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ISA Worlds Interview mit El Persidente Fenando Aguerre

In Deutsch und Englisch – In German and English

Die internationale SUP Saison ist noch lange nicht zu Ende, auch wenn in Deutschland der Otto-Normal-Paddler sein Billig-iSUP schon längst weggepackt hat, auf internationaler Ebene kommen noch ein paar sehr gute SUP Events auf uns zu. Wir stehen mit dem Stand Up Magazin in den nächsten Tagen im Zeichen der ISA SUP und Paddelboard Weltmeisterschaften. Im Vorfeld der Ereignisse war es Zeit dem ISA Präsidenten ein paar Fragen zu stellen die vor Allem Insider der SUP Szene brennen interessieren. Wir haben auf (fast) alle Fragen eine Antwort bekommen und veröffentlichen dieses Interview in Englisch und Deutsch, denn auch viele Englischsprachige SUP Athleten und Leser sind interessiert an diesen Fragen. (Deutsche Antworten leicht gekürzt)

In anticipation of the ISA Worlds it was time to reach out the ISA president Fernando Aguerre to ask some questions about his idea of the future of the sport.

For englisch please scroll down.

Viele Leute waren überrascht, als die ISA die erste Location in Brasilien nach China gewechselt hat. Was ist da das passiert?

Trotz unseren Bemühungen in Brasilien war der Veranstaltungs Ort Buzios nicht in der Lage ihre Vertraglichen vorgaben einzuhalten. Wir waren leider gezwungen uns nach einer neuen Location umzuschauen.

Manchmal hat man einfach etwas Pech woraus sich dann aber oft eine neue Möglichkeit ergibt und wo konnten wir mit Wanning auf der Insel Hainan eine neue Lösung finden. Wir hatten schon mal Events dort und haben eine großartige Beziehung mit den Leuten dort. Dazu haben wir nun zum ersten Mal ISA SUP und Paddelboard Weltmeisterschaften in Asien.

Die Internationale SUP Community erlebte viel Aufruhr in 2018 und wir haben eigentlich immer noch die gleichen Diskussionen die wir schon vor 6 Jahren hatten. Mit was für einer Nachricht trittst du an die SUP Community in China?

Unsere Message ist eine der Einigkeit und Konsolidierung. Wir wollen die Athleten, Organisatoren, Medien und Nationale Vereine hinter uns und dem Sport versammeln.

Es geht hier nicht um Eigentum oder Anspruch sondern um Organisation und Gemeinschaft. Wir haben ein echtes Interesse an diesem Sport und sind mit Kopf und Herz dabei. Jeder der seit dem Anfang dabei war weis das.

Unsere fundamentale Nachricht ist der Blick in die Zukunft. Wir hoffen das alle Beteiligten sich auf die eine Einigung und Konsolidierung unter einem Dach konzentrieren können damit wir eine besser Zukunft für den Sport schaffen können.

Die ISA ist eine Partnerschaft mit der APP eingegangen um den Sport besser zu einen. Nichts desto trotz rufen die APP und die ISA ihre eigenen Weltmeisterschaften aus. Kannst du etwas dazu sagen?

Lass mich erst sagen, dass wir sehr glücklich sind über unsere Partnerschaft mit der APP. Wir freuen zu sehen wie sie sich entwickelt.

Wir sind ein einem konstanten Dialog mit der APP darüber wir man Rennformate, Präsentation und Teilnehmerzahlen verbessern kann.

Das ist ein gutes Beispiel für unser Engagement im Sport vom Grund auf bis zur Ebene der Elitepaddler.

Die APP organisiert eine internationale SUP Tour für die Profis wo man sich auf individueller Basis misst. Die ISA wir immer der Weg sein für Weltmeisterschaften von internationalen Teams und Athleten, welche für alle Länder und ISA Nationalverbände offen sind. Ganz nach dem olympischen Geist.

Wie bereit ist der „organisierte“ SUP Sport für die olympische Bühne?

