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Sean Poynter Interview

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SUP ist dank Flatwater Rennen populär geworden. Die Leute, die bei Rennen vorne dabei sind, sind die bekannten Gesichter im Sport und bekommen den ganzen Hype zu spüren, national wie international. Dass der Sport eigentlich vom Surfen her kommt, scheinen die Meisten schon vergessen zu haben. Wer sich im Sport einen Namen machen will, der geht besser an die Rennen, anstatt mit den Wellen zu spielen. Die meisten SUP Athleten sind sowieso von Natur aus Surfer und das Paddeln von Rennen eigentlich mehr oder weniger eine Zugabe, denn für SUP Surf Contests scheinen sich, trotz des Surf-Hypes, die Wenigsten zu interessieren. Warum ist das so? Surfen (Wellenreiten) ist schon längst im Mainstream angekommen, da müsste man eigentlich meinen SUP Surfer zu sein ist zigmal cooler als jedes Wochenende über einen anderen See zu ackern. Warum konnte sich SUP-Surf außer bei der ISA nicht weiter etablieren? Genau diesen Fragen sind wir zusammen mit Sean Poynter nachgegangen. Sean selber ist angefressener Surfer und einer der ganz Wenigen, die es geschafft haben, nur aus SUP-Surfing eine Karriere zu machen. Als Starboard Teammember bereist Sean die Welt auf der Stand Up World Tour und surft namhafte Wellen überall auf dem Globus – das war aber nicht immer so.

Stand Up Magazin [SUM]: Aloha Sean! Vielen Dank, dass wir uns treffen konnten.

Sean Poynter [SP]: Sehr gerne.

 Erzähl uns doch mal kurz von deinem sportlichen Hintergrund.

Ich bin aus dem Surfsport zu SUP gekommen. Ich wuchs an der US Ostküste auf im Norden von Florida. Damals war ich aktiv in der WQS dabei (anm. d. Red.: World Qualifying Series – Qualifikations Tour im internationalen Surfsport um sich für die Pro-Tour der Top 44 Surfer der Welt zu qualifizieren). Ich war im Surfteam von Volcom und verbrachte meine Zeit im Winter an Oahu’s North Shore. Als dann aber in 2008 die US Wirtschaft praktisch über Nacht zusammenbrach, hatte das auch Auswirkungen auf mich. Volcom und viele andere Marken begannen ihre Teams zu verkleinern und ich wurde dann so quasi entlassen.

Wie du mir schon früher erzählt hast, hast du dich aber nicht klein kriegen lassen und konntest deine Karriere mit SUP weiterführen. Wie ging dieser Wechsel für dich vonstatten?

Ich entschloss mich in 2009 von der Ostküste an die Westküste zu ziehen und nur 3 Monate vor meinem Umzug hat ein Kollege mich auf SUP aufmerksam gemacht. Erst als ich dann aber am Battle of the Paddle war, sah ich, dass SUP ein Sport ist und nicht nur eine Freizeitaktivität. Da wo ich wohnte, sah man selten SUPs und wenn dann nur zum Cruisen. Mein eigentlicher Grund, warum ich nach Kalifornien ging, war aber nicht SUP, sondern weil ich mich ins Epizentrum der internationalen Surfszene und Industry begeben wollte. In Kalifornien angekommen, begab ich mich auf die Suche nach neuen Sponsoren, was aber nicht sehr einfach war. Ich bekam viele Absagen. Mein Kollege in Florida meinte zu mir ich solle es mit Stand Up Paddling versuchen und wies mich auf das grosse Rennen in Dana Point hin. So ging ich dann also zum Battle of the Paddle und konnte kaum glauben was ich sah: Da war so viel positive Energie und Enthusiasmus für den Sport wie ich es beim Surfen nie erlebt habe. Kurz um: Ich war begeistert.

Bist du enttäuscht, dass SUP Surfing nicht annähernd das Interesse der Öffentlichkeit bekommt wie SUP Racing?

Enttäuscht würde ich jetzt nicht unbedingt sagen. Ich denke das liegt einfach daran, dass der Sport noch relativ neu ist und viele Leute auch im Landesinneren auf Binnengewässern Paddeln gehen. Ich denke das liegt einfach in der Natur der Sache und Surfen ist ja auch nicht unbedingt ein einfacher Sport.

Hast du das Gefühl, dass Surfer und die Surf Insdustry SUP Surfing noch nicht ganz akzeptiert haben?

Ja ich denke schon, gerade wenn ich irgendwo ins Lineup paddle, gibt es immer wieder böse Blicke oder Kommentare. Was ich an solchen Momenten dann
immer mag, ist, wenn ich die Leute im Wasser mit meinem Surfen von ihren Vorurteilen befreien kann. Hinterher sprechen mich die Leute dann an und erzählen mir, dass sie keine Ahnung gehabt hätten, dass man mit einem SUP auch so surfen kann.

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Macht unglaubliches mit dem SUP – Sean Poynter

 

Wie haben deine Pro Surfer Kollegen reagiert als du Pro SUP Surfer wurdest?

Ja da gabs schon ein paar Kommentare in denen einige meinten, was das den solle. „Du machst was?“ meinten einige. Aber eigentlich war ich es auch selber. Ich bin ein sehr offener Mensch und ich wollte weiterhin an Wettkämpfen mit hohem Niveau antreten und ich wollte das mit einem Surfbrett unter meinen Füßen. Auch ich musste mich erst daran gewöhnen, dass das nun mit einem Stand Up Board geschah. Das dauerte schon ein paar Monate um mich daran zu gewöhnen, dass ich jetzt ein Stand Up Paddler war.

Paddelst du manchmal ins Lineup und wünschst dir, du wärst auf einem Shortboard?

Nicht mehr, aber am Anfang dachte ich das schon manchmal. Als ich draußen ankam und ich mich wunderte was die Leute wohl denken oder weil ich auch noch nicht so gut war oder ich ein schlechtes Brett hatte. Aber jetzt nicht mehr, weil ich ja auch noch dazu lernen will.

Du vermisst also auf keinen Fall dein 5’10“er?

Nein, ich surfte viele 5’10“ Surfboards in meinem Leben, ich vermisse das nicht.

Du bist also ein reiner SUP Surfer. Hast du manchmal nicht das Gefühl, dass du eine Karrierechance verpasst dadurch, dass du an praktisch keinen Rennen teilnimmst?

Hm … ja … das höre ich oft. Mein Coach meint öfters zu mir, dass ich an SUP Rennen teilnehmen soll. Es ist ja nicht so, dass ich nie an Rennen gehe und ich bin auch ganz gut, ich wette wenn ich mehr trainieren würde, könnte ich es bestimmt weit bringen. Ich sehe einfach nicht genug Befriedigung in SUP Racing. Ich reise nach wie vor sehr viel, ich sehne mich aber nicht noch mehr unterwegs zu sein um mit einem 12’6“er Raceboard kreuz und quer über den Erdball zu reisen. Ich sehe meine SUP Karriere neben dem Surfen auch im Freizeitpaddeln in Form von Workshops und so weiter.

