Deutsche Meisterschaften Open Water beim 6. Sprottenrennen  – GSUPA

Fotogener Start und tollstes Wetter | 📸 Haiku Sports

Frohe Gesichter – Tolle Rennen und bestes Wetter, alle waren zufrieden mit den Deutschen Open Water Meisterschaften. Tanja Miranda von Foerdekeks hat eine TOP Arbeit gemacht. Auch das Team von der GSUPA war begeistert und hat uns noch einen spezial Bericht geschickt:

Was für ein Pfingstwochenende in Eckernförde! Beim 6. Sprottenrennen trafen sportlicher Anspruch, familiäre Atmosphäre und perfekte Organisation aufeinander. Gleichzeitig wurden in diesem Jahr die Deutschen Meisterschaften Open Water des Deutschen Wellenreitverbandes ausgetragen – und das Event entwickelte sich zu einem echten Highlight der deutschen Stand-Up-Paddle-Saison.

Besonders bemerkenswert: Nachdem der traditionelle Austragungsort auf Fehmarn Ende letzten Jahres abgesagt werden musste, sprang das Team aus Eckernförde ein und stellte innerhalb kürzester Zeit eine Meisterschaft auf die Beine, die bundesweit für Begeisterung sorgte. Ein großes Lob geht dabei an Organisatorin Tanja Miranda und ihr Team Foederkeks, die mit viel Herzblut, Engagement und Liebe zum Detail ein Event schufen, das den Athleten noch lange in Erinnerung bleiben dürfte.

Ob Racecamp am Wasser, Duschen und Toilettenwagen, Obst- und Getränkeversorgung oder die unzähligen freiwilligen Helfer mit ihren ständig lächelnden Gesichtern – die Athleten fühlten sich rundum bestens versorgt. Von nahezu allen Teilnehmern war am Ende Lob und Anerkennung zu hören.

Sportlich bot das Wochenende alles, was das SUP-Herz begehrt. In fairen und spannenden Wettkämpfen wurden die Deutschen Meistertitel in den Disziplinen Sprint, TecRace und Longdistance vergeben. Besonders bemerkenswert: In sämtlichen Rennen – egal ob Vorläufe oder Finals – ging es fair und respektvoll zu. Gerade bei engen Bojenmanövern und packenden Zielentscheidungen zeigten die Athletinnen und Athleten sportliche Klasse.

Der Zeitplan wurde dabei nahezu perfekt eingehalten – trotz voller Starterfelder und wechselnder Bedingungen eine starke organisatorische Leistung. Zum Abschluss erhielt jeder Teilnehmer eine Erinnerungsmedaille. Die besten drei Athletinnen und Athleten jeder Altersklasse und Disziplin durften sich zusätzlich über die offiziellen Meisterschaftsmedaillen freuen.

Ein besonderes Highlight war die Wertung „Fastest Paddler on Earth“, bei der die schnellste Dame und der schnellste Herr über die 10-Kilometer-Longdistance-Strecke ausgezeichnet wurden.

Auch international war das Starterfeld stark besetzt. Neben über 70 Paddlerinnen und Paddlern aus ganz Deutschland ging unter anderem der Australier Michael Booth, die Wahlschweizerin Susanne Lier, 3 Dänen, eine Tschechin und ein Schwede an den Start. Michael Booth lieferte sich spannende Zweikämpfe im TecRace mit Anton Birkicht und im Longdistance mit Benyam Bossack. Sein positives Statement zur Veranstaltung sorgte zusätzlich für große Anerkennung innerhalb der Szene und zeigte, dass das Sprottenrennen längst auch international wahrgenommen wird: 

„I had a fantastic weekend in Eckenforde. It was an awesome competition, with fast and fair racing and great sportsmanship shown by everyone“

Besonders dominant präsentierten sich einige Athleten in ihren jeweiligen Klassen: Dylan Bossack bei den Schülern, sein Bruder Benyam Bossack bei den Junioren sowie Skadi Langbein in der Open-Damen-Klasse und Anton Birkicht bei den Open-Herren konnten jeweils in allen drei Disziplinen – Sprint, TecRace und Longdistance – die Deutschen Meistertitel gewinnen. Benyam Bossack und Skadi Langbein sicherten sich zusätzlich den prestigeträchtigen Titel „Fastest Paddler on Earth“.

Der einzige kleine Kritikpunkt des Wochenendes: Die erhofften Wellen blieben aus. Doch darauf hat selbst das beste Organisationsteam keinen Einfluss. Ganz im Gegenteil – die Bedingungen sorgten auf andere Weise für zusätzliche Spannung. Besonders die Beachstarts und die Zielsprints im flachen Wasser wurden über mehrere Meter zur echten Herausforderung und boten den Zuschauern spektakuläre Rennmomente bis zur Ziellinie.


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