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PaddleEXPO 2012 –Trends und Produkte

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Die mit Spannung erwartete PaddleEXPO in Nürnberg zeigte viel Neues und Inovatives aus der SUP-Branche. Da wir leider nicht selber vor Ort sein konnten, haben wir uns mit Bernd Felsing vom SUPStore unterhalten welcher drei Tage auf der Messe war und uns einige Fotos schickte.

Starker Trend zu iSUPs

Starboard_SUP_collectionC4-SUP-SquatschRedpaddle_isup_stringerWas laut Bernd besonders herausragte, für Kenner der Branche aber sicherlich keine Überraschung ist, ist das grosse Angebot an aufblasbaren Stand Up Paddel Boards, kurz iSUP. Praktisch jeder grössere Hersteller von SUP Produkten hat aufblasbare Bretter im Programm. Im Trend liegen vorallem iSUPs im Raceboardshape. Aufblasbare SUPs wurden von C4 schon vor Jahren entwickelt und Mistral ging mit dem M1 iSUP schon in diesem Frühjahr mit einem Race iSUP an den Markt.

Bei Naish gibt es zum iSUP im Raceshape gleich noch eine OneDesign Rennklasse dazu, (Das Stand Up Magazin hat darüber geschrieben) welche in Frankreich schon gestartet wurde und auch auf Hawaii an den Stand UP World Series ein Debut feiern wird. Starboard zeigte eine Fülle von iSUPs auf der Messe, darunter auch ein Brett mit Sichtfenster und ein aufblasbares SUP–Windsurf Hybridboard. (siehe unseren Artikel) Der US-Starboard Teampaddler und River-SUP-Stuntman, Dan Gavere ist eigens zur Messe angereist um den Europäischen Kunden seine Erfahrungen näher zu bringen. Bei C4 am Stand gab es das wohl grösste iSUP der Welt zu bestaunen, den SUP-Squatsch. Der SUP-Squatsch ist ein Über-SUP welches mehreren Paddlern gleichzeitig Platz bietet und an SUP-Rennen und Events immer wieder für ein Aufsehen sorgt.

Interessant sind auch die „pockets“ an den iSUPs von Red Paddle welche dazu dienen einen Stringer an den Seiten an zubringen für mehr Stabilität.

Fazit: Es gibt jetzt sehr viele iSUPs auf dem Markt, das aufblasbare Stand Up Paddel Brett alleine ist keine Neuheit mehr. Jetzt zählt Innovation und pricepoint um im stark umkämpften Markt oben auf zu schwimmen.

airboard

Schweizer Firma Airboard

Gute Präsents von kleineren Marken

indiana supmakai_holzpaddelNeben den grossen SUP-Marken gibt es aber auch ein paar kleine Marken welche von ihren Eignern mit viel Liebe und Zuwendung gepflegt werden. Zum Beispiel das Label „Norden“ von Andy Wirtz. Mit Norden verschreibt sich Andy Wirtz voll und ganz dem SUP-Surfen und dem SUP-Touring für hohe Ansprüche.

Das Label Indiana-SUP aus Zürich kennen viele Skateboarder der Downhill Szene weil das Label seit den Neunzigern Jahren fest in der Europäischen Skateszene verankert ist. Seit zwei Jahren pusht Maurus Strobel ein Gründer des Labels auch in Richtung SUP. Bei Indiana gab es an dieser Messe das Brandneue Indian Race SUP zu sehen.

Ein weiteres kleines SUP-Label aus der Schweiz ist Makai SUP. Makai SUP ist im schweizerischen Luzern ansässig, bestechend bei Makai sind vor allen die handgemachten Holzpaddel.

Fazit: Der SUP Trend birgt auch die Chancen für kleinere Labels durch Innovation und einem authentischem Image hervor zu stechen und Kunden zu gewinnen welche Marken weg vom Mainstream suchen.

Eine kleine Überraschung

Für eine kleine Überraschung sorge auch der Coup von Nidecker mit Laird Hamilton. Wer schon etwas länger im Boardsport ist, kennt Nidecker noch als Snowboard Label aus der Schweiz der Neuzigerjahre. Nidecker fiel erst auf mit Eric Terrien als Teamrider und nun mit einer Kooperation mit dem „Godfather of Big Wavesurfing and SUP“ Laird Hamilton. Dabei wurde eine brandneue Marke von Laird Hamilton vorgestellt: Laird STANDUP. Laut Bernd Felsing werden diese Board eher im oberen Preissegment zu finden sein.

Als Käufer an der Messe

Im Vergleich zum letzten Jahr, so Bernd sei dieses Mal deutlich mehr Substanz in der SUP-Branche zu Spüren. Die Gespräche mit den Herstellern und auch mit anderen Kunden wie SUP-Verleiher und Instruktoren seien gehaltvoller geworden als noch im Vorjahr meinte Bernd. Das Interesse bei den Shops und Verleihstationen ist vorhanden und der Shopbetreiber kennt sich nach einem weiteren Sommer mit grossem Interesse am Sport auch besser aus. Man darf den Schluss ziehen, dass der Kunde dieses Jahr besser weiss was er will.

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