Wenn wir uns mittlerweile das Niveau im SUP Surfen anschauen, seid ihr Jungs eigentlich gleich auf mit „normalem“ Surfen, was technische Manöver angeht. Surfen ist mittlerweile im Mainstream angekommen und eine Multimillionenindustrie und trotzdem: SUP Surfing konnte von dem nicht profitieren. Warum denkst du ist das so?

Der Sport ist noch neu, sehr neu. Die meisten Leute die auf einem SUP stehen, waren noch nie am Meer, Leute die den Sport neu ausprobieren machen das auf einem Binnengewässer. Ich denke aber für viele ist das ultimative Ziel das Meer, es ist also nur eine Frage der Zeit.

sean-poynter-tahiti
Sean lebt sein Traum als SUP Surfer…

 

Das macht Sinn, aber was ist mit den ganzen Küstenregionen? Die führenden Leute im Surfen kommen alle aus Australien, Hawaii, Kalifornien und Brasilien. Was ist mit diesen Regionen?

Schwierig zu sagen. Vielleicht hat es etwas mit dem Stigma von SUP Surfern zu tun. Viele Surfer sind extrem „core“ und steigen nicht um. Dann komme ich wieder auf meinen ersten Punkt zurück: Die Leute, die ihre erste Erfahrung mit einem Brett auf dem Wasser machen, kommen nicht sofort zum SUP Surfen. Und die, die schon surfen sind äh … so …

Anti?

Ja genau, die sind Anti SUP Surfen und würden nie umsteigen. Mit ein Grund dafür ist bestimmt auch, dass die Wenigsten bis jetzt erkannt haben, dass man auf der Welle mit einem SUP Surfer genau so viel machen kann wie mit einem normalen Surfboard.

Für wie möglich hältst du es, dass SUP Surfing eines Tages ein Teil der ASP (Verband der Profesionellen Surfer) wird?

Ich denke, das ist durchaus eine Möglichkeit.

In was für einem Zeitraum wäre sowas denkbar? Was meinst Du?

Hm … das ist natürlich schwer zu sagen aber 5 Jahre könnten durchaus passen. Es gibt schon heute Verbindungen, wie zum Beispiel am SUP Showdown wo die ASP schon am Rande mit dabei ist. Ich denke ein gewisses Interesse ist vorhanden aber einen Zeitraum lässt sich hier sehr schwer voraussagen. Aber es gibt schon einige Organisationen welche sich für den Sport interessieren, auch Organisationen, aus dem Kajaksport und natürlich auch die ISA. Denn der Sport wird olympisch werden.

Ich bin froh, dass du das erwähnst, denn wenn SUP olympisch wird, dann ganz offensichtlich mit SUP Rennen. Würde das dann deine Meinung ändern und du würdest auch mehr für SUP Rennen trainieren?

So wie ich das verstehe, wird, wenn SUP olympisch wird, auch Surfen dazugehören.

Wie stellst du dir das vor?

Wavepools.

Du denkst also surfen ohne SUP wird dann auch olympisch sein?

Ja, 2020. Lass uns das hoffen.

Wir hoffen!

Natürlich gibt es viele Spekulationen, einige meinen 2020 andere schon 2016 oder ganz sicher in 2024. Wir werden halt einfach sehen müssen.

Nur um hier ganz sicher zu sein: Du sagst, wenn SUP als Paddelrennsport olympisch wird, dann wird SUP Surfen automatisch auch olympisch?

[Pause] Ja.

Das finde ich überraschend.

Nun ja oder auch 4 Jahre danach.

Spontaner Themenwechsel: Denkst du, da es so viel einfacher ist Wellen mit dem SUP zu erwischen, mehr Leute in den Wellen sind, auch wenn sie dort nichts verloren haben?

Oh ja garantiert, ich sehe viel mehr Anfänger auf SUPs an Wellen, an denen man früher keine SUPs gesehen hat.

Kennst Du Surfspots an welchen SUPs nicht erlaubt sind nicht von Gesetzes wegen sondern weil die Locals das nicht erlauben?

Oh ja. Kalifornien ist voll mit solchen Spots wo man sich als SUP Surfer besser nicht hintrauen sollte. Aber manchmal gehe ich auch extra gerade deshalb an Spots wo SUP nicht so populär ist. Einfach um den Surfern zu zeigen, was mit dem SUP alles möglich ist.

Meinst du es hat auch damit zu tun, dass die Surfer einfach Angst haben die SUP Surfer würden ihnen alle Wellen wegnehmen?

Oh ja absolut, keine Frage. Das ist genau der Punkt. Lustigerweise ist mir letztes Jahr auf Maui das umgekehrte passiert. Ich war an einem Spot mit meinem Shortboard und ein SUP Local hat mir eine Rede gehalten.

Höchst interessant, was hatte der zu sagen?

Er meinte er wäre an allen anderen Spots vertrieben worden und hätte nun endlich eine Welle gefunden wo die SUP Surfer unter sich sein können. Dies würde er sich bestimmt nicht von einem Surfer verderben lassen. Und … irgendwie hatte ich Verständnis dafür. Umgekehrterweise gibt es halt einfach viele, die mit dem SUP in die Wellen gehen und nicht wissen was sie tun. Ein so großes Brett und ein Paddel kann auch sehr schnell zur Gefahr für andere werden.

Vielen Dank Sean für dieses Gespräch.

War mir eine Freude.

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Sorry no „In-House“ translation available. Use google translator bar.

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Noelani Sach wechselt zu Naish

Noelani und Fritjof Sach wechseln zu Team Naish.

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Unsere Geschichte von Noelanis Traum auf Hawaii unter dem „Starboard-Banner“ bleibt jedoch bestehen, da es sich bei der Geschichte ja auch um ein persönliches Erlebnis handelt. Hier Noelanis‘ offizielle Meldung zum Teamwechsel:

„In der nächsten Ausgabe des Stand Up Magazin berichtet Noelani von ihren Erlebnissen beim Finale der Stand Up Worldseries auf Oahu/Hawaii am Turtle Bay Resort. Nach Platz 4 der Overall-Wertung sollte das neue Board der 2014er Saison ein „Turtle Bay“ werden. Doch bei der boot-Düsseldorf kam alles anders:

