hönscheid ist schnellste Paddlerin Europas, wo sie angetreten ist hat sie auch gewonnen. Gleiches Szenario bei Connor Baxter, Connor war an 4 Rennen dabei welche er auch gewann.
Der EURO SUP Sommer ist aber längst nicht zu Ende, weiter geht es mit der SUP Alps Trophy und dem European CUP der Stand Up World Series. Wir sind also gespannt wie der Sommer weiter geht.
EURO TOUR Sieger Herren
1. Connor Baxter
2. Titouan Puyo
3. Arthur Arutkin
4. Leonard Nika
5. Travis Grant
6. Jake Jensen
7. Paolo Marconi
8. Bicho Jimenez
9. Trevor Tunnington
10. Roman Frejo
EURO TOUR Sieger Damen
1. Sonni Honscheid
2. Angela Jackson
3. Lina Augaitis
4. Ane Zulaika
5. Marie Buchanan
6. Susak Molinero
7. Carol Scheuneman
8. Shelby Taylor
9. Fiona Wylde
10. Celine Guesdon
Nach Mallorca ging es dieses Wochenende weiter mit zwei „Tour Stopps“ der EURO TOUR. Zum Einen wurde in St. Maxime am „The SUP Cup“ gepaddelt und zum Anderen in England am „The St’Ives Bay Celtic Cup“. Interessanterweise haben sich die Stars der Szene aufgeteilt, Fernando Stalla, Connor Baxter und Fiona Wylde gingen nach England wo sie ohne namhafte Konkurrenz die Podestplätze unter sich ausmachten.
St’Ives Bay Celtic Cup RESULTATE
Herren
1. Connor Baxter (Hawaii)
2.Fernando Stalla (Mexico)
3. Paolo Marconi (Italy)
4. Paul Simmons (UK)
5. Ryan James (UK)
6. Aaron Rowe (UK)
7. Pete Holliday (UK)
8. Ollie Shilston (UK)
9. Mark Slater (UK)
10. Jim Terrell (USA)
Die Kunkurrenz in St. Maxime schien dann etwas grösser als in England. Hier musste Sonni Hönscheid gegen die amtierende Weltmeisterin der „Stand Up World Series“ Lina Augaitis antreten. Auch die schon fast von der Bildfläche verschwundene Olivia Piana war mit dabei und wurde hinter Celine Guesdon vierte.
Bei den Herren war die Konkurrenz noch grösser, Travis Grant, Jake Jensen und Titouan Puyo war die stärksten Paddler.
Beach Race Resultate vom Samstag
Herren
1. Travis Grant (AUS)
2. Jake Jensen (AUS)
3. Titouan Puyo (FRA)
4. Arthur Arutkin (FRA)
5. Leonard Nika (ITA)
6. Eric Terrien (FRA)
7. Bicho Jimenez (MEX)
8. Gaetan Sene (FRA)
9. Joseph Gueguen (FRA)
10. Vincent Verhoeven (FRA)
Wer sich grad gefreut hat Anfang April nach Brazilien zu fahren zum Grand Slam der Stand Up World Tour / Series hat hoffentlich eine Reiseversicherung abgeschlossen oder schon erst gar noch nicht gebucht.
Wir haben ein neues Datum:
Vom 11./12. April auf 15./16. (Rennen) und 22./23. (Surfen) August verschoben.
Das wird einigen bestimmt sauer aufstossen denn am 22./23. August ist das traditions Rennen in Orgeon die Naish Columbia Gorge Paddle Challenge welche ein grosses Ansehen bei den Pros hat. Dazu kommt, dass Brasilien nun auch ein Wochenende nach Fehmarn stattfindet. Da wird mal wieder viel Flexibilität von den Pros abverlangt und wie ich gehört habe, haben einige schon gebucht für Brasilien. Es rumpelt schon heftig hinter den Kulissen.
Natürlich ist das ganze zum Besseren für den Sport.
Lest einfach gleich selber nebenan auf Englisch direkt von der Watermanleague.
Ich freu mich jetzt schon auf den Kommentar von SUPracer Chris.
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[tabgarb=tab2]
The Sao Paolo Region of Brazil will host the 2015 Grand Slam event featuring World Tour Surfing and World Series Racing in August
Final details of this year’s Grand Slam Surfing and Racing stop in Brazil confirm a shift in dates for what will be a groundbreaking stop for the sport, the World Tour the World Series in 2015.
With full government and regional support behind the project, the dates for this year’s Grand Slam have been moved to August, to follow directly on from the Fehmarn World Cup of SUP in Germany, with the Racing to take place on the 15/16th August and the Surfing to kick off on the 18th through to the 23rd August.
While the Waterman League was extremely reluctant to shift dates at this late stage, the benefits for the sport, the Tour and the Series‘ presence in Brazil as a whole are worth the flexibility to really establish an exciting future in South America. The original dates became an impossibility for the Region, with the focus requiring a shift to the 2nd half of the year for this year’s edition.
With reimbursement to athletes being set up for change fees incurred to pre-organized travel plans, and a complete logistic plan from board carriage and transfers being put in place, the Waterman League is ensuring that this shift in dates will prove positive in all respects and for all involved
Discussions are already in place for 2016, to ensure that we avoid any kind of date modification moving forward once dates are finalized for th 2016 calendar this fall.
Stay tuned for more on this Brazilian Grand Slam Stop that will now take place from the 15th – 23rd August 2015, with a big Opening Ceremony on the 14th August at www.watermanleague.com
The Waterman League is finalizing a groundbreaking logistics solution for the Stand Up World Championship Series
The Waterman League is in the final stages of establishing a Series wide logistic solution for the carriage of Raceboards from event to event for athletes participating on the Stand Up World Series. This will provide an economical solution for getting boards to the events, but then onwards from event to event, with deliveries to the specific event locations in each region to avoid complicated transfer solutions for athletes.
Details of this new logistic solution will be released over the coming month as they are finalized. Stay tuned for all information, news and more at www.watermanleague.com
Ich muss zugeben, ich habe nicht schlecht gestaunt als man mir gestern offenbarte, dass es noch eine EURO SUP TOUR geben wird. Gerade eben habe ich mich über das Hick-Hack im SUP Sport ausgelassen uns schon kommt das nächste Kapitel. Wie im Artikel angetönt ist man sich auch auf internationaler Ebene alles andere als einig. Die Stand Up World Series der Waterman League wird von einigen Internationalen boykottiert aber, die Waterman League hatte letztes Jahr den European SUP Cup ausgerufen und ich fand das eigentlich eine gute Idee. Nun kommt in der ersten Hälfte der Saison THE EURO TOUR mit dem ersten Rennen in Port Adriano und dem Finale am Happy Summer SUP Race in Namur, Belgien. Das Lost Mills in Deutschland ist auch Teil der EURO TOUR.
Geistiger Vater von THE EURO TOUR ist Belar Diaz, welcher in einem kurzen Telefonat zu mir meinte es ging hier hautsächlich darum mehr Leute an die Rennen zu locken. Darum gäbe es auch Rennen für Kinder.
Ein grosses Finale gibt es (noch) nicht und auch keine extra Preisgelder. Die Tour ist ein Zusammenschluss verschiedener Einzelrennen die mit dem Label THE EURO TOUR versehen werden, ähnlich wie beim DSUPV wo man das gleiche Prinzip verfolgt. Das coole an der EURO TOUR ist aber das alle auf die gleiche Rangliste kommen, d.h. also auch die Locals welche nur an einem Rennen mit dabei sind.
Ebenfalls sehr gut finde ich, dass man sich hier schnell auf EINE Brettlänge geeinigt hat: 14Fuss. Das macht das ganze viel einfacher denn es gibt eine Rangliste und keine Overall, 12’6“er und 14’er Rangliste.
Das beste aber kommt noch: Die Organisatoren der Tour sorgen auch dafür, dass die Boards der Athleten von einem Rennen zum Anderen kommen und obendrauf auch noch gratis.
Ob sich das Konzept durchsetzen wird oder nicht und was mit den anderen grossen Rennen in Europa passieren wird, darüber will ich hier nicht spekulieren, aber der Ansatz ist sehr gut. Wer weis vielleicht kommen die anderen Rennen auch noch dazu. Bilbao scheint ja von der Stand Up World Series schon zu THE EURO TOUR gewechselt zu haben.
