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Mistral Inflatable SUP 8’6″ Wave – Test

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Die Inflatables erobern den deutschsprachigen SUP Markt, so ist die Handhabung und Verstauung ähnlich einfach wie bei einer Luftmatratze, und die Fahreigenschaften der ISUPs werden laufend weiterentwickelt und kommen denen eines Hartboards immer näher. Mit den aufblasbaren Raceboards M1 12,6 und 14.0 hat Mistral den ISUP Markt ordentlich aufgerührt und legt jetzt auch andere Shapes nach wie zum Beispiel den eben getesteten 8,6 Wave SUP.
Der Mistral 8,6er Wave hat nach Angaben des Herstellers 140 Liter und ist schnell aufgepumpt, eine elektrische Pumpe ist bei diesem kleinen Board eigentlich nicht notwendig. Das Leichtgewicht kann auch von Kindern ans Wasser getragen werden und wurde von mir sogar schon in der Kinderanfängerschulung mit grossem Erfolg verwendet. Auch Erwachsene bis 90 Kilo können das Board als Freestyletraining für Flachwasser verwenden, und Kinder sind von diesem Board sowieso kaum wieder herunter zu bekommen, wenn sie mal oben stehen.

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Wildwasser:
Im leichten Wildwasser macht das kleine Board ordentlich Spass und hat für mich (76 Kilo) noch genügend Auftrieb beim Paddeln, in kleinen Wellen am Fluss ist es gut zu steuern und bleibt auch leicht zu drehen. In gemäßigten Flusswellen fährt sich das Board für ein Inflatable sehr gut. Gerade in Flusswellen muss aber jedem klar sein, dass die Performance als guter Surfer mit einem Inflatable eine andere ist als bei einem Board in klassischer Bauweise, die Verletzungsgefahr ist beim ISUP aber auf alle Fälle geringer.
In der Meerwelle:
Das Board kommt durch die eher geringere Rockerline (Aufbiegung vorne und hinten) sehr früh ins Gleiten, d.h. wird von der Welle gut mitgenommen und ist daher auch gut für Anfänger geeignet. Besonders Kinder haben ihren Spass in kleinen oft nur kniehohen Wellen, und wieder besticht hier das Board durch gute Fahreigenschaften und ein sehr geringes Verletzungsrisiko, da das Board auch bei Körperkontakt nachgibt, zudem besteht die mitgelieferte Finne aus Plastik und ist gut abgerundet.

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Fazit:
Für Anfänger und Fortgeschrittene ist dieses Board eine sehr gute Wahl, so kann es bei jeder Reise auch ohne Übergepäckszahlung mitgenommen werden (Gewicht: ca. 8 kilo) und hat wirklich ein sehr kleines Packmass für ein Stand Up Paddleboard. In Kombination mit dem aufblasbaren M1 12,6er Race ist man so eigentlich für alle Bedingungen gewappnet, ob im Familienurlaub oder als lonesome Cowboy auf dem Roadtrip an den Küsten der Ozeane.
Versierte SUP Surfer und Halbprofis benötigen bei schnellen Wellen aber nach wie vor feste Boards, um die Performance voll auszureizen. Für einen Spasstag bei moderaten Bedingungen hat aber auch der eine oder andere Halbprofi am Inflatable seinen Spass, nachdem seine Kiddys den ganzen Vormittag damit in den Wellen verbracht haben.

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Text:Peter Bartl
Bilder: Maja Bartl

 

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Filed Under: BretterProdukte InfosRatgeber

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Comments (2)

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  1. Jason says:

    Inflatable Boards sind die beste Erfindung seit es SUP gibt. Ich hab ein 11.0er bei http://www.inflatable-boards.com gekauft, und hab es den ganzen Sommer über für spontane Rides im Kofferraum. Allerdings bin ich durchaus froh, dass ich eine elektrische Pumpe zum Aufblasen hab (wird an die Autobatterie geklemmt), die letzten 2-3 PSI sind mit der Handpumpe schon recht mühselig …

  2. Aristidis says:

    Hallo Jason,

    Wie hast d das mit der elektrischen Pumpe gelöst? Was für eine Pumpe hast du gewählt? Und wie hast du das angeschlossen bekommen an den Board Anschluss ?

    Gruß
    Aristidis

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