Kurz überlegt: NAISH ist die allerbeste Alternative und außerdem hatten Noelani und Frithjof Robby Naish als sympathischen Teamleader in Turtle Bay erlebt…
Sofort wird der Kontakt zum Deutschland-Importeur Bossi Güven gesucht, dessen Wassersportzentrum zudem auch noch nahe zu unserem Wohnort ist. Bossi ist spontan hilfsbereit und freut sich nun über die neuen Naish- Teamfahrer.
Mit den neuen Javelin LE 12´6´´ern geht es dann gleich bei frühlingshaftem Wetter auf den spiegelglatten See und nächsten Tag weiter nach Gran Canaria.
Leider überstehen ein Kaholo-Wavepaddel (gebrochen) und das Heck eines Javelin´s trotz sehr guter Verpackung den Transport nicht ohne Schaden. Aber nach der Reparatur, durch den sehr bemühten Surfshop LPWS in Pozo, ist die Freude über die bei Wind und Welle super funktionierenden Raceboards umso grösser.
Nun gehts ans Eingewöhnen und Trainieren mit dem neuen Material, um noch rechtzeitig zur Saison fit zu werden. Somit werden die ersten beiden Worldseries Events in Maceio/Brasilien und Abu Dhabi nicht mitgefahren, sondern erst auf Fehmarn bei der German SUP Challenge in die Rennsaison eingestiegen. Sehnsüchtig wird nun auch der nächste Swell für die „Hokua LE“ Wave SUP BOards erwartet und auch mit dem Race SUP geht es dann in die Wellen, denn das nächste Turtle Bay Finals kommt bestimmt…“

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Sind happy mit dem neuen Ausstatter: Noelani und Fritjof Sach.

 

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Turtle Bay mit Noelani und Frithjof Sach

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Sach Family: Schön hier zu sein

Dieses Wochenende ging das zweite Tourfinale der StandUp World Series über die Bühne und zum ersten Mal überhaupt waren auch Deutsche mit dabei. Noelani und Frithjof Sach, in der Deutschen SUP Szene bestens bekannt, reisten mit der ganzen Familie extra für diesen Event nach Hawaii. Noelani und Frithjof paddelten beide bereits an verschiedenen Events der StandUp World Series mit, wie zum Beispiel Chicago, Bilbao und natürlich den SUP Worldcup in Hamburg.

Hawaii war für das Vater-Tochtergespann aber eine ganz neue und sehr positive Erfahrung. Ich traf die ganze Familie in der Lobby des Turtle Bay Resorts auf einen Kaffe am Morgen nach dem grossen Event um das Wochenende zu Révue passieren zu lassen.

Für beide Frithjof und Noelani stand die Erfahrung in Turtle Bay dabei zu sein ganz klar im Vordergrund. Die Bedingungen an einem Rennen auf Oahu (und das noch bei heftigem Wellengang) sind schon etwas anders als bei der NP German SUP Trophy da waren sich beide einig. Gerade das Sprintrace hatte es in sich für Vater und Tochter. Noelani wurde im ersten Heat an der äusseren Wendeboje von ein paar grossen Wellen begrüsst. Sie bekam gleich die erste Welle vom Set und surfte so wohl die grösste Welle ihres Lebens. Leider konnte sie sich aber nicht ganz bis zum Schluss der Welle auf ihrem Board halten und fiel dann doch noch ins Wasser. Wer sich mit Wellenreiten auskennt weiss, dass auf die erste Welle im Set meistens noch 2 -3 grössere Wellen folgen. Dies musste dann Noelani am eigenen Leib erfahren. Sie wurde abermals von immer grösseren Wellen zugedeckt und ihr 12’6“ Raceboard zog sie immer näher an die Felsen.

Am Ufer wurde gebangt und gezittert, die Eltern um ihre Tochter und Zane Schweitzer um sein Brett, denn Zane und Noelani mussten sich ein Brett teilen da Zane sein 12’6“er schon in einer Welle entzwei gebrochen hatte. Nach der dritten Welle war Noelani dann aber so bedohlich nahe an den Felsen, dass der Jetski eingreifen musste um sie aus der Gefahrenzone zu retten. Wieder am Ufer angekommen war Noelani sichtlich erleichtert, so was erlebt man in Deutschland nie. Somit wurde dann auch die vernünftige Entscheidung getroffen die zwei weiteren Heats nicht zu paddeln. Das war eine gute Entscheidung, denn im weiteren Verlauf des Rennens wurden die Wellen immer grösser und heftiger.

Noelani-Sach-wave-of-a-lifetime
Noelanis SUPer Welle
Noelani_Sach_Turtle-Bay-sprintrace
Noelani kurz vor dem Abgang
Noelani-wird-gerettet
3-Mal Waschen und Schleudern ist genug
Fritjof-Sach-and-the-waves
Auch Frithjof musste sich einiges gefallen lassen. Hier gehts gleich los…

Die Sach-Family ist absolut begeistert vom Event und der Atmosphäre in Turtle Bay: „Man merkt hier einfach wie es allen um den Spass geht. Alle sind befreundet und man wird herzlich aufgenommen von den Leuten. Das ist wie eine grosse Familie hier.“

Noelani wurde kurz vor dem Wochenende aufgrund ihrer guten Leistungen in Deutschland in das Internationale Team (Dream-Team) von Starboard aufgenommen. Das war sehr erfreulich und auch motivierend für die Junge Deutsche, welche sich nun weiter auf den SUP-Sport konzentrieren möchte. „Das war eine super Erfahrung hier in Turtle Bay mit Zane, Connor und Bart im Wasser zu sein,“ erklärt mir Noelani. Sie sei jetzt motivierter den je und will nun auch in Wellen trainieren gehen.

Zane-Schweitzer-and-Noelani-Sach
Sind jetzt Teamkollegen: Zane und Noelani

Noelani ist aber nicht nur SUP-Athletin sondern konzentrierte sich in den letzten Jahren viel auf klassische Musik und Operngesang.

Frithjof Sach: „ Eigentlich wurden wir ja etwas vom SUP-Sport überrumpelt, Noelani hat sich die letzten Jahre sehr auf klassische Musik und Operngesang konzentriert. In diesem Jahr hat sich aber so viel getan für uns was SUP angeht.“ Noelani und ihr Vater haben aber keine Zweifel, dass sich das gut verbinden lässt und man das Eine wegen dem Anderen nicht aufgeben muss.

Noelani-Sach-Stand-Up-World-Series-2013
Ankunft nach dem Longdistance Rennen: 13 Meilen bei tropischen Temperaturen

Was den Eltern auch aufgefallen ist, dass auf Hawaii sehr viel für die Jungen getan wird. „Der Unterschied von hier zu Deutschland ist frappant,“ sagt Frithjof „das Rennen für die Kinder am Sonntag war der Hammer. Da gab es sogar richtige Racebords für Kids.“ Der jüngere Bruder von Noelani, Maui gewann ebenfalls einen Podestplatz im Kinderrennen vom Sonntagmorgen und durfte am Abend auf dem Podest eine Medallie entgegennehmen. Was für eine tolle Erfahrung, inklusive Siegerehrung.

