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Pacific Paddle Games 2015 Der Bericht

Das waren die Pacific Paddle Games 2015

Kurz um es war ein großartiger Event: Super Wetter, super Wellen, alle SUP Stars waren da, gute Organisation, VIP Zelt für Medien und Fotographen, Livecast und und und… viele super Fotos.

Aber erst mal alles der Reihe nach: Dies war mein 3. Besuch in Kalifornien im Oktober zum grossen SUP Spektakel in Dana Point. Es war auch das 3. Mal das ich Kalifornien von seiner besten Seite sah: Das Meer spiegelglatt, kein Wind und stahlblauer Himmel, dazu noch Wellen wie wir es nur aus den Surfmagazinen kennen.

Die Spannung war gross, wie würden die PPG2015 über die Bühne gehen? Die Meldeliste war ja sehr kurz ein paar Wochen zu beginn. Connor Baxter verpasste eigentlich den Anmeldeschluss und am Samstagmorgen hieß es noch er würde gar nicht antreten. Grosses Raunen ging durch die Szene, aber er war dann letzten Endes doch am Start.

Die Erwartungen – Die Infrastruktur

Grosses wurde erwartet von den Athleten wie von den Veranstaltern und… alle wurden ihren Erwartungen gerecht. Die Veranstalter bauten eine Infrastruktur die Seinesgleichen sucht. Die Athleten kämpften hart und zeigen uns eine Show die wir noch selten gesehen haben. Die Bedingungen in Kalifornien waren einmal mehr perfekt. Es sollte ein grosses Wochenende werden.

Das Eventgelände war auch einiges besser als wir es vom Battle of the Paddle kannten. Es gab Medienbereiche wo man arbeiten konnte, einen Aussichtsbereich für die Photographen und immer genug Wasser, auch für Essen war gesorgt. Die Macher der Pacific Paddle Games haben viele Erwartungen übertroffen. Es war eigentlich so wie man das nur aus der World Surfing League kennt, auch der Live Web Cast war extrem professionell. Als Sprecher fungierten Jamie Mitchell, Dan Gavere, SUPracer Chris und einige mehr. Man merkte, dass eine Medienfirma hinter dem Event steht.

Pacific Paddle Games

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Die Racer – Die Turbulenzen – Die Überraschungen 

Die Spannung hätte nicht grösser sein können. Alle waren da, alle grossen Namen, Kai Lenny, Connor Baxter, Travis Grant, Danny Ching, Annabel Anderson, Candice Abbleby, Sonni Hoenscheid und viele mehr. Das Preisgeld war enorm und wer dieses Wochenende gewann hatte einen guten Zahltag. Um es vorweg zu nehmen die ganz grosse Siegerin war Candice Appleby sie gewann das Technische Rennen ($1500.-) und das Longdistance ($1500.-) und somit den Gesamtpreis vom Wochenende ($8000.-) Klimper Klimper Candice war um $13’000.- reicher. So viel Geld gab es noch nie an einem SUP Event. Die Athleten haben sich das Geld auch redlich verdient. Es wurde langsam Zeit, dass diese Leute auch anfange Geld zu verdienen.

Ganz gross auch Connor Baxter, obwohl es ihm irgendwie nicht um Rennen zu Mute war wie man hörte. Er gewann aber trotzdem das Longdiastance ($1500.-) und wurde 4. im technischen Rennen ($?.- )und somit den Gesamtrpreis. ($8000.-)
Kein schlechter Zahltag.

Casper Steinfath wurde sensationeller Zweiter in der Gesamtwertung mit einem 2. und 3. Platz im Technischen und Longdistance Rennen. Er verpasste den Ersten Platz um nur 25 Punkte hinter Connor. Das war eine riesen Leistung von Casper.
Auch er kassierte gut ein.

Ganz gross gefeiert wurde auch Mo Freitas. Er gewann das Finale im technischen Rennen im Alleingang weit vor der Konkurrenz und wurde nach seinem 8. Platz im Longdistance noch 3. in Gesamtwertung.

Mehr erwartet hatte sicherlich Danny Ching, er ist unangefochten der Held und König von Dana Point und Umgebung. Er wurde nur knapp Zweiter im Longdistance hinter Connor. Danny hatte er aber etwas Pech und wurde nur 11. im technischen Race. Das reichte ihm noch für den 5. Platz gesamthaft. Man konnte die Enttäuschung im Publikum aber klar spüren.