Hier könnt das ganze auch auf Facebook verfolgen auf der offiziellen Seite der EURO Tour.
We got word yesterday that a new EURO SUP TOUR has been founded. The Tour will be a unification of several large European SUP Races, starting in May with the Port Adriano Race on May 23rd ending in Belgium at the Happy Summer SUP Race in Namur. Honestly this came a bit with a surprise as we just posted the dates of the European SUP Cup as part of the Waterman Leagues Stand Up World Series. Now we are looking at tow entities unifying SUP Races across Europe.
But lets focus on this new idea: One of the great advantage of this tour will be that for once all races will be paddled with 14′ Foot boards, so there will be only one ranking. The best thing is that the organizers will transport the boards from one race to another for the athletes for FREE. That is simply amazing!
THE EURO TOUR is a brain child of Belar Diaz, who I had a quick conversation with earlier today. The idea and concept is to bring more people to the races he said and there will be also kids races as well. I asked about sponsors and overall price money but there are no big sponsors who unify the tour under a patronage and the overall winner will not go home with extra price money. Regrdless all the races have their own individual price money. So plenty of money can be earned in this two month.
We are looking forward to an exciting European SUP Summer.
Sonni Hönscheid hatte dieses Jahr wohl das erfolgreichste Jahr in ihrer SUP Karriere. Der absolute Höhepunkt war ihr Sieg am legendären Molokai2Oahu. Sonni paddelte das Rennen letztes Jahr zum ersten Mal Solo und kam auch direkt auf das Podest. Dieses Jahr kam dann der ganz grosse Erfolg: Der Sieg. In Europa gewinnt sie die meisten Rennen an welchen sie antritt und ist unbestritten die #1 Paddlerin Europas.
Nach ihrer Teilnahme am Battle of the Paddle und dem Finale der StandUP World Series in Turtle Bay geniesst Sonni noch ein paar Tage der Ruhe auf Maui. Ich hatte die Gelegenheit mich mit ihr auf ein Frühstück zu treffen um uns über die vergangene Saison zu unterhalten.
Grosser Moment: Sonni gewinnt das M2O
Hi Sonni, vielen Dank dass Du Dir Zeit genommen hast.
Kein Problem ist mir eine Freude.
Du hast ein grosses Jahr hinter dir. Wie siehst Du den Internationalen SUP-Sport 2014?
Der Sport breitet sich immer mehr aus und es kommen immer mehr neue Gesichter dazu. Das Niveau der Konkurrenz ist sehr stark gestiegen. Wer jetzt mithalten will muss trainieren. Da reicht einfach paddeln gehen nicht mehr.
Gehst Du also ins Fitnessstudio?
Ja ich habe auf Fuerte einen Fitnesstrainer. Nur auf dem Wasser sein reicht nicht mehr. Angie Jackson ist ein gutes Beispiel, die trainierte sehr hart und wurde zu einer der besten Paddlerinnen der Welt dieses Jahr.
Wie siehst Du den Sport in Deutschland?
Der Sport wächst und auch dort ist das Niveau sehr gestiegen. Auch hier sieht man, dass die Leute mehr trainieren.
Siehst Du schon irgendwelche Talente am Horizont die es aus Deutschland in den internationalen Zirkus schaffen könnten?
Schwer zu sagen, ich bin ja nur an den internationalen Rennen in Deutschland und kenne nicht alle so genau. Ich könnte da keine Namen nennen. Aber der Sport entwickelt sich so schnell, man weis nie wer wann wo noch auftauchen wird.
Für ihre Leistung am M2O wird Sonni an den SUP-Awards geehrt.
Ausser dem Battle of the Paddle und M2O warst Du noch zum ersten Mal am Finale der Stand Up World Series in Turtle Bay. Wie hast Du den Event erlebt?
Ich fand den Event eigentlich sehr gut. Die Location ist der Hammer keine Frage und auch sonst war das ein guter Event. Das einzige was nicht gut war, war der Vorfall mit dem Jet Ski. Als der eine Jet Ski kaputt ging, hatten die keinen Zweiten und das hat den ganzen Event aufgehalten. Da hätte man besser vorbereitet sein müssen.
Stand Up World Series Finale auf Oahu
Ein ganz anderer Event war der Ultimative SUP Shopdown, wo du auch dabei warst. Wie war das?
Uff… also für mich nicht so gut. Ich war ausgelaugt vom M2O und dem Rennen auf Kauai. Irgendwie konnte ich mich dort nicht so richtig reinhängen.
Wie hast du den Event als solches empfunden?
Das war echt toll, auch wenn nicht ganz billig. (Anm. d. Red.: Obwohl es ein Einladungsrennen war mussten die Athleten $250.- als Startgeld bezahlen.) Aber es war super, wir bekamen auch echt viel geboten dafür. Der Event war sehr „medial“ und Racers hatten viel Exposure. Das Format fand ich auch sehr interessant, aber ich glaube nicht, dass die SUP-Surfer sich einen grossen Vorteil für den eigentlichen Showdown erringen konnten.
Dieses Jahr ging leider nicht ganz kontrovers zu Ende und der internationale SUP Sport hat am Battle oft he Paddle, meiner Meinung nach, seinen ersten Skandal erlebt mit dem Foulplay zwischen Kai und Connor. Dazu kam eine Beinahe Disqualifikation von Dir und Annabel Aufgrund einer Fehlkommunikation der Veranstalter. Was war das los?
Ja das war echt frustrierend. Ich habe mich genau an den ausgeschriebenen Streckenplan gehalten. Aber offenbar haben die Veranstalter irgendwas in letzter Minute geändert wo von Annabel und ich nix mitbekamen. Als uns dann hinterher gesagt wurde wir wären nicht Regelkonform gepaddelt konnten wir es kaum glauben. Da man aber Annabel offenbar schlecht disqualifizieren kann, haben die Veranstalter uns dann einfach eine Strafminute gegeben. Somit wurde Lina dann erste. Ich konnte das kaum glauben und ging dann zu der Infowand wo der Streckenplan angeschlagen war und brachte das Papier direkt zum „Racedirector“. Ich habe ihm das gezeigt und er hat dann klein beigeben müssen und hat mir recht gegeben, die Resultate wurden aber nicht mehr geändert. Ich frage mich echt ob ich nochmals dahin fahren soll.
Team Tahiti am Battle of the Paddle (Foto: SUPshop.de)
Das ist echt haarsträubend. Der ganze Vorfall zwischen Kai und Connor hat auch die Unfähigkeit der Veranstalter gezeigt bei einem krassen Vergehen gegen die Sportlichkeit oder Regelverstößen entsprechend zu reagieren.
Das kann man wohl sagen, gerade bei einem Event wie diesem ist es extrem wichtig, dass die Veranstalter die Regeln klar auslegen und hinter her eben auch durchsetzen. Das war beim Battle of the Paddle leider nicht der fall.
Ich hoffe, dass alle etwas davon gelernt haben, gelesen haben wir ja genug dazu in den Medien. Schauen wir in die Zukunft: Was wird 2015 für dich bringen? Hast Du schon einen Plan an welche Rennen du gehen möchtest?
Ja ein paar habe ich schon. Natürlich gehe ich wieder zum Molokai2Oahu. Ich denke ich werde sowieso den ganzen Juli wieder auf Maui verbringen. Im Mai werde ich bestimmt aber nochmals herkommen um das Paddle IMUA zu unterstützen und hinterher ist ja dann gleich das Olukai. Natürlich mache ich auch die grossen Rennen in Europa, Fehmarn soll ja am ersten Augustwochenende stattfinden. Ich denke ich werde auch versuchen mehr Events der StandUp World Series zu paddeln.
Wie sieht es mit der ISA Weltmeisterschaft aus? Wirst du da auch hin wollen / gehen?
Nun ja prinzipiell würde ich da schon hin fahren. Mal sehen wie der Kalender für 2015 aussieht.
Super vielen Dank und noch viel Erfolg.
Sonnis Kunst bei JUCKER HAWAII am Paddle for the Cure auf Maui.