Auf die Frage ob Noelani nun eine SUP-Profikarriere anstrebt, ist man sich bei den Sachs’ aber noch nicht ganz sicher. Zu früh sei es eine definitive Entscheidung zu treffen, der SUP Sport beginnt nun aber eine immer grössere Rolle zu spielen und auch einmal am Molokai2Oahu zu paddeln ist bestimmt auch ein Ziel. Noelani und ihr Vater werden auch in den nächsten Jahren wieder an vielen Nationalen und Internationalen SUP Rennen teilnehmen.

Ganz sicher ist auch, dass Noelani mit einem grossen Motivationsschub von Hawaii wieder nach Hause fliegt und sich schon auf ihre nächste Welle auf den Kanarischen Inseln freut.

Noelani-und-Fritjhof-Sach
Die beste Erfahrung: Noelani und Frithjof auf Hawaii
Fritjhof-Sach-SUP-
Frithjof hatte auch gute Wellen
Fritjhof-Sach
Noch 13 Meilen zu paddeln

Weitere heftige Bilder vom Sprintrennen gibt es hier in unserer StandUp World Series Bildergallery

Fotos und Text: ©StandUpMagazin/Mike_Jucker

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PADDLEexpo 2013 – Neue Produkte – Trend 2014

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Die PADDLEexpo 2013 ist nun vorbei und somit geht auch die Paddel Saison 2013 schon fast zu Ende. Grund genug die Eindrücke der letzten Woche kurz einzufangen und zu rekapitulieren: Im Grossen und Ganzen darf gesagt werden, dass SUP sich bei uns  nun etabliert hat und sich auch weiter ausbreiten wird. Dies merkte man klar in allen Gesprächen mit den Ausstellern der PADDLEexpo 2013 in Nürnberg. Wäherend letztes Jahr noch einige Fragezeichen im Raum standen zur Zukunft der SUP Sportes, ist es nun klar: „Es hat sich was gerührt.“ Horst Fürsattel der Organisator der Messe war sichtlich zufrieden mit dem Anstieg der Besucherzahl im Vergleich zu 2012. Auch bei den Ausstellern gab es nur zufriedene Gesichter. Wer sich in der nähe der SUP Lounge aufhielt konnte sehen wie an allen Ständen 3 Tage lang gearbeitet wurde, insbesondere bei Starboard. Das Team um Flo Brunner von Starboard Deutschland mit “Stargast” Dan Gavere aus den USA war praktisch nonstop mit Präsentationen beschäftigt.

Carsten-Kurmis-und-Flo-Brunner-Starboard-Germany
Flo und Carsten – Viel zu tun – frohe Gesichter

Innovative Produkte

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Flip-Up-Finne

Viele Aussteller zeigten nicht nur ihre Bestseller oder neue Modelle für 2014 sondern auch einige neue Innovationen: Bei “CorrAn” zum Beispiel ist bei einem den iSUPs die Finne nicht unten angebracht sondern haengt an einem Splint am Heck des Bretts, so ähnlich wie das Ruder bei einem Segelboot. Diese Vorrichtungsweise erlaubt der Finne nach hinnten weg zu klappen (Flip-Up-Finne) sollte man im Wildwasser Kontakt mit einem Stein haben. Interessant bei “CorrAn” war auch die vertiefte Stehfläche mit Wasserabfluss bei den Inflatables. Corran Addison ist ein Star des Kajaksportes welcher sich seit Jahren voll und ganz der Entwicklung von SUPs verschrieben hat und immer wieder neue „cutting-edge“ Produkte auf den Markt bringt.

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Front-Finne

Interessantes gab es auch bei mistral zusehen. Der neue M2 Flachwasser Racer ist mit einer Tiefgezogenen Nose versehen welche in einen kleinen Kiel unter der Wasserline verläuft (Front Fin) Diese Frontfin verhilft dem Paddler immer den exakt gleichen Kurs zu paddeln auch wenn man etwas länger nur auf einer Seite paddelt. Ein ähnliches Konzept wurde auch bei BIC vorgestellt, wo beim Touring SUP die Nose mit einem Schiffrumpf ähnlichem Kiel versehen ist welcher das Wasser teilt für einfacheres Geradeaus-Paddeln.

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Dan Gavere – Pro-Model bei Starboard

Bei Starboard sties das neue Inflatable Stand Up Paddel Board von Dan Gavere auf grosses Interesse. Dan Gavere ist wie Corran Addison ein bekannter Man aus dem Kajaksport welcher zusammen mit Starboard ein 36” breites River-iSUP entwickelt hat. Im Gegansat zu Dan’s brett sah das neuen Starbaord Unlimited Raceboard 17’6” mit 23” Breite eher wie ein Pfeil aus als wie ein SUP. Wir haben Bart de Zwart bereits am Battle of the Paddle mit diesem Brett paddeln gesehen.

Bei Pau Hana haben wir ein ganz interessantes Zubehör für das Stand Up Board entdeckt: Am Brett zu befestigende Leuchtdioden für den Nacht-SUP-Enthusiasten. Dabei soll es verschiedene Befestigungsmöglichkeiten geben. Dazu gibt es ein Set welches mach mit Riemen an das Brett schnallen kann oder auch Bretter welche bereits mit Vorrichtungen versehen sind die Leuchtdioden mit dem Brett zu verschrauben.

Pau_Hana_SUP
Leuchtdioden, SUP und Bier bei Pau Hana

Neue Marken neue Ideen

Mit dem Etablieren des SUP Sportes sieht man auch immer wieder neue Anbieter auf dem Markt welche neu entstandene Nischen innerhalb des SUP Sportes ausfüllen. So war zum Beispiel die Firma “Bote” aus Florida zum ersten mal an der PADDLEexpo. Bote hat sich auf Stand Up Boards zum Fischen spezialisiert. Viele Fischer haben in den USA das SUP bereits gegen das Kajak als bevorzugte Plattform zum Fischen ausgetauscht. Bote bietet nun SUPs mit extra Rutenhaltern und Kühlerbefestigungen an. Die Boards sehen sehr schön aus in sind auch seht gute Touringboards. In wie weit sich die Kajakanglergemeinde dazu hinreißen lässt von einem SUP aus Angeln zu gehen ist zu diesem Zeitpunkt jedoch mehr als fraglich.

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Das Angler-SUP von Bote
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Eine goldene Finne verdienen? swiss-sup mit der ersten Finne aus Gold

Die SUP Branche in 2013

Wer nach dem Besuch an der PADDELexpo denkt SUP würde sich in unseren Breitengraden von selbst verkaufen, der liegt bestimmt falsch. Ganz klar unsere Branche befindet sich in einem Aufschwung, aber unsere Arbeit wird hier längst nicht getan sein. Dan Gavere brachte in unserem Interview seine Überraschung zum Rückstand der SUP Branche in Deutschland im Vergleich zu den USA zum Ausdruck. Diesen Rückstand wurde mir auch an meinem Besuch am Battle of the Paddle vor Augen geführt, an jenem Wochenende in Dana Point waren mit Abstand mehr Leute zu Besuch als auf der PADDLEexpo inklusive Aussteller.

