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ISA SUP Weltmeisterschaften 2013 – Hintergrund

Diesen Sonntag eröffnet der Präsident der ISA, Fernando Aguerre, in Peru die 2. ISA SUP und Paddelboard Weltmeisterschaften.  Hunderte wenn nicht Tausende von SUP-Entusiasten auf der ganzen Welt fiebern diesem Event entgegen.

Beim Durchschauen der Teamlisten fällt aber auf, dass praktisch die gesamte SUP Weltelite nicht am Event vertreten ist, was einige Fragen aufwirft. Eine weitere Frage, welche vorallem die Pros interessiert ist: Warum findet ein ISA Event zweimal in Peru statt und wieso bring die ISA die Weltmeisterschaften nicht nach Australien oder die USA?

Fernando_Aguerre_ISA_PresidentInteressanterweise kam genau diese Frage in einem Interview von SUPracer mit Fernando Aguerre zur Sprache. Fernando Aguerre argumentiert auf die kontroverse Frage des Austragungsortes, dass die Entscheidung nichts mit einer Überbewertung Perus als Austragungsort zutun hat sondern viel mehr eine Frage der Bereitschaft der ortsansässigen Promoter und Sponsoren ist. „Viele Leute denken, dass wir in Peru zum zweiten Mal sind weil wir Peru anderen Ländern gegenüber bevorzugen, das stimmt aber so nicht,“ sagt der ISA Präsident. „Sehr gerne würden wir den Event nach Amerika oder Australien bringen, aber wir brauchen einen Gastgeber welcher auch bereit ist zu investieren.“

Fernando erklärt weiter, dass man im Peru auf ein grosses Echo gestossen sei als es darum ging einen Austragungsort zu finden. Schon in 2009 gab es Gespräche mit Leuten in Dubai, in letzter Minute scheiterte das Vorhaben dann aber trotzdem. „Wir waren auch in Verhandlungen mit den Chinesen, die wären bereit gewesen, aber dann kam Peru und wollte das machen und war parat,“ eruiert Fernando Aguerre im Interview bei SUPracer weiter. Es ging also nicht um die Entscheidung, die man „gegen“ andere Länder fällte, sondern um die Durchführbarkeit und da sprang Peru ein. Im Interview heisst es weiter, dass die ISA in Peru von der Regierung, dem Olympischen Komitee, dem Sportministerium und dem Tourismusministerium unterstützt wird. So ein Event verschlinge locker eine halbe Million und die meisten Verbände und örtlichen Verwaltungen seien nicht interessiert so einen Betrag auszugeben erklärt Fernando Aguerre weiter im Interview. (Das ganze Interview gibt es in Englisch bei supracer.com)

Das diese Weltmeisterschaften in Peru eine grosse Sache ist konnte uns auch Capser Steinfath, Naish International Teamrider aus Dänemark, in einem kurzen Gespräch bestätigen: „Ich war an der Pressekonferenz und auf dem Eventgelände, das ist ein riesen Ding hier, da sind sehr viele Leute am Arbeiten.“

Ich diskutierte mit Casper auch die Frage warum wohl so viele der Top Athleten fehlen und ob es sich bei einem Event an dem man die Topathleten an einer Hand abzählen kann wirklich um eine Weltmeisterschaft handeln kann. Casper meint diese Frage habe durchaus eine Berechtigung, aber auch er konnte uns natürlich nicht sagen warum viele der Fahrer fehlen. (Bis auf das was wir von Team USA schon wissen.)

Ich wollte von Casper wissen wo er seine grösste Konkurrenz sieht, bei den Paddlern oder bei den Surfern: „ Ich denke bei den SUP-Rennen habe ich bestimmt bessere Chancen auf einen Podestplatz, denn da ist die Konkurrenz nicht sehr gross. Ich sehe Eric (Terrien) und Jamie (Mitchell) als die grössten Konkurrenten, aber auch Kelly Margetts, auch im Australischen Team, ist ein sehr gefährlicher Paddler.“ „Bei den SUP Surfern ist das Feld der Konkurrenten viel grösser, ich denke Antoine (Delpero) ist sicher einer der Hauptanwärter auf den Sieg, aber es gibt hier noch einige mehr welche sehr stark sind.“ „Es gibt aber auch noch viele Nationen welche gute SUP-Surfer haben welche noch nicht auf der Tour sind,“ erklärt Casper weiter.

Sind wir also gepannt auf die kommenden Tage. News, Stories und Hintergründe gibts weiterhin bei uns auf dem Stand Up Magazin.

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