Wir glauben, dass SUP der ideale Sport und sehr attraktiv ist für Olympia. Wir werden nächstes Jahr SUP an den „Pan Am Games“ in Lima mit dabei haben unter der Leitung der ISA.

Mit weltweiter Teilnahme auf allen Kontinenten und der Unterstützung der Athleten sowie der Pro-Tour glaube ich, dass wir alle Elemente beisammen haben um das zu verwirklichen.

Wenn es soweit ist, müssen sich SUP Athleten so qualifizieren wie im Surfen oder dürfen dann auch die besten jedes Landes mitmachen?

Der erste Schritt ist SUP in den olympischen Spielen zu integrieren, so wie wir es mit Surfen erreicht haben, danach schauen wir wie sich Länder und Athleten qualifizieren können. Die Qualifikationen für Surfen sind momentan so konzipiert dass die besten im Sport mitmachen können. Gleichzeitig ermöglichen wir Athleten aller Kontinente sich zu qualifizieren. Sollte unser Traum dann mal war werden, werden wir uns mit allen Interessengemeinschaften im Sport unterhalten um die beste Lösung zu finden.

Zum Schluss möchten wir mit dir noch eine Vision teilen wir ich schon mit einigen Leuten geteilt haben. Es würde uns freuen zu hören was du dabei denkst.

Die Vision

Vereinigung des SUP Sportes mit dem Zusammenschluss von APP, ISA und Paddle League.

Wie das gehen soll:

Nimm das Punktesystem der Paddle League und vereinige es mit der APP Tour und deren Medienkanälen und Events. Die ISA segnet diese Vereinigung unter einem Regelwerk ab. Die ISA Weltmeisterschaften werden zu einem jährlichen Finale der SUP Tour.

Qualifikationen:

Internationale Elitepaddler qualifizieren sich mit dem Punktsystem das Jahr hindurch. Es werden aber auch Plätze offen gehalten für nationale SUP Meister die nicht die Möglichkeit haben zu Reisen wie die Profis.

Der Vorteil:

Die ISA kann sicher sein die weltweit besten Athleten am finalen Event zu haben. Ein Kontingent von Startplätzen wir an die besten SUP Athleten eines Landes vergeben. Diese Nationalmeister haben dann so die Möglichkeit sich am grossen Finale des Jahres mit den weltbesten zu messen. Somit wird der ISA zu DEM grossen Event wo alle hinwollen und der ISA Weltmeistertitel ist nicht einfach ein weiterer Titel unter 2 anderen.

Praktisches Beispiel:

In 2016 war es der Deutschen Sonni Hönscheid versagt an die ISA Weltmeisterschaften zu fahren, obwohl sich etliche internationale Titel auf ihrem Konto hat.

Leider hat Fernando zu unserer Vision keine Stellung genommen. Wir würden aber liebend gerne von unseren Lesern wissen was sie dazu denken.

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English Version as it was submitted to the Stand Up Magazin:

First many people were caught by surprise when the Location changed from Brazil to China. What happened there?

Despite our very best efforts to find a good solution, the City of Buzios was unable to meet their contractual obligations according to the hosting agreement they signed with the ISA in November 2017. As a result, we had no choice but to secure a new host for the ISA SUP World Championship in order to ensure the successful delivery of the event at the high standard set in previous years.

Sometimes, out of misfortune arises opportunity and we were very happy to see our friends from China step up. Wanning, on the island of Hainan, home to a rapidly growing surf and SUP community, has played host to numerous ISA Global Events since 2012 and most recently hosted an amazing edition of the ISA World Longboard Surfing Championship in January of this year. As a long-standing ISA partner and successful host in the past, Wanning became a clear and obvious alternative for the 2018 WSUPPC.

In addition, we were also pleased to have the opportunity to bring our SUP Worlds to Asia for the first time, a continent whose surfers and countries are growing fast, as demonstrated by results at recent ISA events.