Wir werden in Mitteleuropa noch viel Überzeugungsarbeit leisten mussen. Der „Tipping-Point“ wo der Sport zum Selbstläufer wird ist in unseren Breiten noch nicht ganz erreicht.  Das Potential noch lange nicht ausgeschöpft. Wie beim Snowboarden in den 80zigern/90zigern weht auch den SUP-Entusiasten noch ein steiffer Wind entgegen aus der Ecke ettablierter Sportarten welche sich nun überrumpelt fühlen. Wie bei den Skifahrern damals, scheint sich die Kanu/Kajakgemeinde mit dem neuen Trend schwer zu tun. Genau wie damals als Snowboarden mit einem neuen, frischen und sexy Image ankam, ist nun SUP mit dem Hawaii-Surf-Image eben sexier als Kajaken. Anstatt diesen Umstand zu akzeptieren und zum eigenen Vorteil zu verwenden wird SUP nun in Teilen der Paddelbranche (ich sage bewusst zum Teil und nicht in allen) abgeblockt. Die Anzahlt der Leute die sich mit einem SUP auf das Wildwasser wagen

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SUP mit Kiel bei BIC

kann man in Deutschland an einer Hand abzählen und dazu kommen die Wenigsten von ihnen aus dem Kanusport. Gerade der Alpenraum ist für River-SUP gerade zu prädestiniert. (siehe Bericht von Klaus „Cosmo“ Frieser“* in der Ausgabe 2.1 vom Stand Up Magazin Frühjahr 2013)

Was wird in den nächsten Jahren passieren?

Wir schauen nun bereits auf knapp 4 Jahre Stand Up Magazin zurück. Der Sport hat sich in diesen Jahren vervielfacht und wird sich auch in den nächsten Jahren vervielfachen. SUP-Rennen verbuchten dieses Jahr neue Teilnehmer Rekorde, der SUP Worldcup kam zurück nach Hamburg und Leute wie Thomas Oschwald oder Wolfgang Leeb machen mit grossen SUP-Exkursionen auf den Sport aufmerksam. Sonni Hönscheid paddelte am Molokai2Oahu auf den dritten Platz und Peter Bartl war der erste Deutschsprachige Elitepaddler am Battle of the Paddle (ausser Sonni welche schon in 2012 dabei war dieses Jahr aber fehlte) um nur ein paar Höhepunkte dieser Saison zu nennen. Die Liste Deutschsprachiger SUP-Pioniere wird in den kommenden Jahren immer länger werden. (Noelani Sach ist bereits auf Oahu zum Training fuer das Tourfinale der StandUp World Series). Ich habe keine Zweifel, dass bis in ein paar Jahren mehr Aussteller mit SUP an der PADDELexpo sein werden als mit Kajaks. Wir werden mehr Elitepaddler aus unsern Breiten am BoP sehen und es wird nicht mehr lange dauern da werden auch die ersten Deutschsprachigen SUP-Pros um die Welt reisen. Das ist alles keine Frage des „ob“ sondern des „wann“.

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SUP-Talk mit v.L.n.R. Peter Bartl, Corran Addison, Carsten Kurmis und Mike Jucker – Erzählen vom Battle of the Paddle

*Klaus „Cosmo“ Frieser ist Kanu und Kajakspezialist welcher als einer der ersten in Deutschland SUP auf dem Wildwasser entdeckt und gefördert hat .

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Battle of the Paddle 2013 – Vorschau

Battle_of_the_paddle_mit_Peter_Bartl

Der Countdown läuft! DER SUP-Event des Jahres steht vor der Tür: Das Battle of the Paddle. Seit 6 Jahren ist dieser Event das maßgebende Rennen im internationalen SUP-Zirkus. Wir haben die StandUp World Series und das Molokai2Oahu, aber am Battle of the Paddle treffen sich alle. Wir werden an diesem Wochenende zum ersten Mal sehen wie Candice Appleby gegen Annabel Anderson paddelt. Wir sehen Danny Ching gegen Connor Baxter, Kai Lenny und Chase Kosterlitz paddelt.

Leider wird Sonni Hönscheid bei den Frauen fehlen, sie hat uns gesagt, ihre Kunstausstellung auf Slyt sein ein voller Erfolg was eine Teilnahme am BoP für sie nicht erlaubt da sie vor Ort gebraucht wird.

Bei den Herren, wächst die Zahl der Europäer langsam aber sicher an. Als Favorit wird ganz sicher der Däne Casper Steinfath gehandelt, aber Euch Eric Terrien ist ein erfahrener BoP Paddler mit Anspruch auf das Podest.

Mit zum ersten Mal dieses Jahr ist Peter Bartl. Der Österreicher hat in den letzten 2 Jahren stark auf sich aufmerksam gemacht und hat mit seinem Sieg an der SUP 11 City Tour diesen September seinen Namen in der Liste der Internationalen SUP-Elite eingravieren können.

Wir haben uns kurz mit Peter unterhalten können welcher zur Zeit gerade Kalifornien ist um sich auf das Wochenende vorzubereiten:

Hallo Peter wo bist du gerade?

Ich wohne in La Jolla und trainiere hier für Racing und Freesurfen gehe ich auch.

Peter_Bartl-SUP-Surf-Kalifornien
Freesurfen in San Diego

Bist Du zum ersten Mal in den USA?

Ja ich bin das erste Mal in Amerika, die Bedingungen sind nett, die Wellen bis Kopfhöhe, jetzt werden sie aber langsam grösser, Racing stelle ich aber grade hinten an, bin viel am Freisurfen, macht gerade mehr Spass.

Bist du jetzt Top Fit nach der SUP 11 City Tour?

Nach SUP 11 City Tour ist man eher müde als fit, das gehört so dazu bei disem Rennen. Grundlagentraining lasse ich aus und übe viel in Wellen mit dem Raceboard und mach bisschen Intervall, nebenbei gibt es viel zu Essen und Cocosnussmilch

Was sind deine Erwartungen am Battle of the Paddle?

Erster werden…nein Scherz.

Nein die Erwartungen sind grundsätzlich niedrig, weil dieses Rennformat nicht mein Metier ist. In Wellen Racen mach ich nicht alle Tage, aber wir werden sehen, Finale wäre halt schon cool und beim Long distance Top 15.

Mit wem Trainierst Du?

Ich trainiere grundsätzlich immer alleine, weil ich selten bis nie jemanden habe, das werde ich jetzt die nächsten Tage auch nicht ändern, Surfen gehe ich hier mit meinem Freund Paul.

Vielen Dank Peter.