Sonni wird auch im nächsten Jahr wieder ein Kunstaustellung auf Sylt haben, welche Anfang August beginnt.
Das war 2014 mit Casper Steinfath dem #VikingOnTour
Unsere Serie #VikingOnTour mit Casper Steinfath geht nun zu Ende. Es war ein tolles Jahr Casper um den Erdball zu begleiten und seine Geschichten zu lesen. Ich hatte die Möglichkeit mich am Finale der StandUp World Series mit Casper zusammen zu setzen um uns über seine Sportlichen Leistungen, den Sport und die Zukunft zu unterhalten.
Kurz vor der Veröffentlichung von unserem Interview hat die ISA bekannt gegeben, dass Casper nun Vizepräsident der ISA ist. In einem interessanten Interview mit SUPRacer legt er dar, was seine Aufgabe sein wird, was er für den Sport tun kann und wie er das ganze als aktiver Profisportler unter einen Hut bringt. Wer English spricht sollte dieses Interview unbedingt lesen.
Vielleicht werden wir in 2015 unsere Serie von #VikingOnTour auf #VicepresidentOnTour umbenennen.
Hi Casper, jetzt wo die SUP Saison praktisch zu Ende ist, wie schaust Du auf dein Jahr zurück? Hast Du deine Sportlichen Ziele erreicht?
Ja die Saison ist fast vorüber und ich denke, dass alle von uns auf ein Ereignisreiches Jahr zurück blicken können. Für mich selber war es eine grossartige Saison mit vielen neuen Erfahrungen, Errungenschaften und wichtigen Lektionen. Mein Ziel war es von Beginn weg meinen Weltmeistertitel bei den ISA Weltmeisterschaften zu verteidigen und ich bin überglücklich das mir das gelungen ist. Gerade auch weil die Konkurrenz dieses Jahr sehr stark war. In der StandUp World Series habe ich auf Platz 6 abgeschlossen, das ist sicherlich ein gutes Resultat, aber ich will mich unbedingt verbessern nächstes Jahr. Ich habe definitiv sehr viel dazu gelernt dieses Saison.
Hast Du ein Rennen das für dich dieses Jahr klar hervorstach?
Logischerweise die ISA World Stand Up Paddle and Paddle Board Championship, das war eines der besten Events. Aber es gab auch einige andere Denkwürdige SUP-Rennen dieses Jahr. Nicaragua war für mich sehr speziell da ich mich dort auch von einer neuen Seite kennen gelernt habe. Es war als hätte ich dort eine ganz neue physische und psychische Seite von mir entdeckt und ich bin neugierig mehr von meiner neu entdeckten Seite zu sehen. Was war deine beste und schlechteste Erfahrung dieses Jahr?
Schlechteste: Jedes Mal am Flughafen Übergewicht zu bezahlen für meinen Vikingerhelm. (Lacht)
Beste: Den Sieg an der ISA Weltmeisterschaft in Nicaragua. Das Technische Rennen zu gewinnen war einfach enorm. Ich habe gebrüllt wie ein Vikinger als ich die Ziellinie überquerte und trug meinen Helm auf dem Podest.
Gebrüllt wie ein Vikinger (Foto: ISA)
Da wir hier grad am StandUp World Series Finale sind, wie vergleichst du die Rennen der StandUp World Series in Europa mit jenen in Übersee.
Normalerweise denken die Leute bei SUP-Racing in Europa an zähe und lange Flatwater Rennen. Das ist auch meistens der Fall, aber diese Jahr war es anders. Der Sommer in Europa war sehr windig und wir hatten an vielen Rennen aussergewöhnliche Bedingungen. Wir kämpften mit und gegen den Wind (Downwind, Upwind) und allem was dazwischen liegt. Obwohl wir einen eher untypischen SUP Sommer hatten in Europa, kann man das immer noch sehr schlecht mit dem vergleichen was wir hier in Turtle Bay haben.
Ich denke es ist wichtig für uns Athleten Rennen in vielen verschiedenen Bedingungen zu bestreiten. Das fordert jeden Athleten sehr und es zeigt wer in welchen Bedingungen am besten ist. Die StandUp World Series hat diesbezüglich gute Arbeit geleistet dieses Jahr.
Wurde die Konkurrenz stärker in Europa dieses Jahr?
Ja keine Frage. Der „EURO Sommer SUP Marathon“ war unerbittlich. Es war ein langer Sommer mit vielen harten Rennen gegen alt bekannte Konkurrenten wie Eric Terrien, Gaetan Sene und Leonard Nika. Da waren aber auch neue Gesichter mit dabei die man nie unterschätzen durfte. Leute wie Frederico Benetolo, Arthur Arutkin, Kai Steimer und Arthur Daniel um nur ein paar wenige zu nennen. Aber auch bei den Frauen sah man Manca Notar und Noelani Sach wie sie immer stärker nach oben kommen, sie haben nicht nur das Talent sondern zeigen ihre Hingabe und Leidenschaft zum Sport. Dieses Jahr war unglaublich und kann mir nur erdenken wie hart umkämpft der nächste Sommer in Europa sein wird.
SUM: Kurz zur StandUp World Series; wir hatten dieses Wochenende ein paar Pannen und es ist nur die Hälfte der Elitepaddler hier. Meinst Du das wird sich in 2015 ändern? Keine Zweifel wir schauen auf ein paar turbulente Jahre in der Geburt der StandUp World Series zurück. Dieses Jahr haben wir aber schon einige Verbesserungen gesehen und die Serie gewinnt an Momentum. Ich denke das ist ein gutes Zeichen für das nächste Jahr. Ich kann schlecht sagen was passieren wird. Ich selber hoffe und träume aber davon, das wir schlussendlich alle SUP-Racer vereint bekommen und so der Welt zeigen können, dass wir alle geeint zusammen arbeiten können.
SUM: Kurzer Ausblick, was sind deine Kurzfristigen Pläne für den Winter und denkst du schon an 2015?
Ich bin gerade auf dem Weg nach La Torche für den letzten Tourstopp der SUP Surf World Tour. Das ist das Ende der Saison, ich denke ich werde gut abschliessen und werde auch meine Kollegen im Rennen und den Weltmeistertitle anfeuern. Danach gehe ich nach Thailand um neue Produkte von Naish zu testen bevor ich im Dezember dann für Weihnachten zu Hause bin. Das Paris Crossing ist dann das letzte Rennen für mich dieses Jahr, danach werde ich mich auf 2015 konzentrieren.
Ich habe das Gefühl, dass wir ein grosses Jahr vor uns haben, ich freue mich sehr mich darauf vorzubereiten um noch stärker zu sein.
Wir arbeiten auch an einer kleinen Doku über den „Viking on Tour“ da werden wir den Winter über bestimmt auch noch Arbeit vor uns haben.
Vielen Dank und weiterhin gute Reise.
Die Welle des Tages am Battle of the Paddle 2014 (Foto: Mike Jucker)
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That was the 2014 Season for the #VikingOnTour.
Casper Steinfath had a big year this year and… it got even bigger when the ISA just announced him as Vice President of the ISA. We had a moment with Casper in Turtle Bay at the Season Finale of the 2014 Stand Up World Series to reflect upon 2014, his personal achievements and the sport it self. As the announcement came from the ISA Chris from SUPRacer held an interesting interview with Casper on what his appointment to VP at the ISA means for our Sport. Highly recommencing the read. We might gonna have to change our series with Casper in 2015 from #VikingOnTour to #VicepresidentOnTour
Stand Up Magazin:Hi Casper, now that the season is pretty much over. How was everything going for you? Did you meet your own expectations as an athlete?
Casper: So yes the season is almost over and I think all of us athletes can look back on a busy and eventful year! For me personally it has been a great season with lots of groundbreaking experiences, victories and important lessons learned. I set out with the goal of defending my ISA World Title from Peru last year and I am really happy that I achieved this goal in Nicaragua against a field of competition that just gets more and more fierce every year! On the World Series I finished overall in 6th place for the year, which is great but I look forward to improving and taking it even higher next year. I definitely learned a lot throughout the course of the season!
SUM:Do you have a race / tour stop that stands out this year?
