Mistral M1 zum aufblasen – Prototyp

Steht mistral mit ihrem neuen 12’6″er  iSUP vor einer Revolution auf dem Markt der aufblasbaren Stand Up Paddle Boards? Im Text unten beantworten sie diese Frage geich selber:

SUP vor der Material – Revolution!?

Was erst in der Szene belächelt wurde, stellt sich nun immer mehr als vlt. das zukünftige Erscheinungsbild der SUP Boardtechnologie dar.
Der Siegeszug der Inflatable Boards.
Dank Innovationen im Material, Shape und gestiegene Akzeptanz in der weltweiten SUP – Szene steht ein Umschwenken auf das inflatable Board, nicht nur als ernstzunehmende Alternative zum starren Board wohl in Zukunft, bevor…

mistral_M1_aufblasbar

Beleuchten wir die neue Board – Generation der Inflatables etwas näher…

Das große Problem der Inflatable Boards in der Vergangenheit war das diese Boards nicht die genügende Steifigkeit besassen um die auf das Board einwirkenden Kräfte, wie das bewegte Wasser von der Unterfläche und die durch das Paddeln und dem Eigengewicht des Fahrers von der Oberfläche des Boards, aufzufangen.
Das Ergebnis war, das das Board in sich verwringt und flattert, das heißt, es kommt zu immensen Strömungsabrüchen auf der ,im Idealfall, gleichmässig benetzten Boardunterfläche, durch das Flattern wird ausserdem das Volumen der Boardspitze tiefer ins Wasser gedrückt und es entsteht ein Stampfen was den Gleichmäßigen Vortrieb unmöglich machte.
Durch Innovationen im Material, die es ermöglichen den Luftdruck im Boardkörper soweit zu erhöhen damit eine in der Steifigkeit viel höhere Anfangsstabilität gewährleistet ist, angepasste Shapes, die es sicherstellen das durch z.B. Absenkung von Scoope und Rocker das Strömungsverhalten der Boardunterfläche optimiert wird, ist es gelungen die inflatable Boards von ihren Kinderkrankheiten soweit zu befreien das Sie nun absolut gleichwertig zu starren Boards im Fahrverhalten geworden sind.

Die involvierten Firmen und Entwickler der neuen Generation der Inflatable Boards gehen sogar einen Schritt weiter. Sie sind sich sicher das durch Veränderung der Luftdrücke punktuell im Board, dieses für die entscheidenden Faktoren des SUP Fahrens gesondert einstellbar gemacht werden können.
Damit ist erstmal der Faktor Umwelteinfluss gemeint, hier natürlich die Wasserbedingungen, von Flachwasser bis open – ocean Bedingungen kann die Performance des Board darauf individuell eingestellt werden. Natürlich spielt dabei auch der besondere Shape der eine Rolle. So zum Beispiel hat die Firma mistral mit ihrem neuen M1 Racboard die hydrodynamischen Eigenschaften des Boards dadurch verbessert, dass sie eine Outline wählte, deren Merkmal ein besonders schmaler Bug ist, sodass überschüssiges Volumen im Bugbereich, wie es leider bei den meisten Boards vorhanden ist, vermieden wird. Deshalb liegt der M1 von Mistral vergleichsweise ruhig im Wasser.
Der zweite Faktor ist natürlich, der auf dem Board stehende Fahrer, je nach Gewicht und fahrerischen Können kann das Board individuell angepasst werden
In der Praxis bedeutet das, das das inflatable Board ein wirkliches Allround Board wird. Alle Wasser Bedingungen können mit dem selben Board gemeistert werden und jeder kann dieses Board optimal fahren.
Ein Beispiel, eine Familie mit Kindern entdeckt den SUP Sport für sich und möchte ihn aktiv betreiben, jetzt können die viel leichteren Kinder, die etwas leichtere Ehefrau und der schwere Familienvater das gleiche Board für sich nutzen anstatt drei verschieden herkömmliche Boards anzuschaffen, weiter kann z.B. der sportlich ambitionierte Sohn durch die selbstständig veränderte Performance des Boards, dieses im Wettkampf nutzen und es muss nicht ein extra Raceboard angeschafft werden. Die Einsatzbreite des inflatable ist also viel grösser als die des vergleichbaren starren Boards.

Mistral_M1_inflatable

Der nächste große Vorteil der inflatables Boards ist das viel kleinere Pack – Volumen und dadurch bedingt natürlich die höhere Transportfähigkeit. Der Privatkunde kann das Board bequem mit einem, von fast allen Firmen angebotenen Rucksacksystem, überall mit hinnehmen, es in dem Kofferraum einfach verstauen und als Normal Gepäck bei Flugreisen mit in den Familienurlaub nehmen, sich eine Stadt wie Hamburg oder Venedig spektakulär vom Wasser anschauen oder für Trainingseinheiten eben mit dem Fahrrad zum nächsten Gewässer fahren und dort nutzen und im Winter bequem das zusammengerollte Board im Keller lagern.
Für Wassersport – Schulen wird der benötigte Platz der Lagerung der ansonsten starren Boards erheblich verkleinert, es ist mit weniger Aufwand möglich z. B. Gruppentouren anzubieten ohne vorher viel in die sonst nötige Infrastruktur, wie spezieller Anhänger etc zu investieren.
Für den Handel wird das erheblich kleinere Pack Volumen für einfachere Vertriebswege, wie Paketdienste, zum Endkunden sorgen.

Den beschriebenen bemerkenswerten fahrtechnischen Eigenschaften kommt noch ein ganz entscheidendes Plus für die neuen Inflatables hinzu, nämlich die Robustheit der Bretter. Laminierte Boards, egal aus welchem Material müssen wie rohe Eier behandelt werden wärend die aufblasbaren aus dem 2. Stock auf die Strasse geworfen werden können, ohne dass sie Schaden nehmen. Zugegeben ein krasses Beispiel, es zeigt aber augenscheinlich einen entscheidenden Mehrwert dieser neuen Boardgeneration.

Diese Saison werden schon die ersten Inflatable Boards der neuen Generation den Weg aufs Wasser finden und es benötigt wohl keine hellseherischen Fähigkeiten bei den o.g. Eigenschaften dieser Boards, das es zu Umbrüchen in der SUP Szene geben wird.
Die Zukunft ist wohl aufblasbar….

Technische Daten:

Länge:  12’6″/ 380 cm  14’0″/ 426 cm
Breite: 75 cm    70 cm
Volumen:245L 290L

Text und Fotos: mistral

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