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Peter geniesst Kalifornien

Wir werden mit dem Stand Up Magazin ab Freitag vor Ort sein in Dana Point und direkt von den Rennen berichten. Ihr könnt den ganzen Event live mit verfolgen auf unserer Webseite im Live-Feed mit Bildern und Videos. Wir werden Peter Bartl an den Rennen begleiten und Euch auf dem Laufenden halten.

Verpasst also nichts und seid dabei gleich hier auf dem Stand Up Magazin.

Die topgesetzten Paddler (quelle:SUPracer)

Herren Heat #1 (gesetzte Paddler)

Danny Ching
Connor Baxter
Slater Trout
Jamie Mitchell
Lincoln Dews
Paul Jackson
Jake Jensen
Beau O’Brian
Eric Terrien
Chase Kosterlitz
Pete Dorries
Noa Ginella
Eric Leouon
Yoann Cornelis
Chuck Glynn
Tucker Ingalls
Greg Closier
Tyson Poppler
Jim Terrell
Ethan Luppert
Matthew McDonald
Kaeo Abbey
Hector Gonzalez
Rob Pelkey
Didier Leneil

Herren Heat #2 (gesetzte Paddler)

Kai Lenny
Kelly Margetts
Mo Freitas
Casper Steinfath
Ryan Helm
Georges Cronsteadt
Anthony Vela
Kody Kerbox
Jay Wild
Fernando Stalla
Brian Murphy
Matt Becker
Bart de Zwart
Roman Frejo
Gaetene Sene
Arthur Arutkin
Byron Kurt
Norm Hann
Dave Boehne
Cyril Burguiere
Vinnicius Martins
Brandon Rambo
Tama Audibert
Packet Casey
Colin McPhillips

Damen Heat #1 (gesetzte Paddler)

Annabel Anderson
Brandi Baksic
Gillian Gibree
Rachel Bruntsch
Sondra Purser
Julianne Brackett
Olivia Piana
Sonni Honscheid (NA)
Shannon Bell
Alison Fullagar
Vanina Walsh

Damen Heat #2 (gesetzte Paddler)

Candice Appleby
Jenny Kalmbach
Morgan Hoesterey
Heather Baus
Halie Harrison
Dani Schmidt
Alison Riddle
Krisztina Zur
Helga Goebel
Carolina Angibaud
Bailey Rosen

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Noelani Sach goes Chicago

Noelani Sach war dieses Wochenende in Chicaga on den StandUp World Series in Chicago und berichtet hier wie sie den Event erlebt hat:

Noelani-Sach-Lake-Michigan

Schon im Anflug war zu sehen: Groß ist der Michigan See, so wie auch meine Vorfreude auf die bevorstehenden Races. Sonniges Wetter mit 25ºC empfingen uns.

Am nächsten Morgen Obstfrühstück am Hotelbeach, kl. Wassercheck: bestimmt 24ºC warm und „rushhour“ auf der Promenade: Jogger, Biker, Inline-Skater…auch im Wasser Hochbetrieb: Schwimmer, Triathleten… Ganz Chicago auf dem Fitnesstrip!

An der Eventsite vom North Avenue Beach angekommen: Wahnsinn! Riesiger Sandstrand, 30ºC, türkises Wasser und dazu die Skyline von Chicago. Wow! Neben Tristan Boxford von der Watermanleague begrüßte uns auch Matt Lennert von Starboard. Da mein ALL STAR noch nicht angekommen war, durfte ich mit dem neuen 2014er ALL STAR auf´s Wasser. Cool!

Dort traf ich gleich meine „teammates“ Connor Baxter und Zane Kekoa Schweitzer beim „Kunstflug“ mit dem „Hydrojet“.- Eines wurde mir beim SUPen schnell klar: „Wakes“ von Wind, Jetskies, Motoryachten und der Kaimauer aus allen Richtungen! Echt crazy! Im Laufe des Beachtages trudelten nun auch Annabel Anderson, Angela & Paul Jackson, Jake Jensen, Kai Lenny, Kody Kerbox sowie viele weitere ein, und es herrschte eine relaxte Stimmung!

Die grelle Sonne weckte uns Samstags, trotz Zeitverschiebung, erst um 7:00 Uhr. Nach Beachjogging und Ananas-/Melonen-Frühstück am Beach ging es wieder zur Eventsite, wo nun neben den Stand Up Paddlern auch viele Wochenendbesucher dieses herrliche „set up“ mit Beachvolleyball und Beachlife genossen. California feeling! „Awesome Matt!“, mein Starboard ALL STAR 12´6´´x 27,5´´ war schon am Wasser und so hatte ich bis zum Sprintstart um 13:00 Uhr noch genügend Zeit für ein „warm up“.

3 Sprints mit allen Damen: Da es am Ufer sehr flach war, starteten wir im Wasser stehend – meine bevorzugte Startweise. Mit jedem Mal konnte ich mich auf dem Weg zur ersten Tonne verbessern: 2. Start mit Angela Jackson gleichauf und Annabel Anderson voran, 3.Start gelang mir noch besser: gleichauf mit Annabel gefolgt von Angie.Doch ab der ersten Wendeboje stellte sich die Reihenfolge aller Sprints auf: 1. Annabel, 2. Angie, 3. ich vor „superwoman“ Kristin Tomas aus Laguna Beach (Nähe Dana Point, Battle of the Paddle location), die ich schon von den Orange Bowl Paddle Championships Miami kannte.

Aus Erfahrungen lernen, trainieren und umsetzten. Auf dem Treppchen in Chicago, 3. Platz, super happy – so awesome!

Zwischen unseren Heats war es spannend, die Herren Sprints zu beobachten: Kai Lenny´s Technik und Sprintdynamik, Connor´s Explosivität und unglaubliche Racecleverness und dazu Zane Kekoa´s Dynamik, Energie und Spaß! Im Finale Kai Lenny superagil voran, Connor stets im Nacken bis dieser mit nervenstarker Taktik ein kleines Nachlassen zum Gleichziehen nutzte und trotz kurzem Straucheln den Schlusssprint an den Beach gegen Kai gewann.

Mein Vater paddelte sich ohne „repechage round“ ins Halbfinale.

3.Platz Long Distance und 3.Dame OVERALL

StandUp-World-Series-Noelani-Sach

Sonntags wurde es noch wärmer, der Wind drehte, aber es blieb unbeschreiblich „choppy“ mit bis zu hüfthohen Wellen aus allen Richtungen.

Long Distance um 14:00 Uhr. Bis dahin hatte die Watermanleague alle am SUPen: Anfängerheats, Kids in der Staffel und die Beachboys der „lifeguard“ im Staffelduell. Die Spannung vor der Long Distance an dieser „superlocation“ stieg, doch die Stimmung stets herzlich, mit „ALOHA“spirit und cooler Moderation des Hawaiianers Rocky Canon. Maui Ultra Fins Weedfinne eingeschraubt (wg.Seegras und Plastiktüten), und los gings, Amateure und PRO´s gemeinsam, auf den „bumpy track“. 6 miles (2 laps) und das vor einer solchen Kulisse…

Auch mein Bruder Maui, mit 12 Jahren als Jüngster, bei den Amateuren (1 lap, 3 miles) unterwegs, schwärmt von“ seinem“ Lieblingsevent. „Just amazing!“ Super 6. Platz im Herrenfeld. Mein Vater paddelte sich im PRO Feld auf Platz 9.