Casper: Obviously the ISA World Standup Paddle and Paddle Board Championship was one of my favourites, but there were many memorable events all year! Nicaragua was very special for me as I learned of and saw new sides of myself. It was as if I unlocked a new physical and mental level there and I really am excited to explore this side more.
SUM: Best and worst experience for the Vikingontour this year?
Casper: Worst: Paying excess baggage fees for bringing the Viking helmet around the world with me! Haha
Best: Winning the ISA World Title in the Technical Race in Nicaragua! I got to unleash a solid Viking Roar when crossing the finish line and then I wore the Viking helmet on stage for the awards.
Roar like a Viking (Foto: ISA)
SUM: Since we are at the Stand Up Worldseries Finale, how do you compare the European Leg of the tour to the stops elsewhere?
Casper: Normally people associate racing in Europe with lots of grueling flat water races. This is also often the case, but this year was very different. We were greeted by an extremely windy summer all across the continent which mixed up the race conditions and had us battling upwind, downwind and with everything in between. Even though it was an atypical summer SUP Race Season in Europe it still is way different than events like Turtle Bay. I think it is great for us athletes to race in as many different conditions as possible. It brings the best out in everyone and really shows who excels in all kinds of conditions. The World Series has done a good job on this.
SUM: Do you feel the competition in Europe has gotten stronger this year?
Casper: Yes, no doubt about that! The „European Summer SUP Marathon“ of events was relentless. It was a long summer of racing with many super hard races against strong familiar European faces such as Eric Terrien, Gaetan Sene and Leonard Nika, but also many new faces made their presence felt! Frederico Benetolo, Arthur Arutkin, Kai Steimer and Arthur Daniel are just a few names of the next frontier of fast European racers. A lot of these guys – and girl young guns like Noelani Sach and Manca Notar – have shown that they not just have talent but also commitment, passion and drive to make it onto the big podiums. This year was mind blowing and I can only begin to imagine how insanely competitive next season will be in Europe!
SUM:About the Stand Up Worldseries, we have seen some hickups at this years finale and half of the world elite racers still don’t show up ? Do you think that’s going to change next year?
Casper: It has been some turbulent years during the dawn and birth of the Standup World Series, no doubt. Though, this year we have seen more stability and stronger momentum surrounding the Series, which I believe is a good sign for next season. It’s hard to predict what will happen next year, but I hope and dream of eventually seeing all SUP racers unite under the same umbrella and show the outside world that we can work together as a sport.
SUM:Quick outlook: What’s your short term plan for the winter; whats coming up? Also, are you already thinking about 2015?
Casper: Right now I am on my way to LA Torche, France, for the last stop on the SUP Surf World Tour. This is the season final and personally I will be looking to finish off strong but also cheer for the boys still in the World Title Race! After France I am off to Thailand to do some testing on new Naish boards before going home for December and Christmas. The Naish Paris Crossing will be the last event for me, before setting my focus towards 2015. I have a feeling that next year is going to be very big and exciting, so I look forward to refocusing and coming back even stronger. I am also working on a documentary movie project about „The Viking On Tour“ so I am sure I will stay busy in next few cold months 🙂
SUM:Thank you very much and happy travels.
The wave of the day at the Battle of the Paddle (Foto: Mike Jucker)
It is now officially summer! And that can mean only one thing: It is SUP Race Season in Europe!
This year is without doubt going to be the biggest and brightest for SUP racing on the European continent. With over two handfuls of big events going off over the next 3 months I am sure it will be a summer of non-stop action! I am super excited to get underway with all these events and paddle with lots of summer stoked friends in countries all across Europe.
First stop of the “European Tour” happened this weekend in the Basque Country in Northern Spain. The host of this World Challenger Series event was the proud Basque capital city of Bilbao and just like last year the local organizers put on a great show to remember. The event was super well organized by the Waterman League and the local “B-Waters” crew and despite not being a premier World Series event it drew in competitors from all corners of Europe, Australia, South Africa, Hawaii and even as far away as New Caledonia. It was amazing to see first hand just how deep the level of SUP talent runs and if Bilbao is an indication of what to expect for the rest of the season, I think it is going to be a mind-blowing year!
Prior to this event, I was in Costa Rica and California enjoying a little “Vacation” and surf trip with my girlfriend. It was nice to relax and get back down to earth after competing in and winning the ISA World Championship in Nicaragua last month. Traveling to events and competitions is very fun but it can also be very energy draining. Sometimes there is nothing better than just playing around in the surf to regain your focus! When I landed in Bilbao 2 days before the race I felt that my batteries had been freshly charged and I was mentally ready for a long and fun summer of racing in Europe.
Saturday saw the start of the Iberdrola Bilbao World Sup Challenge. First up were the sprints for both the pros and the big field of amateur competitors. The race featured a short 350 meter long square course with a water start and 4 buoy turns. In other words, it was a course with no room for mistakes! I paddled my hardest in the first heats and was stoked to make it through to the semifinals. From there on it was not easy. The level of competition was amazing and my semifinal was like a final in itself. I was up against the Australians Beau O’Brien and Paul Jackson, Frenchman Eric Terrien and Hawaiian Wildman Zane Schweitzer. It was definitely not an easy heat and it just shows how high the level of competition has become! My start was less than optimal but I managed to pull myself back up after the first buoy turn and finish in qualifying position for the big final. My heart was pumping like crazy. A minor mistake almost cost me my ticket to the final and I realized I could not let my guard down again like this!
On the women’s side, once again Angela Jackson put down the hammer and dominated all three of the women’s final sprint heats. Right on her heels was German champion Sonni Hoencheid, who really has taken her own paddling to a new level this year. Rounding out the top 3 in the sprints was France’s Olivia Piana who also looked solid in all 3 final heats.
In the men’s final for the sprints, I found myself sitting next to Paul Jackson, Zane Schweitzer, Leonardo Nika, Jake Jensen and the new dark horse Titouan Puyo. It was definitely a stacked final, but all I could focus on was getting a good start and getting away from all these dangerously fast people! As the starter blew the horn, I jumped to my feet and hit the gas. My handle slipped slightly out of my top hand and I missed a very critical first paddle stroke. Within the first 5 seconds, I had almost already lost the race. However, I did not feel like giving up and instead powered full speed to the first buoy 150 meters away. I never felt I had gone so fast and somehow I passed everyone in the final and got back up in the lead before the first buoy. From there on, I kept going hard and with only two buoys left, I had a 10-meter lead down to Paul Jackson in 2nd. I focused every little muscle I had in my body and paddled as hard as I could. I looked back one last time right before reaching the finish line and as I crossed it, I raised my hands and let out a Viking roar! I was very happy with my first place and great start to the European Tour!
Next day it was time for the long distance. The course was set to take us on a 14 km journey along the river through the heart of Bilbao. It was a tricky course with current, buoy turns and many tactical decisions to make. It all started out as usual with the main group forming into a big drafting train. Though, this was no ordinary draft train this time. Everyone was hungry to win and you could sense this in the aggressiveness in peoples’ tactics. There was a lot of battling for position in the front of the train all the way. I tried to conserve my energy for the last stages of the race, but I soon also got caught up in the battle for positions. With only 4 km left to go Titouan Puyo stepped up and took the race speed to a whole new level. I could sense many people were hurting including myself. I held on all the way to the last buoy where I got caught up in some carnage and lost contact with Zane, Jake and Titouan. These 3 broke away and I could only watch as they passed the finish line. I was battling it out with Gaetan Sene, Leonard Nika and Eric Terien all the way to the finish line where I eventually secured a 6th place for the long distance. It was not the result I was aiming for but it was enough to give me a 2nd place overall for the event and a near perfect start to my European Campaign for the summer!
Big congrats to Zane for taking the overall win and Angela Jackson for dominating the women’s races and beating many of the men in the process. The Iberdrola Bilbao World SUP Challenge was a big fun event and we all hope to come back here next year for more fun! Now we are off to Oleron Island for the next stop on the European Tour next weekend.
Aloha, Casper
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Viking On Tour – Basque Power
Es ist so weit: Der Sommer ist hier! Und das heist nur Eines: Es ist SUP Race Saison in Europa!
