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Killerfish German SUP Trophy – Steinlechner SUP Cup

Steinlechner-SUP-Cup-2014

Gerangel wie am BOP (Foto©Munich Stand Up Paddling)

So viele Teilnehmer gabs noch nie bei der Deutschen SUP Trophy. Während Karsten Curmis und Mortiz Mauch Deutschland in Nicaragua vertreten, ging der erste Tourstopp der KILLERFISH German SUP Trophy erfolgreich über die Bühne.

Gleich wie auf internationaler Ebene sehen wir auch in Deutschland immer mehr neue Namen in top Positionen in den Ranglisten. Die Konkurrenz ist definitiv grösser geworden als noch einem Jahr. Einer der dieser Konkurrenz aber problemlos stand hält ist Peter Bartl. Peter gewann erwartungsgemäß dieses erste Rennen der Saison, wenn auch mit nur 14 Sekunden vor Peter Weidert, der Abstand zum drittplatzierten Stephan Stiefenhöfer war dann schon über 2 Minuten.

Bei den Damen gewann Carol Scheunemann mit einem guten Abstand vor Erna Stangl.

-Abschlussbericht-
69 Teilnehmer aus acht Nationen, dazu kamen noch elf Kinder beim Starboards Kids Race, perfektes Paddelwetter und eine Event-Location, prallvoll mit den ausstellenden Pool-Partnern Fanatic, JP-Australia, Starboard und SUPSKIN – besser hätten sich Dominik Entzminger und Christoph Hagenmeyer vom Veranstalter Steinlechner Bootswerft das erste Saisonrennen im Süden nicht wünschen können.

Auch Kristaps Salens, mit dem Auto aus dem 1700 Kilometer entfernten Lettland angereist und am Ende auf Rang 32 platziert, zeigte ein breites Grinsen im Gesicht: „Die weite Reise hat sich gelohnt, eine super Veranstaltung, ich komm wieder mal zur Trophy.“

Exakt 10000 Meter betrug die Strecke des Long Distance, das gleich mit einem spektakulären Start vor dem vollbesetzten Zuschauer-Sprungturm im Uttinger Strandbad begann. Keilförmig schoss der dichte Pulk der SUP-Racer auf die erste Wendemarke zu, mit fairen Manövern wurden die langen 14’0’’er um die Boje gesteuert und schon zog sich das Feld der 69 Teilnehmer, darunter elf Damen, wie an der Perlenschnur zur weit entfernten Tonne zwei, ehe es zurück Richtung Start ging. Auf drei Runden hatte Racedirector Alois Mühlegger den Kurs angesetzt, nach knapp 20 Minuten ging das Führungsduo mit Peter Weidert und Peter Bartl (beide JP-Australia) auf Runde zwei. Die Reihenfolge änderte sich erst im dritten Umlauf, als der Österreicher Bartl aus dem Draft ausscherte, die Initiative ergriff und die Führung übernahm. Mit einem taktischen Manöver, kurz vor dem Ziel und vor der letzten Boje, bremste der Routinier den Angriff von Weidert aus und sicherte sich Sieg und Preisgeld. Einsam dahinter hatte sich Stephan Stiefenhöfer (Mistral) von den restlichen Verfolgern abgesetzt und konkurrenzlos Rang drei belegt.

Das Feld der Damen wurde, nachdem die Deutsche Meisterin Sonja Duschek kurzfristig wegen Krankheit absagen musste, souverän von der „Grand Old Lady“ Carol Scheunemann beherrscht, die vor ihrer Teamkollegin Erna Stangl (beide JP-Australia) und der Österreicherin Geli Kientzl einlief. Einige Aufregung gab es im Damenfeld nach der Siegerehrung, nachdem eine Teilnehmerin für sich den fünften Platz reklamierte, den auch der Moderator beim Zieleinlauf ausgerufen haben soll. Sowohl in der korrekten Einlaufliste als auch durch nachträglich recherchierte Foto- und Videoaufnahmen bestätigte sich aber Rang fünf eindeutig für Mario Rappl (Mistral).

Richtig zur Sache ging’s auch bei beiden Starboard Kids Race in den Altersklassen U10 und U14, wo sich auf den gestellten Astro Junior 10’6’’ richtig „gebattelt“ wurde. Laura Duschek (Siegerin U10) und Max Gertenbach (Erster bei U14) standen nach dem Sprint ganz oben auf dem Siegertreppchen und wurden mit netten Sachpreisen (z.B. Paddel) und Urkunden belohnt.

Für die ganz Großen gab’s neben Sachpreisen und Sonderpreisen auch diesmal fettes Preisgeld, Veranstalter Steinlechner hatte es auf 1000 Euro aufgestockt, was auch durch einige zusätzliche Sponsoren zustande kam. Einen dicken Preis zog Glückspilz Gianmatteo Cau aus der Lostrommel, der bei der Teilnehmer-Verlosung einen Neopren-Gutschein von „Zhik“ über 500 Euro abstaubte.

KILLERFISH-Marketing-Mann Alex Kirsch zeigte sich durch engagiertes Paddeln (guter Mittelplatz) nicht nur über sein eigenes sportliches Auftreten zufrieden, sondern war vor allem auch durch die hohe Teilnehmerzahl beeindruckt. Groß war diesmal auch das Interesse diverser Firmenmanager, so wurden Karin und Craig Gertenbach (Fanatic), Manni Rassweiler und Flo Salcher (Pryde Group/JP-Australia), Mistral-Designer Ernstfried Prade, Wolfgang Leeb (SUPSKIN-Boss, paddelte sich mit super Leistung auf Rang 14) gesehen und sogar Red Paddle-Importeur Marcus Schörling „spionierte“, was sich denn so bei der Konkurrenz tut. Viel tut sich 2014, der Wettbewerb wird durch die Konzentration auf eine Wertung (bis 14’0’’) deutlich spannender. Bei den Paddlern, bei den Marken.

Peter-Bartl-gewinnt-Steinlechner-SUP-Cup-2014

Peter Bartl gewinn den Saisonauftakt (Foto©Munich Stand Up Paddling)

Herren Top 10
1. Peter Bartl – 01:00:48 (AUT)
2. Weidert Peter –  01:01:02
3. Stiefenhöfer Stephan – 01:03:20
4. Rogai Martino – 01:04:10
5. Mähr Chris – 01:04:19 (SUI)
6. Steimer Kai-Nicolas – 01:04:23
7. Tritten Peter – 01:04:28 (SUI)
8. Dünzinger Arnd – 01:04:34
9. Stertzik Alexander – 01:04:42
10. Thumm Patrick – 01:04:56

Damen-Sieger-Steinlechner-SUP-CUP-2014

Das Damen Podest mit neuen Namen (Foto©Munich Stand Up Paddling)

Damen Top 10
1. Carol Scheunemann – 01:11:53
2. Erna Stangl – 01:12:55
3. Geli Kientzl – 01:14:28
4. Sina Entzminger – 01:15:30
5. Marion Rappl – 01:15:51
6. Beate Bolg – 01:16:50
7. Bagmar Taylor – 01:17:22
8. Reni Becker – 01:26:26
9. Laura Bartl – 01:29:26
10. Elke Künstler – 01:29:06

Die offizielle PR wird noch erwartet. Besten Dank an Munich Stand Up Paddling für die Fotos. Hier gehts zu allen Fotos.

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