Kristin Tomas war vom Start weg super dabei, hinter Annabel und Angie, doch konnte ich sie in der 2. Runde mit einem taktisch sauberen Zwischensprint überholen und mich dann deutlich absetzen.

Noch einmal 3. Platz – auch OVERALL auf dem Podium – DRITTE- und „superstoked“! (Neben „awesome“ Connors und Zanes Lieblingswort!).

Am Abflugstag konnte ich noch kurz auf einer beeindruckenden Sightseeingtour das außergewühnliche Flair Chicagos genießen.

Eine tolle Stadt, ein Superevent:

Thanks to Starboard, Flo Brunner, Sarah La Ferte, Caren Forbes, Matt Lennert; Maui Ultra Fins und Maui Jim sowie besonders meinen Eltern.

Noelani-Sach-in-Chicago

Video Higlight vom 2. Tag:

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The Starboard Project 2013 – Video

Starboard präsentiert: The Starboard Project 2013

Das 48 minütige Video zeigt Team-Starboard, mit Connor Baxter, Annabel Anderson, Zane Schweitzer, Bart de Zwart und Sean Pointer bei ihrer Tournee um die Welt zusammen mit der StandUp World Series und StandUp World Tour.

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Peter Bartl zum Sieg von Namur

Peter Bartl bei JP„Austrian dark horse Peter Bartl defeated Chase Kosterlitz…“ so begann die Berichterstattung auf SUPracer zur Happy Summer SUP Challenge in Namur, Belgien. Wer aber in Europa schon länger dabei ist weis, dass Peters sieg in Belgien nicht von ungefähr kommt. Das neue war nur, das dieses Mal ein SUP-Star aus den USA auf den 2. Platz verwiesen wurde und… mit dem hätte in den USA und sonst wo bestimmt keiner gerechnet.

Das war also ein triftiger Grund wieder mal mit Peter Bartl Kontakt aufzunehmen und ihn zu fragen was denn so alles in seinem Kopf vorgeht.

Ich wollte von Peter wissen wie stark er denn in letzter Zeit trainierte, seine Antwort war ganz klar: „ Je länger ich Trainiere desto besser.“ „Ich habe drei Trainingsblöcke: Zum einen trainiere ich natürlich viel auf dem SUP, aber auch Fremdtraining ist sehr wichtig wie Ausdauertraining und Koordination.“

Peter erzählt mir, dass er auch sehr zufrieden ist mit den Brettern seines Sponsoren JP-Australia welche sehr schnell sind und somit zu seinem Erfolg beigetragen haben.

SUM: Wie war das Rennen in Namur?

Peter: In Namur waren dieses Jahr nicht so viele Leute wie letztes Jahr, aber dafür einige wirklich gute Paddler. Der Rennausgang mit Chase war sehr knapp aber ein Fotofinish war es dann doch wieder nicht. (Lacht) Es gibt mittlerweile so viele starke Paddler in Europa wie Arthur Daniel zum Beispiel.

SUM: Hast Du deinen Erfolg vom Wochenende erwartet oder war das auch für Dich eine Überraschung?

Nein, ich fahre immer mit dem Ziel zu gewinnen an ein Rennen. Ich fuhr auch zum Lost Mills mit dem klaren Ziel Connor Baxter zu schlagen. Man muss sich im Kopf immer die Option offen halten den Besten schlagen zu können. Man muss daran glauben, dass das möglich ist, denn wenn man im Vorhinein die schon denkt, dass man das nicht schaffen kann, dann schafft man es mit Sicherheit auch nicht. Die Leute vergessen immer wie wichtig mentale Stärke in unserem Sport ist.

SUM: Warum bist Du nach Namur gefahren und nicht nach Bilbao zur StandUp World Series, die ja am gleichen Wochenende stattgefunden hat?

Peter: Die Fahrt nach Bilbao wäre 1000km weiter gewesen und das war für mich einfach zu weit und…es war auch ein bisschen Taktik denn man weiß wer, wann an welchem Rennen ist. Es war aber schon etwas schade, dass an diesem Wochenende so viele Rennen waren.

SUM: Wie sehen Deine Pläne aus für den Rest des Jahres?

Peter: Also diese Woche geht es schon wieder los an den Müggelsee in Berlin ans Nalani Rennen. Dann ist der Welt Cup in Hamburg auch fest in der Planung und die SUP 11 City Tour will ich dieses Jahr gewinnen.

Worauf ich mich auch sehr Freue ist das Battle of the Paddle da fahre ich ganz bestimmt hin, da gehen einfach alle hin.

SUM: Wie sieht es mit Hawaii aus und 2014?

Peter: Ich möchte unbedingt an die ISA SUP Weltmeisterschaften in Nicaragua gehen. Das Molokai2Oahu ist auch weiterhin ein Traum von mir den ich mir nächstes Jahr gerne erfüllen würde. Meine Schulungen und Trainingscamps sind mir aber auch sehr wichtig die werde ich weiterhin ausbauen.

SUM: Nun noch für alle Laien im SUP-Renngeschehen: Wie schnell paddelst Du mittlerweile?

Peter: (Lacht) Also einen 10km/h Schnitt kann ich gut halten bei einer Kadenz von ca. 45 / 55 Paddelschlägen die Minute. Im Sprint können es auch 65 / 80 pro Minute sein.

SUM: Wow das ist sehr beeindruckend.

Peter: Das sind alles sehr kurze und schnelle Schläge, aber auch eine Kadenz von 65 bis 85 kann man nicht sehr lange halten. Das ist dann meistens der Endspurt.

SUM: Vielen Dank Peter dass Du Dir Zeit genommen hast und weiterhin viel Erfolg.

Peter: Vielen Dank

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the lost mills 2013 – Vorschau

Lost_Mills_plakat_2013

Mit $19,500.- Preisgeld lockt das lost mills International SUP Race die Stars der internationalen SUP Szene nach Deutschland. Nach dem Erfolg es Events vom Vorjahr, als Chase Kosterlitz aus den USA angereist kam, haben sich dieses Jahr noch einige  Topathleten mehr angemeldet. Keine Frage, wer sich mit den besten dieser Welt messen will fährt vom 27. Mai bis zum 2. Juni an den Brombachsee in Bayern.