The international SUP community experienced quite a bit of turmoil in 2018 and we keep having the same conversations to this date that we already had 6 years ago. What message are you bringing to China?

Our message is one of unity and consolidation. We want to rally the athletes, industry, organizers, media and, above all, our national federations, around this sport and its amazing prospects for the future.

Despite the efforts by some to sew discord and confusion, we know that he sport belongs with the surf community. It was born with us. It has grown up with us and its future is bright with us.

This is not a discussion about ownership or entitlement, but rather what organization – and community behind it – have the genuine best interests of the sport in mind and heart – and for anyone who has been around since the beginning, they know it’s with the ISA.

Fundamentally, our message is about looking forward and the future. We hope that all our stakeholders can focus on unifying and consolidating our sport under one roof for the better of the sport and the athletes.

The ISA partnered up with the APP to unify forces, however the APP and the ISA declare SUP World Champions independent from each other. Can elaborate on this?

Let me first say that we are very happy with our partnership with the APP World Tour and excited to see their continued growth and development.

We are in constant dialogue with the APP about how we can improve formats, presentation and participation while sharing resources and experience.

This is a good example of our commitment to the sport from grassroots to the elite level, offering new and important opportunities for athletes to succeed and prosper at a professional level.

The APP organizes world tour events that lead to year-end professional champions where elite athletes compete specifically as individual competitors. The ISA will always be the pathway for world champions for national teams and athletes open to all countries and ISA National Federations in the spirit of the Olympic Movement.

For both of us, the distinction is clear and understandable.

How ready is the “organized” SUP Sport for an Olympic stage?

Much of what we have been working for over the past ten years – organizing world championships, growing our base participation, creating development programs – has been with the long-term goal of Olympic inclusion.

We believe SUP will be an ideal and very attractive value-add for the Olympic Movement and this will already be on display next year when SUP debuts at the Pan Am Games in Lima with SUP Racing and SUP Surfing under ISA leadership.

And with global participation across all continents, the backing of the top athletes and the full support of the professional tour, we believe we have all the elements in place to make it happen.

Would SUP athletes qualify the same way they do in Surfing or would every country have a shot at a spot in the Olympics by sending the best of their country?

Our first step will be to secure the inclusion of StandUp Paddle at the Olympic Games and when that dream is realized, as it has been with Surfing, we will begin to look at how countries and athletes qualify. The current qualification process for Surfing is designed to include the best athletes of the sport, while also providing ample opportunity to athletes from all continents of the globe. In the hopeful and positive prospect that SUP may one day be included, we will be sure to consult the stakeholders to ensure a similar balance of participation.

Lastly I like to share a vision with you that I been sharing with so many people in the SUP world and like to hear your opinion on it. In order to unify the sport globally I see one solution:

Unify the Sport by unifying the 3 entities in the Sport: ISA, APP and Paddle League.

How to do that:

Use the Paddle Leagues point system, pair it with the media power and expertise of event running of the APP. The ISA sanctions all of the events providing rules and guidelines through out the year. Let the annual SUP Race season climax in the ISA SUP Worlds as THE final event of the year. (Similar to the Tripple Crown in Surfing)

Qualifying:

Qualify World Elite paddlers for the ISA Event through the point system of the Paddle League. Leave spots open for national paddlers to qualify through their own national qualifying system.

Advantage of this system:

You ensure the participation of the worlds best at the ISA Event. (Many world elite paddlers don’t have the time to qualify through local races as they attend international races.)
Remaining spots go to national champions who now get the chance to race on an international stage against the worlds best paddlers.
You now have the best of the world and the best of each country at your event.
The ISA Worlds becomes the big season finale instead claiming another world champion amongst 2 other SUP entities.

Example:

In 2016 Germanys Sonni Hönscheid who is holding many international titles was not allowed to participate in Fiji.

Unfortunately we did not get a feedback from Frenando on our vision but would love to hear what our readers think.

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