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Schutz der Meere geht alle an

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Die Meere sind durch industrielle Fischerei überfischt. Riesige Mengen an Plastik verschmutzen die Ozeane und führen zum Tod von Walen, Robben und zahlreichen anderen Meerestieren. Eine tickende Zeitbombe, vor allem in Nord- und Ostsee, sind Munitionsaltlasten aus dem Zweiten Weltkrieg. Die Liste an Fakten könnte noch viel weiter fortgeführt werden. Wer mehr über die Belastung der Meere und die Möglichkeiten, wie er selbst zum Schutz der Meere beitragen kann, erfahren möchte, sollte das kostenlose E-Book “Zum Zustand der Meere” von Ulrich Karlowski.

Die Gier nach Fischen

Die wachsende Nachfrage nach Fisch ist für die industrielle Fischerei ein Milliardengeschäft. Niemand hätte einmal gedacht, dass der Hering als Allerweltfisch irgendwann einmal auf der Roten Liste der bedrohten Tierarten landet. Das war 2018 tatsächlich der Fall. Auch viele andere Fische wie der Kabeljau, der Butt oder die Seezunge sind inzwischen stark gefährdet. Im Interview mit der Meeresschutz-Aktivistin Pia Klemp wird deutlich, welche Schäden durch industrielle Fischerei und radikale Fangmethoden, aber auch durch illegales Fischen entstehen. Die Meeresschutz-Aktivistin hält Tipps bereit, was beim Kauf von Seefischen zu beachten ist. Sie empfiehlt, möglichst keine Fische und andere Meerestiere zu essen.

Gefährdung der Meere durch Plastikmüll

Plastikmüll ist inzwischen zu einer ernsthaften Bedrohung für die Meere und die darin lebenden Tiere und Pflanzen geworden. Der Müll treibt als riesiger Müllteppich auf dem Meer oder lagert auf dem Meeresboden. Durch verschiedene Umwelteinflüsse zersetzt er sich in Mikroplastik und landet über Plankton, verschiedene Kleintiere und Speisefische letztendlich in der Nahrung des Menschen. Der Autor beschreibt, wie Plastikmüll vermieden werden kann und was Urlauber beachten sollten. Wer selbst aktiv werden möchte, kann an Strandsäuberungsaktionen teilnehmen, die in zahlreichen Urlaubsorten angeboten werden.

Munitionsaltlasten in Nord- und Ostsee

Ein Problem, das vor allem die Nord- und Ostsee betrifft, sind Munitionsaltlasten aus dem Zweiten Weltkrieg, die auf dem Meeresgrund lagern und zu einer ernsthaften Bedrohung werden können. Schätzungen zufolge liegen noch 400.000 bis 1,3 Millionen Tonnen Munition auf dem Meeresgrund. Wie der Autor beschreibt, stellen korrodierte Phosphorbomben eine besondere Gefahr dar, da Phosphor schnell mit Bernstein verwechselt werden kann. So manch ein Bernsteinsucher hat bereits eine böse Überraschung erlebt, wenn plötzlich ein Stück Phosphor beim Kontakt mit Sauerstoff zu brennen begann.

Weitere Gefahren für die Meere

Weitere Bedrohungen für die Meere sind Lärm und Offshore-Windparks. Durch die Dauerbeschallung durch Schiffe, die Schockbeschallung durch Sprengungen von Munitionsaltlasten und durch Bauarbeiten an Offshore-Windparks sind zahlreiche Meeresbewohner in ihrem Lebensraum gestört. Durch Schall können Meerestiere getötet, verletzt oder aus ihrem Lebensraum vertrieben werden.

Der Autor Ulrich Karlowski

Ulrich Karlowski, der Autor des E-Books, ist freier Wissenschaftsjournalist und Diplom-Biologe. Er arbeitet seit mehr als 20 Jahren für verschiedene Tier- und Naturschutzorganisationen, setzt sich vorrangig für den Delfin- und Meeresschutz ein und ist Mitgründer der Bürgerstiftung Deutsche Stiftung Meeresschutz (DSM). Seine Interviewpartnerin Pia Klemp engagiert sich seit vielen Jahren für den Schutz der Meere setzt sich seit 2015 mit dem Verein Aquascope e.V. aktiv gegen den Raubbau an den Meeren und deren Bewohner ein.

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