Dieses Jahr wird zweifelsohne das größte und beste Jahr für SUP-Racing auf dem Europäischen Kontinent. Mit so vielen grossen Rennen in den nächsten drei Monaten wird dieser Sommer voller SUP-Action sein wie noch keiner zuvor. Ich freue mich tierisch auf all die Events.
Der erste Stopp der „European Tour“ war letztes Wochenende in Baskenland. Der Austragungsort der SUP World Challenge war wie letztes Jahr in Bilbao und genau wie letztes Jahr organisierten die Veranstalter von der Waterman League und „B-Waters“einen super Event. Obwohl das Rennen kein „Prime“ Rennen der Stand Up World Series ist, kamen viele SUP-Athleten aus der ganzen Welt nach Bilbao. Wir hatten Leute aus, ganz Europa, Süd Afrika, Hawaii , Australien und sogar Neu Kaledonien. Es war einfach wieder einmal unglaublich zu sehen wie viele talentierte SUP-Athleten es mittlerweile schon gibt. Wenn das was in Bilbao los war ein Omen ist für das was noch kommt, dann wird das ein unglaublicher Sommer werden.
Bevor ich nach Bilbao kam war ich aber erst noch in Costa Rica und Kalifornien um etwas „Ferien“ mit meiner Freundin zu machen. Es war sehr entspannend für einmal zu relaxen und aus zu spannen nach den ISA Weltmeisterschaften und meinem Sieg in den Sprint Races. Von Event zu Event zu reisen macht riesen Spass kann aber auch ganz schön stressig sein. Da gibt es nichts tolleres als einfach mal ohne Stress Surfen zu gehen, die Batterien wieder aufladen und die Konzentration und den Fokus wieder finden. Als ich zwei Tage vor dem Event in Bilbao ankam, war ich wieder voll parat und konzentriert um den langen aber tollen SUP-Sommer in Europa anzugehen.
Am Samstag ging es dann also los mit der Iberdrola Bilbao World Sup Challenge. Als erstes waren die Sprints für die Profis und Amateure, welche zahlreich erschienen. Die Rennstrecke war als 350m grosses Quadrat mit 4 Bojen angelegt. Mit anderen Worten: Die Rennstrecke erlaubte keine Fehler. Ich paddelt was ich konnte und freute mich über den Einzug ins Halbfinale, von da weg war es dann aber nicht mehr so einfach. Das Niveau war sehr hoch und der Halbfinal kam mir jetzt schon vor wie ein Finale. Ich musste gegen die Australier Beau O’Brien und Paul Jackson sowie Frenchman Eric Terrien und Mr. Hawaiian Wildman Zane Schweitzer antreten. Das war kein einfaches Ding und zeigte mir wie hoch das Niveau angestiegen ist. Mein Start war alles andere als ideal, ich konnte mich aber wieder zusammenraufen nach der ersten Boje und konnte mich so noch für den Final qualifizieren. Mein Herz pochte wie wild, ein kleiner Fehler kostete mich beinahe den Einzug ins Finale.
Bei den Frauen war es wieder einmal Angela Jackson welche alle Heats dominierte, dicht an ihren Versen war aber die Deutsche Meisterin Sonni Hönscheid, welche dieses Jahr ihr Paddelniveau ebenfalls auf eine ganz neue Ebene stellte. Auch Olivia Piana machte einen soliden Eindruck welche jeweils als dritte aus den Heats hervor ging.
Im Herren Finale fand ich mich dann neben Paul Jackson, Zane Schweitzer, Leonard Nika, Jake Jensen und dem neuen Noch-Außenseiter Titouan Puyo wieder. Das war definitiv ein hochkarätiges Finale. Ich konzentrierte mich nun aber nur auf einen guten Start um so schnell wie möglich von diesen gefährlich schnellen Leuten wegzukommen. Als der Startschuss fiel sprang ich auf meine Füße und drückte aufs Gas. Mein Griff entglitt mir ein wenig und ich verpasste so meinen ersten wichtigen Paddelschlag. Ich verlor mein Rennen beinahe in den ersten 5 Sekunden. Aufgeben war aber keine Option und ich paddelte mit voller Kraft auf die erste Boje zu welche ca. 150m weiter vorne lag. Ich glaube ich bin noch nie so schnell gepaddelt und war bei der ersten Boje in Führung. Von da weg gab ich meine ganze Kraft und ich hatte ca. 10 Meter Vorsprung auf Paul. Ich konzentrierte mich auf jede Faser meiner Muskeln und paddelte so hart wie ich nur konnte. Ich schaute kurz vor der Ziellinie noch einmal zurück und überquerte sie dann als Erster. Ich hob mein Paddel und brüllte wie ein Wikinger. Ich freute mich sehr über meinen Sieg und einen guten Start in die European Tour.
Am nächsten Tag war dann das Long Distance Rennen. Die Strecke führte über 14 Kilometer durch die Innenstadt von Bilbao. Die Strecke war gar nicht so einfach: Da war die Strömung und es gab auch ein paar Wendebojen zu umrunden. Das Rennen musste also auch Taktisch gut geplant werden. Der Start verlief nach dem alten Muster: Die Hauptgruppe zog als langer „Drafting Train“ davon. Aber dieses Mal war es nicht der übliche „Drafting-Train“, denn alle wollten gewinnen und man konnte die Spannung förmlich fühlen. Alle kämpften um die Leaderposition. Ich verlor leider meinen Anschluss erst an der letzten Boje als ich in einer Art Karambolage verwickelt war. Zane, Jake und Titouan zogen nun davon. Ich war dann im Endspurt mit Gaetan Sene, Leonard Nika und Eric Terrien und konnte mir den 6. Platz sichern. Das war sicherlich nicht das Resultat welches ich mir erhoffte, aber immerhin reichte es mir für Platz Zwei in der Gesamtwertung. Alles in Allem also ein gelungener Start für meine European Tour.
Herzliche Gratulation auch an Zane Schweitzer und Angela Jackson welche alle Damen Rennen dominierte und dabei auch einige Männer hinter sich ließ. Die Iberdrola Bilbao World SUP Challenge machte viel Spass und ich freue mich jetzt schon auf das nächste Jahr. Nun geht es weiter nach Oleron.
First things first: Not quite sure what was going on with the list of participants as we evidently had some discrepancies. We definitely had some more Elite Paddlers than in the list below from our Friday perview and… to break the news, Connor Baxter won this one with a handsome gap between him an Travis Grant with a Minute 43 Seconds to be exact. In fact Connor beat his own time from last year by a just over a minute.
With the women elite paddler we had also the same scenario like last time Andrea Moller won this year again, beating her own time from last year by 15 seconds. Second was Sonni Hönscheid with 53 seconds behind Andrea. So this was kind of the same scenario like a week ago at the paddle IMUA.
The conditions on the race course surprised everybody as the forecast was calling for now winds or variables at best. However by the time the race got started the there were about 10kts of wind from the usual trade wind direction. Everybody was happy to paddle a downwinder with some smaller bumbs to be ridden. The start was a bit hectic as everybody has to paddle about 3/4 of mile out to see to line up for the start, which can be an undertaking even with only 10kts of wind and chop coming from the side. Then the helicopter came and before everybody knew what was going on the helicopter sounded a horn and that was the start. Needless to say that not everybody was entirely prepared for that one, including me.
The Maliko Run to Kanaha today was definitely a fun one but not necessarily a „smoker“, shorty before Kanaha the wind substantially backed off and once inside the reef, it became a grind for sure. Once at the beach there is about a good 80 – 100 Meter run to the actual finish line which can help to gain one or two ranks if you can out run the paddler before you.