Längere Strecke, neues Rennen

Das Königsrennen wird das Longdistance Rennen sein. Die Strecke wurde dieses Jahr auf 18 km verlängert um die Herausforderung an die Athleten noch etwas zu steigern. Die Strecke wird durch den kleinen und grossen Brombachsee führen, dabei ist die Strecke so ausgelegt das der Kurs direkt über neun „versunkene“ Mühlen führt. Daher auch der Name „lost mills“, da die Mühlen „verloren“ gingen als das Tal geflutet wurde wo nun de See ist mit den Mühlen drin.

Dieses Jahr wird auch noch ein weiteres Rennen zum Gesamtprogramm hinzugefügt: „The Fasted Paddler On Earth“. Zu gewinnen gibt es eine Uhr von Breitling im Wert von $6,500.-. Dabei wird über eine Strecke von 200 m mittels elektronischer Zeitmessung der schnellste Paddler ermittelt. Damit das Rennen in einem fairen Rahmen stattfindet  wird in diesem Rennformat auf einem 12‘6“ Mistral M1 Inflatable gepaddelt. Damit für alle die gleichen Bedingungen herrschen. Für alle Pro-Paddler wird es auch eine 14’0″ Klasse geben mit, damit es keine Interessenskonflikte gibt vom Sponsoring her.

Grosses Rahmenprogramm

Diese zwei Rennen werden von einem Rahmenprogramm begleitet welches breits am Montag dem 27. Mai beginnt. Die Zuschauer können Stand Up Paddelboards selber testen und es wird SUP Clinics geben wo man seine Paddeltechnik verbessern kann. Dazu werden verschieden Bands in Livekonzerten mit dabei sein, so z.B die Band „Haddaway“ bekannt von ihren Auftritten am Oktoberfest und die Deutsche Kultband „The Troglauer Baum“.

Das „lost mills International SUP Race“ ist somit mehr als nur ein SUP-Rennen sondern verspricht ein Volksfest zu werden an welchem hunderte von aktiven Paddlern erwartet werden und die Internationalen Stargäste ein Teil der Deutsche Kultur erleben können.

Ihre Teilnahme bereits bestätigt haben folgende Fahrer:

Chase Kosterlitz – USA
Vorjahres Sieger und WPA Weltmeister 2012

Jake Jensen – Australien
Internationale Top 10

Jamie Mitchell – Australien
10 x Sieger des Molokai2Oahu Paddelboard Rennen

Jim Terrell – USA
Gründer von Quickblade Paddel und 4 facher Olympiateilnehmer

Paul „Jacko“ Jackson – Neu Seeland
Bronzemedallie , ISA Weltmeisterschaft von 2012

Stephan Stiefenhöfer – Deutschland
2 x Kajakweltmeister
3 x Kajakeuropameister
25 x Deutscher Meister

Krisztina Fazekas Zur – Ungarn/USA
Olympia Gold London 2012 (Kajak)

Normen Weber – Deutschland
Kanuweltmeister, 2006 und 2008

Travis Grant – Australien
ISA Weltmeister 2012

Casper Steinfath –Dänemark
2. Stand Up Worldseries Tourfinale
2. SUP 11-City Tour 2012

Rami Zur – Israel/USA
Dreifacher Olympiateilnehmer (Kajak)

Angela Jackson – Australien
Gold und Silber ISA SUP Weltmeisterschaften 2012

Fabrizio Gasbarro – Italien
5. Platz Lost Mills International 2012

 

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Battle of the Paddle Rio – Verschoben

Es sollte der grösste SUP Event in Süd Amerika werden. Nun kam sehr überraschend die Meldung, dass das BOP in Brasilien auf Grund unvorhergesehener Umstände von April auf Oktober verlegt werden musste. Das O.K nennte in der Verlautbarung keine weiteren Gründe, bedauert diesen Umstand jedoch sehr, man wolle aber sicher sein einen tollen Event auf die Beine zu stellen und arbeite sehr hart daran.

Sollte jemand schon für Rio gebucht haben kann man sich beim Veranstalter melden, dort bekommt man Hilfe bei Umbuchungen und Stornierungen.

Ein genaues Datum wird zur Zeit noch nicht genannt, wir können uns aber vorstellen, dass diese News bei der Waterman League für rauchende Köpfe sorgte, denn das Finale der Stand Up Worldseries findet vom 11. – 13. Oktober statt.

Weitere News wirds hier geben.

Battle-of-the-paddle_Rio_letter

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Antoine Delpero gewinnt La Torche

La_Torche_Sieger_Antoine_Delpero

Es war ein grosser Tag für die Franzosen in La Torche. Der Sieg von Antoine Delpero unterstreicht das Talent der Franzosen wenn es um SUP-Surfing geht. Er gewann den Final mit klarem Vorsprung vor dem Brasilianer Leco Salzar, dem Amerikaner Colin McPhillips und Caio Vaz aus Brasilien.

Stand_Up_World_Tour_Scoreboard

Kai_Lenny_La_Torche_SUP_Surf

Eine Überraschung war das frühe Ausscheiden des zweifachen Weltmeisters Kai Lenny. Er konnte in der 4. Runde nicht genug punkten um in die Viertelfinale vorzustoßen. Er wurde aber trotzdem mit dem „Best Move Award“ ausgezeichnet von Air Tahiti Nui für den radikalsten Trick im Event. Im Gesamtklassement für 2012 Teilt er den ersten Platz nun mit dem Brasilianer Caio Vaz.

Caio_Vaz_brazilian_SUP_surfer

Alles in allem waren ab den Halbfinals nur noch zwei Vertreter aus Hawaii zu finden. Robin Johnston auf mistral und Mo Freitas wurden aber nur dritter und vierter und kamen so nicht ins Finale.

Interessant wird es nun dieses Wochenende in den Rennen der Stand Up Worldseries, wir freuen uns insbesondere auf die Superflavor-Delegation welche aus Deutschland vertreten sein wird.

Stand_Up_World_Tour_La_Torche_siegerzelt

Fotos: Watermanleague / RonanGladu.com

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The Alma Surf Maresias Pro

The Alma Surf Maresias Pro, presented by Skol: Brazil

SUP Worldtour Brazil

The Waterman League is proud to announce the Stand Up World Tour’s continued presence in Brazil with the Alma Surf Maresias Pro, presented by Skol, in association with Mormaii and Rider. The event will run from the 22nd – 30th October. With a change in venue and date for 2011, the Brazil leg of the Stand Up World Tour will provide a spectacular show of Brazilian conditions, but also the immense talent pool of athletes that reside on the North Coast of Sao Paolo. Suffice it to say, that Leco and his father Alex Salazar both come from this part of the world, so will be looking to showcase some of the magic of this part of Brazil.
All entries should email entry@watermanleague.com stating the event name and their contact details. All athletes travelling from outside of Brazil should check on their visa requirements (for the US this needs to be done 30 days prior). More information will follow on accomodation and travel options.

More infos soon on www.standupworldseries.com



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