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SUP Tour Schweiz Fazit 2016

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Dani Reini geniesst seine Zeit auf Maui.

 

Wir hatten die Gelegenheit uns mit Dani Reini von der SUP Tour Schweiz zu treffen. Auf einem kurzen Schwatz am Strand auf Maui, erklärte er uns wie die SUP Saison in der Schweiz verlief und wo die Stärken sind bei der Tour und warum auch in der Schweiz SUP noch nicht 100% verbandstauglich ist.

Hi Dani, super dich zu treffen. Kurzes Fazit der Tour 2016?

Es war eine gute und auch neue Saison für uns. Besonders weil dieses Jahr sehr viele Leute mit ihren eigenen Brettern ankamen. Dazu und das ist mein grösstes Fazit: Es gab viel zu viele SUP Events diesen Sommer. Europa weit gab es viele SUP Rennen mit Preisgeldern aber weniger als 40zig Teilnehmer. Das hat mir am meisten beeindruckt.

In wie fern hat sich das auf die SUP Tour Schweiz ausgewirkt?

Wir werden etwas umdenken müssen auf nächstes Jahr, aber gross hat es uns eigentlich nicht betroffen wir hatten 80 Teilnehmer im Schnitt pro Rennen.

Siehst du eine Zuwachsrate im Aktiven SUP Rennsport in der Schweiz in den letzten Jahren?

Je ganz klar es ist einfach heikel wie man dem SUP Event aufbaut, damit man neue Teilnehmer gewinnen kann. Es braucht von organisatorischen her einfach ein hohes Niveau. Es sind nicht mehr die Surfer oder Windsurfer die kommen sondern es sind viele Hobbysportler die jetzt dazu stossen.

Was für eine Altersgruppe ist dabei die stärkste?

Ich würde sagen momentan sind die 30 – 50 jährigen am meisten Vertreten. Ich denke das hat auch finanzielle Gründe. Wir versuchen aber definitiv die Juniorenklasse zu pushen.

Kann man an der SUP Tour Schweiz mitmachen ohne das man selber ein Brett besitzt?

Ja das kann man, wir haben viele Hersteller die vor Ort sind und Boards zur Verfügung stellen. Das funktioniert sehr gut.

In wie Fern arbeitest du mit Verbänden zusammen, es gibt ja immer noch Diskrepanzen in verschiedenen Ländern. Wie sieht das bei Euch in der Schweiz aus?

Ich habe das Gefühl das alle ein Stück vom Kuchen haben wollen aber nichts dafür tun wollen. Darum haben wir uns entschlossen uns da etwas zurück zu halten und mehr auf den Breitensport zu gehen.

Wir sind aber 100% bereit, das wenn jemand kommt und sagt ich will was tun und mache was, dann sind wir die ersten hin stehen und die Unterstützung liefern. Denn wir haben alle Fahrer und Hersteller auf unserer Tour und die erwarten eigentlich von uns, dass wir in diese Richtung aktiv werden. Es gibt aber Leute die sich sperren.

Es liegt eigentlich an bürokratischen Problemen in dem Sinne?

Ja kann man sagen, wir werden noch von ein paar Leuten ausgebremst, aber bei uns liegt alles in der Schublade parat, wir könnten sofort los lassen.

Zum Schluss noch kurz einen kleinen Ausblick in die nächste SUP Saison?

„Focus on the big ones,“ sag ich da nur. (lacht)

Also grosse Events?

Genau wir wollen mehr in die Breite gehen. Wir hatten auch viele Kurse im Sommer und hatten Paddler die auf 12’6“er die Leute auf 14’er in den Boden stampften. Das zeigt wenn man gut Kurse macht auch gute Paddler hervorkommen. So wird die Brettklasse auch etwas relativiert.

Sind Brettklassen ein grosses Thema bei Euch und den Teilnehmern?

Nein eigentlich nicht mehr. Wir machen jetzt alles auf 14 Fussboards. Wir trennen aber Hardboards un Inflatables.

Können wir davon ausgehen das die Rennen die wir in der Schweiz kennen auch nächstes Jahr wieder dabei sind?

Äh… ja die Rennen sind wieder dabei, wir sind jetzt nur daran die Details auszuarbeiten.

Super cool wir freuen uns auf 2017 vielen Dank für Deine Ausführungen.

Sehr gerne

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