All together fun times today, enjoy some of our pictures and check the results below:
808me
Best time after the race
Helmet Camera
The fastest
Fastes Ladies
Fastest Ladies
Finish line
Girls day paddle
Happy Mr. Chris
Aunties…
Pass it on to the next generation
Hero of the day
Hilda Forbes
Hula
Race briefing
The start
Waiting for the start
Listen to the race info
„fair“ grounds
Maliko Start
High Five
Staff Member
Took me 5 min to find my board
Finishers
To the finish line
Caption this…
Race info
Fastest man
Out to the see we go
Finisher
Happy Sam
Finisher
Top Men Paddlers
Top 20 over all
1. Connor Baxter – 0:51:08
2. Travis Grant – 0:53:25
3. Jeremy Riggs – 0:54:55
4. Kody Kerbox – 0:55:06
5. Dannny Ching – 0:55:17
6. Livio Menelau – 0:56:32
7. Travis Baptiste – 0:57:27
8. George Cronsteadt – 0:58:05
9. Joshua Riccio – 0:58:37
10. Kaeo Abbey – 0:59:26
11. Ralf Sifford – 1:00:05
12. Bart De Zwart – 1:01:14
13. Kai Bartlett – 1:01:21
14. Scott Trudon – 1:01:33
15. Riggs Napoleon – 1:01:38
16. Andrea Moller – 1:02:00
17. Armie Armstrong – 1:02:04
18. Amir Arbel – 1:02:15
19. Sonni Honscheid – 1:02:53
20. Thomes Maximus – 1:03:15 Elite Women
1. Andrea Moller – 1:02:00
2.Sonni Honscheid – 1:02:53
3. Talia Gangini Decoite – 1:06:04
4. Rachel Bruntsch – 1:09:43
5. Kelsa Gabehart – 1:12:09
6. Penelope Strickland – 1:15:10
7. Jennifer Lee – 1:15:56
Men Top 30 14′ and under No Rudder
1. Travis Baptiste – 0:57:27
2. Joshua Riccio – 0:58:37
3. Bullet Obra – 1:04:01
4. Todd Sera – 1:06:05
5. Scott Gamble – 1:06:28
6. Lee Moyers – 1:12:04
7. Phil Coffman – 1:12:21
8. Manny Ruiz – 1:13:09
9. Kanekawaiola Pai – 1:13:28
10. John Walsh – 1:14:19
11. Martin Giroud – 1:14:56
12. Rj Whener – 1:16:16
13. Michael Woodard – 1:17:09
14. John Guard – 1:17:29
15. Austin Kalama – 1:17:33
16. Phillip Voci – 1:18:03
17. Igor Merk – 1:18:24
18. Meron Akman – 1:18:51
19. Jeff Skrotzki – 1:19:26
20. Mike Jucker – 1:19:51
21. Lance Leasure – 1:19:56
22. Jesse Rios – 1:20:16
23. Joseph Dratz – 1:20:45
24. Rigo Sandoval – 1:21:15
25. Bryan Altham – 1:21:33
26. Fendall Moraitis – 1:21:36
27. Jerin Dunsmoor – 1:22:02
28. Oren Masserman – 1:22:49
29. Doug Veracruz – 1:22:55
30. Nicholas Salanoa – 1:22:57
We just got an exclusive look at the 2014 list of participants of this years OLUKAI Ho’olaue’a. The race has been getting lots of attention in the past and is hands down one of the nicest and best organized ones in Hawaii. No wonder so many people are attending. This years list of participants contains 293 names that is 141 more names than the „paddle IMUA“ from the weekend before.
The race got some great attention not only for its famed race course the Maliko Run, but has also for the participation of some of the worlds biggest names in the sport. Hence lots of them come from Maui. The OLUKAI recently also became the second tour stopp of „Champions SUP Tour“ initiated by Danny Ching after the Carolina Cup(see article in SUPracer, we also wrote about it)
We are not here to make any predictions but like to present you some of the names of athletes paddling this Saturday of which we believe all SUP Enthusiast are familiar with:
Connor Baxter – Stand Up World Series participant – Maui
Zane Schweitzer – Stand Up World Series participant – Maui
Dave Kalama – You name it he did it, he won it – Maui
Kody Kerbox – Stand Up World Series participant – Maui
Bart de Zwart – Mr. Longdistance – Holland / Maui
Livio Menelau – Downwind Specialist – Brazil / Maui
Jeremy Riggs – Downwind Specialist – Maui
Riggs Napoleon – Downwind Specialist – Oahu
Kaeo Abbey – Downwind Specialist – Oahu
Scott Trudon – Downwind Specialist – Maui
Andrea Moller – Downwind and Bigwave Waterwoman, Brazi / Maui
Talia Gangini-Decoite – M2O winner – Maui
Sonni Hönscheid – Europes Top Female Paddler – Germany and Canary Islands
Megan Abubo – Former Womens ASP Surf Pro – Maui
(BTW no clue why the other ones are missing.)
Everybody is looking forward to tomorrows race, despite the wind forecast and may assume that all of the names above will be on the podium one way or the other and… off course get a spot in the rankings of the „Champions SUP Tour“.
Stay tuned for pictures and more from tomorrows 6th annual OLUKAI Ho’olaue’a..
In the meany while enjoy these pictures from back in 2012, the last time we had trade winds and sun at the same time…
Nachdem bekannt wurde, dass der CAMP DAVID SUP World Cup nicht mehr in Hamburg statt finden sollte und dazu auch noch das Datum der Veranstaltung geändert wurde, wurde sofort spekuliert wer von den internationalen SUP-Stars noch nach Deutschland kommen würde. Gerade der Umstand, dass der CAMP DAVID SUP World Cup eine Woche vor dem Molokai2Oahu stattfinden sollte, lies Raum für Zweifel ob Stars wie Kai Lenny oder Connor Baxter nach Deutschland kommen würden. Nun wissen wir mehr. Eben haben wir ein kurzes Interview mit Kai Lenny erhalten wo er sich zu Deutschland äussert uns warum Kinder sehr wichtig sind für den Sport. Wie er den Spagat zwischen SUP World Cup und Molokai2Oahu schaffen wird hat er aber nicht gesagt.
(Hamburg, 07.05.14). Kai Lenny ist einer der komplettesten und besten Wassersportler der Welt. Wind-, Kite- oder Tow-in-Surfen beherrscht der 21-Jährige ebenso perfekt wie das Kanu-Racing, Wellenreiten oder Stand Up Paddling (SUP). Bereits mit vier Jahren stand der auf Maui lebende Hawaiianer auf einem Board und trainierte als Achtjähriger mit Surflegende Robby Naish, der sein Mentor wurde. Kai Lenny konzentriert sich zurzeit auf das SUP und wurde dreimal Weltmeister. Im letzten Jahr gewann er den CAMP DAVID SUP World Cup in Hamburg und will bei der Neuauflage auf Fehmarn (18. – 20. Juli) seinen Titel verteidigen. Wie ihm Deutschland gefallen hat, was er an den Fans mag und warum Kinder für ihn so wichtig sind, verrät Kai Lenny in einem Interview.
Sie haben im vergangenen Jahr den CAMP DAVID SUP World Cup Hamburg gewonnen. Ist so ein Erfolg bei Ihren vielen Siegen noch etwas Besonderes?
Seit ich zwölf Jahre alt bin nehme ich an Wettkämpfen in Deutschland teil und dieser Sieg war etwas ganz Besonderes. Vor diesem tollen Publikum in Hamburg zu gewinnen, war fantastisch und durch diesen Erfolg bin ich auch so richtig in Schwung gekommen für den Rest der Rennsaison.
In diesem Jahr findet der CAMP DAVID SUP World Cup auf der Insel Fehmarn statt. Strand und Meer – das kommt Ihnen doch als Hawaiianer entgegen?
Wenn dort Wellen sind, wäre das ideal für mich. Ich bin wirklich neugierig darauf, wie es auf Fehmarn sein wird, denn ich war noch nie an der Ostsee.
Der CAMP DAVID SUP World Cup ist die einzige deutsche Station im Rahmen der Stand Up World Series. Wie wichtig wäre für Sie als zweimaliger Sieger der Serie ein Erfolg auf Fehmarn?
Da der Event so ziemlich in der Mitte der World Series stattfindet, ist er enorm wichtig, weil man Boden gut machen, aber auch verlieren kann. Deshalb ist es der CAMP DAVID SUP World Cup Fehmarn ein Ereignis, das ich auf keinen Fall verpassen will.
Sie sind auch Wind- und Kitesurfer. Was ist das Besondere am SUP?