Auch Superstar Kai Lenny glänzte nicht unbedingt wie man das von ihm gewohnt ist. Im Longdistance nur 17. Platz und im technischen nur 8. Platz, das reichte ihm nicht um in die Top Ten mit Preisgeld zu kommen.

Annabel Anderson kann sicher zufrieden sein mit dem Wochenende. Sie hatte aber das nachsehen gegen Candice. Im Longdistance wurde sie Vierte und im technischen Rennen 2te. In der Gesamtwertung wurde sie aber immer noch Zweite gegen ihre Erzrivalin Candice Appleby. Auch sie spielte ihre Kosten locker wieder ein.

Ein ganz grosses Wochende war es für Fiona Wylde. Das sympathische Mädchen aus Oregon glänzte in beiden Rennen mit einem 5. und 3. Platz. Sie wurde dann gesamthaft 3. Das war eine riesen Leistung.

Sonni Hönscheid war leider schon mit einer Erkältung aus Deutschland angereist. Irgendwie war die Saison schon hinter Sonni und sie war nicht in Top Form für diesen Event. Im Longdistance Rennen wurde sie Zehnte und im technischen Rennen verpasste sie das Finale. Trotzedem reichte es ihr auf den 8. Platz in der Gesamtwertung.

Die Show, die diese Athleten im technischen Rennen booten, war unglaublich. Der Rennkurs war wie ein grosses „M“ angelegt. Drei mal mussten die SUP Racer an kleinen Bojen mitten in den Wellen wenden. (Die Legendäre „Hammer-Buoy“ kam leider nicht zum Zug da die Organisatoren immer wieder die Bojen neu setzen mussten wegen dem Wellengang.) Es gab Zusammenstöße und ein Durcheinander an den Wendebojen, da war auch etwas Glück mit im Spiel für die Athleten. Die Leute am Strand jubelten und fieberten. (Beau O’Brian hatte nicht so viel Glück und macht seinem Unmut Luft auf Facebook) Für Unterhaltung war aber gesorgt. (Siehe unsere Bilder auf Facebook und Instagram) Wer das Battle of the Paddle prinzip kennt der weis, das es bei SUP Rennen aber nicht um SUP Rennen in Bahnen geht, wie beim Rudern, sondern das es hier eben auch um Spektakel geht. Ohne Spektakel ist der Sport tot.

Leider waren dieses Jahr nicht so viele Zuschauer und Leute am Start wie wir das von den Jahren zuvor kannten. Auch bei der Preisverteilung am Ende dauerte alles viel zu lange und als die Stars die Bühne betraten waren nur noch eine Handvoll Leute vor Ort, die meisten davon Fotographen. Alle anderen waren schon weg, und somit wurde der Leistung der Athleten nicht genug Rechnung getragen.

Wie wir von Beau O’Brians Facebook Post sehen, ging auch heuer nicht alles mit rechten Dingen zu und her. Die Bojen am Strand waren viel zu klein und wenn eine Welle kam wurden sie mit der Welle mitgezogen. Im Finale fiel Connor an der ersten Boje sehr weit zurück weil sich sein Board mit der Halteleine der Boje verhedderte. Er musste kurzum im stehtiefen Wasser um die Boje herum gehen. Das grosse Wirrwarr war für die Zuschauer sehr spannend für die Athleten sicherlich etwas ärgerlich. Es war manchmal nicht zu erkennen ob ein Athlet die Boje nach den Regeln umwendete.

Das ist aber auch ein Teil des Spektakels und wenigstens bekamen alle Top Ten auch einen guten Happen Preisgeld ausbezahlt dieses Jahr.

Es ist zu hoffen, dass die Geldgeber und die Organisatoren eine zufriedenstellende Bilanz haben, denn alle hoffen, dass wir in 2016 den Event wieder sehen werden.

Overallresultate

Herren
1. Connor Baxter
2. Casper Steinfath
3. Mo Freitas
4. Travis Grant
5. Danny Ching
6. Kody Kerbox
7. Chuck Glynn
8. Martin Letourneur
9. Arthur Arutkin
10. Michael Booth

Damen
1. Candice Appleby
2. Annabel Anderson
3. Fiona Wylde
4. Shae Foudy
5. Terrene Black
6. Angela Jackson
7. Lexi Alston
8. Sonni Hönscheid
9. April Zilg
10. Tarryn King

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