Continental Surf Cup 2026 Highlights

Team USA schreibt Geschichte beim Continental Surf Cup 2026

Premiere in Chelan: Zum ersten Mal in der Geschichte des Continental Surf Cups geht der Gesamtsieg an Team USA. Auf der 16 Meter breiten citywave von Lakeside Surf in Chelan, Washington, entwickelte sich über das gesamte Wochenende ein enges Duell mit Team Europa – mit dem besseren Ende für die Gastgeber.

Mit 27,75 zu 23,25 Punkten setzte sich Team USA gegen die europäische Auswahl durch und feierte damit einen historischen ersten Gesamtsieg. Die Entscheidung fiel erst nach einem intensiven Wochenende, bei dem beide Teams bis zum Schluss um jeden Punkt kämpften.



Lennard Weinhold mit herausragender Vorstellung

Aus deutscher Sicht sorgte vor allem Lennard Weinhold für das sportliche Highlight. Der Deutsche zeigte im Männer-Finale eine außergewöhnliche Performance und kam auf 19,33 Punkte. Damit sicherte er sich nicht nur den Tagessieg, sondern bereits seinen vierten Einzeltitel in Folge beim Continental Surf Cup.

Weinhold setzte sich in einem extrem hochklassigen Finale nur knapp gegen den US-Amerikaner Cash Eygabroad durch, der mit 18,80 Punkten ebenfalls eine starke Vorstellung zeigte. Dahinter folgten Maximilian Lex mit 18,68 Punkten und Jose „Cacaro“ Lopez mit 18,40 Punkten.

Gerade die geringen Abstände zeigen, auf welchem Niveau das Männer-Finale ausgetragen wurde. Weinholds 19,33 Punkte gehörten dabei zu seinen stärksten Auftritten beim Continental Surf Cup und unterstrichen einmal mehr seine Ausnahmestellung auf der stehenden Welle.

Europa stark an der Spitze – USA gewinnt als Team

Auch in den Team-Finals spiegelte sich das enge Kräfteverhältnis wider. Für Europa gingen mit Lennard Weinhold und Maximilian Lex zwei starke deutsche Fahrer ins entscheidende Duell. Auf Seiten der USA standen Cash Eygabroad und Jose „Cacaro“ Lopez.

Während Europa insbesondere an der Spitze überzeugen konnte, sammelte Team USA über den gesamten Wettbewerb hinweg die entscheidenden Punkte. Am Ende reichte der Vorsprung von 4,5 Punkten, um erstmals den Continental Surf Cup zu gewinnen.

Damit schreibt das US-Team ein neues Kapitel in der Geschichte des Wettbewerbs.

Cash Hoover setzt ihre Erfolgsserie fort

Bei den Frauen war Cash Hoover erneut das Maß der Dinge. Die US-Amerikanerin gewann sowohl den Women’s Open-Einzeltitel als auch den Best Trick Contest und baute damit ihre beeindruckende Erfolgsbilanz beim Continental Surf Cup weiter aus.

Hoover gehört inzwischen zu den erfolgreichsten Athletinnen des Wettbewerbs und lieferte in Chelan einen wichtigen Beitrag zum historischen Gesamterfolg von Team USA.

Ein Continental Surf Cup auf Augenhöhe

Der Continental Surf Cup 2026 zeigte damit genau das, was das Format ausmacht: Team Europe gegen Team USA, Einzelleistungen auf höchstem Niveau und ein Mannschaftswettbewerb, der bis zum Ende offen blieb.

Für Team USA endet Chelan mit dem lange ersehnten ersten Gesamtsieg. Team Europa muss sich zwar erstmals geschlagen geben, kann mit Lennard Weinholds viertem Titel in Folge und den starken Leistungen der deutschen Fahrer dennoch einige sportliche Ausrufezeichen mit nach Hause nehmen.

Und für uns beim Stand Up Magazin bestätigt sich nach diesem Wochenende auch ein wenig, warum wir uns entschieden haben, über den Tellerrand von SUP, Foil und Wing hinauszuschauen: Die citywave und der Continental Surf Cup liefern definitiv Geschichten, über die es sich zu berichten lohnt.


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