Das Stand Up Paddling kombiniert und vereint alle drei Sportarten in sich. Überall, wo ich auf dem Globus unterwegs bin, kann ich SUP betreiben und viel Spaß haben.
Sie kümmern Sich auf Hawaii viel um den Nachwuchs. Was muss man in Deutschland tun, um das SUP noch bekannter zu machen?
Die Kinder sind die Zukunft. Je mehr Kids in Deutschland die Chance und die Möglichkeit haben, Stand Up Paddling zu betreiben, desto mehr wird dieser Sport bei Euch wachsen und boomen. Das Tolle beim SUP ist, dass es Jedermann machen kann – ob er drei oder 83 Jahre alt ist.
Sie kennen Deutschland gut. Was gefällt Ihnen hier am besten?
Ich finde es beeindruckend, wie die Deutschen Wassersport lieben und sich dafür begeistern, egal ob es Surfen, SUP oder etwas anderes ist. Sie sind als Zuschauer oder Aktive immer dabei, auch wenn die Bedingungen total verrückt sind. Und viele interessieren sich für Hawaii und fragen mich immer wieder, wie es dort ist. Das ist schon einmalig.
Was können wir von Kai Lenny außer noch mehr Titeln in Zukunft erwarten?
In meinem Leben sind meine Träume sehr früh wahr geworden. Ich werde aber auch in Zukunft alles geben, um das Optimale aus mir herauszuholen und der beste Sportler zu sein, der ich werden kann. Mein Ziel ist es, noch viele Weltmeisterschaften zu gewinnen und mein sportliches Level noch weiter zu verbessern.
Kurz vor dem ersten grossen Rennen der SUP-Saision 2014, dem Carolina Cup wollten wir kurz den Puls bei Sonni Hönscheid fühlen. Sonni ist zur Zeit die einzige Internationale Paddlerin aus Deutschland und… man darf wohl auch sagen, dass sie spätesten Seit ihrem 3. Platz am Molokai2Oahu (siehe Geschichte im Stand Up Magazin 2.2) auch die #1 Paddlerin ist in Europa.
Sonni wird am nächsten Wochenende im Carolina Cup dabei sein von wo sie dann weiter nach Maui fliegt zum Paddle Imua und dem Olukai Ho’olauea.
Stand Up Magazin: Hi Sonni, wie hast Du dich für kommende Saison vorbereitet?
Sonni Hoenscheid: Ich bin fast jeden Tag am Paddeln. Zusammen Branislav Sramek (Ex Profi Kayaker) und Eric Terrien habe ich sehr gute Trainingspartner.
Jeden Tag machen wir was anderes, Sprints, Langstrecke, dann paddeln wir meistens um Lobos (kleine Insel vor Fuerteventura). Wenn Swell ist, surfen wir noch ein paar Wellen auf der Strecke. Wenn sehr gute Wellen sind gehe ich surfen, manchmal auch mit dem Raceboard.
Sonni in top Form am M2O 2013
SUM: Wie sieht dein Tourplan nach dem Olukai auf Maui aus?
SH: Nach dem Olukai geht’s erst mal zurück nach Europa für die ganzen Rennen (Mallorca, St. Maxime, Bilbao, etc..) und Anfang Juni fliege ich wieder nach Maui für die Downwind Rennen und um mich auf das Molokai to Oahu vorzubereiten… Dieses Jahr werde ich auch bei dem „Battle of the Paddle“ in Kalifornien mitmachen.
SUM: Was für Ziele hast Du dir gesteckt für dieses Jahr?
SH: Mein Ziel ist gut bei den Rennen abzuscheiden. Ich werde mein Bestes geben und werde sehen was dabei rauskommt.
3. Platz für Sonni
SUM: Wir sehen auf Internationaler Ebene ein gewisse Unstimmigkeit über Weltmeistertitel, Verbandsbestimmungen und die Legimität der Stand Up Worldseries. Machst Du dir dazu Gedanken und falls ja welche?
SH: Ich habe im Moment sehr wenig Zeit um mir darüber Gedanken zu machen.
SUM: Wie kommt es eigentlich, dass wir dich nicht auf der Stand UP World Series sehen oder der Tour? Gerade im SUP Surfen bist du ja auch sehr gut.
SH: Wavecontest sind spassig aber auch oft mit Frust verbunden, schlechte Wellen, keine faire Punkte Vergebung von den Punkterichtern. Das habe ich sehr oft erlebt als ich die ganzen Jahre Surfcontests mitgefahren bin. Im Moment genieße ich es total einfach Downwinderraces und Races mitzupaddeln, alles aus mir rauszuholen, reinzuhauen und wenn ich schlecht abscheiden sollte kann ich mich jedenfalls nur über mich selber ärgern. Natürlich ist der eine oder andere Wave Contest nicht ausgeschlossen.
SUM: Wie beurteilst Du die Situation in Deutschland, wo wir einen DWV Titel haben einen DKV Titel und zwei Touren (German SUP Challenge und German SUP Trophy)
SH:Ich kann nicht es nicht wirklich beurteilen, da ich nicht das ganze Jahr über in Deutschland wohne, aber ich finde es super, dass alle so am Stand Up Paddeln interessiert sind und es viele Events gibt und der Sport auch in Deutschland so schnell wächst. Die German SUP Challenge und German SUP Trophy werden beide bestimmt ein Erfolg. Ich hoffe ich werde die Möglichkeit haben an ein paar von diesen Events mitzumachen. Ich denke wenn der DWV und der DKV sich zusammentun würden und sich auf eine ¨Offizielle Meisterschaft ¨einigen würden wäre es sinnvoll, dass man wirklich alle Top Paddler am Start hätte.
SUM: Deine Vernissage auf Sylt letztes Jahr war ein grosser Erfolg. Wie geht es mit Dir als Künstlerin weiter?
SH: Sehr gut! Nächstes Jahr ist meine nächste Ausstellung ¨Peace Love Sylt 2¨ von dem 15. August – 6. Oktober im Kaamp Hüs /Kampen auf Sylt.
Auch als Designerin bin ich sehr aktiv. diesen Sommer kommt nach dem Skatelongboard ¨Kaimana“ von JUCKER HAWAII das neue Model auf den Markt ¨Wailani¨, für Chiemsee habe ich mit an der Sommerkollektion gearbeitet, und für Capri Sonne ein Strandhandtuch.
Vielen Dank und viel Erfolg. Ich habe zu danken, wir sehen uns auf dem Wasser.
Casper Steinfath is touring the world following the major races in the Stand Up World Series and Stand Up World Tour, as well as the big races in Europe. Follow the #Vikingontour here on the Stand Up Magazine as he recaps his experience from each tour stop.
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This weekend marked the start of the 2014 Stand Up World Racing Series. The Series which are organized by the Watermanleague has seen significant growth world wide since it’s birth back in 2012. This year marks the 3rd season of the World Racing series and it is set to be the biggest and most competitive season yet! A great portion of the world’s fastest racers appeared here in Brazil for the Alagoas Pro which marked the 1st stop of this year’s tour. 2 time World Series Champion Kai Lenny was back to defend his titles but he certainly had his work cut out for him with racers like Connor Baxter, Jake Jensen, Eric Terrien and Zane Schweitzer and many many others nipping at his heels. I think everyone was feeling a bit anxious and nervous going into this event. It was the season opener and everyone wanted to get a solid start to the 2014 racing season. Saturday was the day of the sprint racing. The beach here in Alagoas was packed with hundreds of excited Brazilian spectators as we were all thrown into the competition pit. The sprint races featured a 3-400 meter buoy course, which challenged all our technical board handling and wave riding skills. We were divided into 8 man heats and every round 4 people would advance. Everyone was on fire and hungry to win.
In the women’s race an in form Angela Jackson proved to be the one to beat. Few ladies even came close to Angie during the sprint heats, which she dominated from start to finish. Barbara Brazil was the local dark horse that came closest to giving Angela a run for her money. I personally had a great series of heats on my Naish 12’6“ Javelin LE and was stoked to make it all the way to the final to battle it out for glory and ranking points on the World Series. Conditions for the final included lots of wind on the course, sneaky waves and an awesome crowd on the beach! I had a mixed start with a few complications but fought my way back up. After the first buoy Connor was in the lead with Kai, Jake and I right behind. Then a small wave came through which Connor and Kai both caught and rode off on. I battled it out with Zane and Jake but eventually fell behind at the last buoy and missed the last wave in. Up ahead I saw Connor outsprint Kai up the beach with Jake Jensen and Zane following right behind. I was stoked with my 5th place but content on putting my work in on the long distance race the following day.
