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SUP Cityguide Lübeck – Spotreport

SUP-City-Lubeck

„Wir dürfen Lübeck zweifellos von der schönsten Seite erleben!“, bringt es Bernie Hiss auf dem Punkt. Bernie, Geschäftsführer und Shaper der SUP- und Kitesurf Marke Core, ist mit uns an diesem herrlichen Sonntag im Mai auf den Gewässern rund um den Altstadtkern. Die Temperaturen bringen es erstmalig auf 20 Grad und am Ufer lechzen die Menschen an diesem Wochenende nur so nach der Sonne.

Doch der Reihe nach, der Startpunkt für unsere SUP-Tour ist die Wassermühle am Mühlenteich. Das gleichnamige Café und Restaurant hat angrenzend einen größeren Parkplatz zu bieten, der zudem am Wochenende zur kostenlosen Benutzung zur Verfügung steht. Bernie hat aufblasbare und Allround- und Raceboards mitgebracht, die recht schnell und mühelos aufgepumpt sind. Für eine erste Runde geht es auf den benachbarten Mühlenteich raus.

Doch der eigentliche Aufhänger unserer SUP Tour ist eine kleine und große Runde um den alten Stadtkern der Hansestadt herum. Los geht’s ab der Wassermühle auf der Stadttrave Richtung Norden. In diesem Bereich ist das Gewässer noch relativ eng und man könnte meinen, dass dieser sich somit den typisch engen Straßen dieser Altstadt anpasst. Ein paar Motorboote liegen an Stegen und schon hier, wie aber auch den gesamten Westteil der Altstadt hoch, liegen und sitzen die Lübecker direkt an der Obertrave. Ruhig und recht beschaulich geht es hier zu und so wirkt Hamburg rund um die Stadtgewässer ein wenig hektischer. Und immer wieder werden wir von den Lübeckern auf das Stand-up-Paddeln angesprochen, immer wieder bleiben wir irgendwo hängen und erklären –gern- den Einstieg ins SUP´en und wo man diese Boards am besten mal mieten kann. Zwischendurch überholen uns die Ausflugsschiffe und selbst die sind irgendwie noch gemählicher als in der benachbarten Hansestadt Hamburg. Selbst die Lautstärke des Schiffskapitäns ist eher ruhiger, als auf der Aussen- und Binnenalster in Hamburg.

SUP-in-LubeckVorbei geht’s am markantesten Lübecker Wahrzeichen, dem Holstentor. Dieses alte Stadttor gilt als Überrest der alten Lübecker Stadtbefestigung und begrenzt die Altstadt nach Westen. Weiter nördlich auf der Untertrave haben alte Segelschiffe festgemacht. Im Museumshafen liegt die „Lisa von Lübeck“, eine Lübecker Kogge, die eine Rekonstruktion einer Kogge aus dem 15.Jahrhundert darstellt. Auf dem Kanal geht es auf die Ostseite der Altstadt und nach etwa einer guten Stunde haben wir die „kleine“ Runde gemacht.

Die große Runde, angefangen mit dem Stadtgraben, ist schön grün und nach vielleicht zwei Kilometern legen wir uns auf den SUP Boards mächtig ins Zeug. Nach genauso einer guten Stunde, dieses Mal ohne Pausen und Unterhaltung mit den Lübeckern links und rechts, sind wir am Zielort am Mühlenteich wieder angelangt.

Im italienischen Restaurant des „Park Inn by Radisson“ Hotels stärken wir uns anschließend und sind uns heute schon sicher, dass wir einen Trip nach Lübeck zum Stand-up-Paddeln bestimmt wiederholen werden.

Fazit: SUP Touren sind in Lübeck eine Reise wert. Die Altstadt kann mit SUP Boards gut erkundet werden und immer wieder verlocken Cafe´s, Eisdielen oder einfach nur schöne Kulissen zum Halten und Verweilen. Dass wir beim SUP´en stehender Weise alles erkunden können ist dabei nur vorteilhaft. Aufgrund der nur geringen Strömungen können beide Richtungen gefahren werden.

Text: reemedia
Bilder: reemedia/Liquid Eye

Gut zu wissen:

www.museum-holstentor.de

www.surf-center.de

www.kanu-zentrale.de/altstadttour

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