SUP Alps Trophy supalot SUP Rennen Resultate

Windigie Bedingungen | 📸 Andy Klotz

Das SUPALOT 2026 stand am vergangenen Wochenende unter schwierigen Vorzeichen. Starker Wind und anspruchsvolle Bedingungen machten den Organisatoren einen Strich durch die Rechnung und zwangen sie dazu, das ursprünglich für Samstag geplante Rennen auf Sonntag zu verschieben. Eine Entscheidung, die sich im Nachhinein als richtig erwies, auch wenn die Athletinnen und Athleten weiterhin mit herausfordernden Bedingungen auf dem Wasser zu kämpfen hatten.

Trotz der wetterbedingten Änderungen fanden die Teilnehmer am Sonntag ein faires Rennfeld vor und lieferten sich spannende Wettkämpfe auf der Langdistanz. Vor allem an der Spitze entwickelte sich ein packendes Rennen, bei dem am Ende lediglich eine Sekunde über Sieg und Niederlage entschied. Gleichzeitig zeigten die Resultate eindrucksvoll, wie stark das Teilnehmerfeld besetzt war und wie schnell sich selbst kleine Fehler oder taktische Entscheidungen in wertvolle Sekunden und Minuten verwandeln können.

ImLong-Distance-Rennen entwickelte sich an der Spitze ein hochspannender Zweikampf zwischen dem Ungarn Zénó Szabó und dem deutschen Routinier Normen Weber. Szabó sicherte sich den Sieg in einer Zeit von 1:05:36 Stunden, während Weber lediglich eine Sekunde später die Ziellinie überquerte. Knapper kann ein Rennen über diese Distanz kaum entschieden werden.

Hinter dem Spitzenduo entstand bereits eine deutliche Lücke. Peter Weidert belegte Rang drei in 1:07:32 Stunden und hatte damit einen Rückstand von 1 Minute und 56 Sekunden auf den Sieger. Gleichzeitig konnte er sich jedoch klar vom restlichen Feld absetzen.

Auf Platz vier folgte Anton Birkicht mit einer Zeit von 1:08:37 Stunden. Ihm fehlten 3:01 Minuten auf Szabó, während der Abstand zu Weidert bei 1:05 Minuten lag.

Den fünften Rang sicherte sich Andri Hack in 1:09:04 Stunden. Der Rückstand auf die Spitze betrug 3:28 Minuten, wobei er nur 27 Sekunden hinter Birkicht ins Ziel kam.

Auf Platz sechs landete Cedric Fahlbusch mit einer Zeit von 1:10:30 Stunden. Damit verlor er 4:54 Minuten auf den Sieger und 1:26 Minuten auf Hack.

Die Plätze sieben und acht lieferten sich ebenfalls ein enges Rennen. Oscar Schönwald erreichte in 1:12:18 Stunden Rang sieben, dicht gefolgt von Sebastián Monserrat Orell auf Platz acht in 1:12:31 Stunden. Zwischen den beiden lagen lediglich 13 Sekunden.

Auf Rang neun kam Gerd Weisner mit 1:14:08 Stunden ins Ziel. Sein Rückstand auf Schönwald betrug 1:37 Minuten, auf den Sieger bereits 8:32 Minuten.

Die Top 10 komplettierte Arnd Dünzinger in 1:15:10 Stunden. Ihm fehlten insgesamt 9:34 Minuten auf den Sieg, während der Abstand zu Weisner bei 1:02 Minuten lag.

Insgesamt zeigte das Rennen eine interessante Dynamik: Während an der Spitze lediglich eine Sekunde über Sieg und Niederlage entschied, öffneten sich dahinter kontinuierlich größere Zeitabstände. Besonders bemerkenswert war die Leistung von Peter Weidert, der als Dritter als einziger Athlet den Anschluss an das Führungsduo zumindest teilweise halten konnte. Dahinter entwickelte sich ein dicht gestaffeltes Verfolgerfeld, in dem oftmals nur wenige Sekunden oder Minuten über mehrere Platzierungen entschieden.


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