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On Sunday the long distance race was on and took us on a 5,5 km course around the beautiful beach of Praia do Frances. In my eyes the distance was a bit short to be classified as a long distance, but it certainly challenged us in a great variety of conditions in a very short time! Upwind, downwind, with the waves, against the waves, flat water and beach run. You had to be able to adapt to all conditions to win today! As the horn sounded the race start over 100 elite paddlers hit the water and hammered away. I had a phenomenal start and felt really strong. I made it to the outside buoy in first place, but shortly thereafter saw Connor, Jake and (surprisingly) Kody Kerbox take off downwind at high speed. The leading group quickly got a commanding lead on the rest of the pack. Connor Baxter is known to be the downwind master and today’s conditions had Connor’s name written all over. I battled it out in the pack for the rest of the race and saw my chance to break away on the last downwind stretch. Unfortunately it was not only I that had this idea and it became an intense battle. In the end I had to settle for 8th place and a 7th overall. Guess I gotta go practice some downwinders next 🙂
In the women’s race Angela Jackson from Australia again dominated the show and secured another 1st place. She now leads the World Series after stop #1 and will look to defend this at stop #2 in Abu Dhabi next week. To me there was no doubt who was the inform paddler this event; Connor Baxter. Despite having surgery to his lower back earlier this year he does not seem to carry any visible pain and certainly was the man to beat this weekend! Watch out for the next event in Abu Dhabi next week as the 2014 SUP World Series carries on!
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Stand Up World Tour Grand Slam coming to an end
Stay tuned to #VikingOnTour as things start heating up. Next stop Abu Dhabi. Men’s Long Distance
1. Connor Baxter
2. Kody Kerbox
3. Jake Jensen
4. Zane Schweitzer
…
7. Casper Steinfath
More results to come
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Casper Steinfath hat sich dieses Jahr voll und ganz der Stand Up World Series verschrieben. Wochenende Saisoneröffnung hatte am Praya Alagoas in Brasilien. Wir begleiten Casper diese SUP Saison auf seiner Tour um die Welt und hören wie es ihm dieses Wochenende an der Saisoneröffnung an der Praya Alagoas in Brasilien ergangen ist:
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Dieses Wochenende war es soweit, die Stand Up World Series startete in eine weitere Saison. Diese weltweite SUP-Raceseries wird von der Watermanleague organisiert und erfreut sich jedes Jahr über stetig wachsenden Zulauf. Dieses Jahr geht die Stand Up World Series bereits ins dritte Jahr und man erwartet, dass dieses Saison die wohl größte und härteste sein wird seit dem Start in 2012. Die meisten der schnellsten Paddler der Welt fanden sich also zum “Alagoas Pro” ein, um die Saison gebührend zu eröffnen. Der zweifache Weltmeister Kai Lenny war natürlich auch mit dabei um gleich von Anfang an seinen Titel zu verteidigen. Einfach sollte das aber nicht werden für den Hawaiianer, denn Connor Baxter, Jake Jensen, Eric Terrien, Zane Schweitzer und viele weitere hefteten sich gleich zu Beginn weg an seine Fersen. Ich hatte auch das Gefühl, dass alle etwas nervös waren vor diesem Event. Dies war das erste Rennen der Saison und alle wollten einen guten Start hinlegen, da konnte man die Spannung spüren. Am Samstag waren die Sprintrennen. Der Strand hier in Alagoas war voll gepackt mit hunderten von Zuschauern, und wir waren mittendrin. Das Sprintrennen verlangte den Teilnehmern alles ab. Der Rundkurs war ein 3-400 Meter langer Bojen Kurs der mitten durch die Wellen führte. Die Heats wurden in 8er Gruppen gepaddelt, wovon die 4 Besten jeweils eine Runde weiter kamen. Alle waren richtig angefeuert und wollten unbedingt den Sieg. Bei den Frauen, war eine sehr gut trainierte Angela Jackson die Frau die es zu schlagen gab, sie dominierte alle Heats ganz klar. Barbara Brazil das „Local Dark Horse” war die einzige die Angela einigermaßen Paroli bieten konnte.
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Ich persönlich bin sehr zufrieden mit meinen Heats, mein Naish 12’6” Javelin LE verhalf mir bis in den Final vorzudringen, wo es auch viele Punkte für die Gesamtwertung zu hohlen gab. Die Bedingungen im Finale waren etwas “tricky”. Da war viel Wind und die Wellen hatten auch immer wieder ihre “Hände” im Spiel. Die Zuschauer am Strand waren aber das Beste. Mein Start war etwas durchzogen und ich musste mich von weiter hinten wieder nach Vorne kämpfen. Nach der ersten Boje war Connor an erster Stelle zusammen mit Kai und Jake; ich war gleich dahinter. Dann kam eine kleine Welle und Kai und Connor zogen davon. Ich war in einen Dreierkampf verwickelt mit Zane und Jake fiel dann aber zurück bei der letzten Boje und verpasste die entscheidende Welle zum Strand. Ich konnte vom Wasser aus zusehen wie Conner und Kai den Strand hochrannten mit Jake und Zane gleich dahinter. Ich freute mich über meinen 5. Platz und war auch schon bereit für das Longdistance vom Sonntag.
Das Longdistancerennen vom Sonntag führte uns über 5.5km entlang der Küste von Praia do Frances mit seinen schönen Stränden. Ich selber fand, dass 5.5 km wohl etwas kurz sind um es ein Longdistancerennen zu nennen, aber dennoch war es eine Herausforderung. Die Bedingungen auf der Strecke wechselten immer wieder, einmal war es Gegenwind dann wieder Rueckenwind und Wellen kamen aus allen Richtungen und dazu kam zum Schluss noch ein Spurt am Strand. Wer Heute gewinnen wollte musste sich blitzschnell auf die stetig wechselnden Bedingungen einstellen. Als die Startsirene ertönte, rannten über 100 Elitepaddler den Strand runter ins Wasser und paddelten wie die Irren. Ich hatte einen phänomenalen Start und fühlte mich super. Ich war als erster bei der äußeren Boje, sah aber kurz danach Connor, Jake und… zu meiner Überraschung auch Kody Kerbox, wie sie mit Rückenwind an mir vorbei zu ziehen begannen. Die erste Gruppe hatte sehr schnell einen guten Vorsprung zum Rest des Feldes. Connor Baxter ist bekannt als „König des Downwinders“ und heute schien er seinem Namen alle Ehre zu machen. Ich kämpfte hart mit der Gruppe und sah eine Chance davon zu ziehen als wir wieder Rückenwind hatten. Leider war ich aber nicht der einzige mit dieser Idee uns so wurde es ein intensiver Kampf der mich auf dem 8. Platz zurückließ und dem 7. Platz in der Gesamtwertung. Ich denke ich werde wohl mehr Downwinder üben gehen müssen in der Zukunft.
Bei den Frauen, dominierte auch hier Angela Jackson wieder ganz klar und sicherte sich ihren zweiten Sieg. Sie ist nun unangefochten zu Oberst in der Gesamtwertung und wird ihre Position auch in Abu Dhabi weiter ausbauen. Für mich was dieses Wochenende ganz klar wer in bester Form ist: Connor Baxter. Trotz seiner Rückenoperation Anfang de Jahr, scheint er keine Schmerzen zu haben und war ganz klar der Favorit hier in Brasilien.
Seid also bereit für den zweiten Tour stopp in Abu Dhabi nächste Woche.
Letzter Sonnenuntergang in Brasilien
Bleibt auf dem Laufenden mit #VikingOnTour wenn es bald weiter geht. Casper Steinfath —
Herren Long Distance
1. Connor Baxter
2. Kody Kerbox
3. Jake Jensen
4. Zane Schweitzer
…
7. Casper Steinfath
Bald gibts mehr Resultate
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